Stefaniszin macht hinten dichtErster Shutout im Füchse-Trikot

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Das zweite Sechs-Punkte-Wochenende für die Füchse ist perfekt. Nach dem 7:2-Sieg gegen die Harzer Falken gewann der EV Duisburg am Sonntagabend in der Eishockey-Oberliga Nord beim EHC Timmendorfer Strand verdient mit 4:0 (0:0, 4:0, 0:0). Gerade angesichts der Drittelergebnisse ein ungewöhnliches Resultat. „Es ist nicht leicht, hier in Timmendorf zu spielen“, sagte Füchse-Trainer Tomas Martinec. „Und Sebastian Stefaniszin hat heute einiges zu tun bekommen“, freute sich der Coach über den Shutout seines Keepers am Ostseestrand.

Tatsächlich war das Schussverhältnis in den ersten 20 Minuten mit 12:11 zu Gunsten der Füchse noch ausgeglichen. Das änderte sich nach der ersten Drittelpause allerdings deutlich. 15:4 Schüsse sorgten per Zwischenspurt für den 4:0-Sieg des EVD. Den Anfang machte Raphael Joly, der in der 23. Minute ein Powerplay zur Führung ausnutzte. Eine anschließende 5:3-Überzahlsituation ließen die Gäste dann aber ungenutzt. Kurz darauf fiel dann aber doch das 2:0. Chad Niddery passte auf Viktor Beck, der wiederum für Christoph Ziolkowski ablegte. In der Schlussphase des Abschnitts machte der EVD dann alles klar: Erst bugsierte André Huebscher den Puck in der 38. Minute zum 3:0 über die Linie, ehe Daniel Kunce 44 Sekunden vor der Pausensirene den Endstand markierte. Im Schlussdrittel gab es Chancen auf beiden Seiten, weitere Treffer fielen aber nicht mehr.

„Wir erspielen uns unsere Chancen, Sebastian spielt zu null und wir fahren sechs Punkte ein“, fasste Martinec das Wochenende zusammen. „Sicherlich müssen wir noch dahin kommen, unsere Gelegenheiten besser auszunutzen. Nun liegt unser Fokus auf dem kommenden Wochenende“, so der EVD-Coach. Und das hat es in sich. Am Freitag (19.30 Uhr, Scania-Arena) steht das Derby daheim gegen den Herner EV auf dem Plan, der sich am Sonntagabend nur knapp dem EHC Neuwied auswärts mit 2:3 geschlagen geben musste. Zwei Tage später geht es für die Füchse zu den Icefighters Leipzig, die mit einem 6:2-Erfolg bei den Hannover Indians aufhorchen ließen. Das Team vom Pferdeturm hatte schon am Freitag in Tilburg verloren und rutschte inzwischen auf den siebten Platz ab, während die Hannover Scorpions die Füchse-Verfolgerrolle eingenommen haben.

Tore: 0:1 (22:15) Joly (Albrecht, Schmidt/5-4), 0:2 (29:52) Ziolkowski (Pietsch, Niddery), 0:3 (37:13) Huebscher (Beck, Pietsch), 0:4 (39:16) Kunce (Grözinger, Neumüller). Strafen: Timmendorfer Strand 10 + 10 (Schnabel), Duisburg 6. Zuschauer: 602.


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