Testspielsieg mit VerspätungHerne gewinnt gegen Hannover

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Erst drei Stunden später als vorgesehen konnte die Partie um 20 Uhr beginnen, der Gast aus der niedersächsischen Landeshauptstadt steckte nämlich mehrere Stunden nach einer Vollsperrung der A2 auf der Autobahn fest. Auch auf Tore mussten die Zuschauer lange warten und letztlich sollte auch nur eins fallen und zwar in der 52. Minute durch Dominik Luft.

Die Begegnung begann mit einer ersten Duftmarke nach nur 16 Sekunden durch Indianer-Häuptling Branislav Pohanka, der mit einem satten Schuss Christian Wendler prüfte, aber der HEV-Goalie sollte an diesem Abend nicht hinter sich greifen müssen. Es folgten die ersten Strafen gegen die Indians und gute Überzahlmöglichkeiten des Teams vom Gysenberg, das im Laufe des ersten Spielabschnitts immer mehr das Heft in die Hand nahm. Die besten Möglichkeiten hatten Thomas Richter und Aaron McLeod, aber Boris Ackers im Tor der Niedersachsen war stets auf dem Posten.

Auch im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber ein Chancenplus, die Indians blieben aber auch mit ihren Angriffen weiterhin gefährlich. Aaron McLeod mit einem Unterzahl-Break hatte in der 25. Minute die nächste gute Möglichkeit auf dem Schläger, fünf Minuten später waren es die Indians, die einem Torerfolg nahe kamen. In der 32. Minute hatten die Herner Fans den ersten Torjubel auf den Lippen, das Schiedsrichtergespann sah aber nur einen Pfostentreffer. In der Schlussphase des zweiten Drittels waren die Hannoveraner dann am Drücker. Jan-Niklas Pietsch bekam nach einem Bandencheck mit Verletzungsfolge gegen Dennis Arnold eine Spieldauerdisziplinarstrafe und brachte damit Hannover fünf Minuten lang in Überzahl. Der Herner EV überstand diese Druckphase mit großem Kampfgeist und einem guten Christian Wendler im Tor.

Im Schlussdrittel scheiterten zuerst Sam Verelst und dann Thomas Richter, bevor dann die Grün-Weiß-Roten in der 52. Minute endlich jubeln konnten. Sekunden zuvor scheiterte Christian Nieberle noch knapp, aber dann war es Dominik Luft, der im Nachschuss den Puck endlich im Gehäuse der Hannoveraner unterbringen konnte. Sicher war der erste Sieg des HEV in der neuen Saison damit noch nicht. Vor allem in der Schlussphase war noch Schwerstarbeit und einiges an Spannung angesagt. Zwei Strafzeiten gegen Herne, Auszeit der Indianer, frühes Herausnehmen des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers und viel Überzahldruck – die Hannover Indians versuchten alles. Aber der Herner EV überstand diesen Dauerdruck mit viel Geschick und dem nötigen Glück.

Tor: 1:0 (51:49) Luft (Nieberle, Reckers). Strafen: Herne 8 + 10 (Verelst) + 5 + Spieldauer (Pietsch), Hannover 14. Zuschauer: 704.


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