Starkes Wochenende, aber kein Happy EndKeine Punkte für die Crocodiles

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Am vergangenen Freitag ging`s für die Crocodiles Hamburg ins über 500 Kilometer entfernte Neuwied zum Tabellenachten mit stolzen 63 Punkten auf dem Konto. Das schien eine klare Sache zu werden, aber:  Acht Sekunden gespielt – 1:0 für die Crocodiles durch Markus Kankaanranta,  13 Sekunden später – 2:0 für die Crocodiles durch Stefan Tillert. Gut sechs Minuten danach  nutzte wiederum Markus Kankaanranta das erste Überzahlspiel zum 3:0. Was für ein Wahnsinn!

Danach rissen sich dann die Bären zusammen, übernahmen das Kommando und konnten innerhalb der nächsten drei Minuten ausgleichen. Wer von den Bären-Fans nun aber dachte, die Krokodile aus dem Norden sind erlegt und ergeben sich, der hat sich dann in Minute 14 so richtig erschrocken, als Nikolai Varianov, wieder in Überzahl, das 4:3 für die Gäste erzielte. Mit diesem Spielstand ging es dann in die erste Drittelpause. Bahnt sich hier eine Sensation an? Bären-Coach Craig Streu muss seinen Jungs in der Pause richtig Feuer gemacht haben, denn das zweite Drittel war dann ein klares Bären-Drittel. Mit einem Doppelschlag in der 29. und 30. Minute wurde das Ergebnis gedreht und weitere sechs Minuten später folgte ein drittes Tor, sodass beide Teams mit einem Ergebnis von 6:4 in die zweite Drittelpause gingen. Der Wille des Gösch-Teams war  auch im Schlussdrittel nicht gebrochen, es wurde weiter hartnäckig gekämpft und hart gearbeitet, sodass es dem eigentlich übermächtigen Gastgeber nicht gelang, weitere Tore gegen unser Team zu erzielen. Das Drittel endete 0:0, sodass es am Ende beim Ergebnis von 6:4 für die Bären blieb.  Im Tor stand  übrigens Matthias Rieck, der seine Sache glänzend machte. Gut zu wissen, dass sich die Crocodiles auf zwei Torhüter verlassen können. 

Gegen den Sechsten der Oberliga Nord, die Hannover Indians, agierten die Crocodiles engagiert. In Minute elf wäre die Mannschaft fast durch einen Alleingang des schnellen und spritzigen Tobias Bruns in Führung gegangen, aber Goalie Ackers, ließ sich nicht überwinden. Ein paar Sekunden danach  fand dann ein leicht abgefälschter Schuss den Weg ins Tor von Elmar Trautmann. Sehr unglücklich, denn bis dahin, hatten beide Teams Chancen in Führung zu gehen.  Kurz nach dem Hannoveraner Tor musste Stefan Gebauer auf die Strafbank, aber die das Team verteidigte geschickt und kam, wiederum durch Rakete Bruns, der wieder zu schnell für die Verteidiger der Indianer zu einem Break. Der Sieger dieses Duells hieß dann aber noch einmal Ackers. Drei Minuten vor Drittelende musste mit Markus Kankaanranta erneut ein Spieler des Heimteams auf die Strafbank. Diese Überzahl konnte Hannover dann durch Andre Geratz zum 2:0 nutzen.

Das zweite Drittel zeigte das gleiche Bild, wie das erste, Hannover optisch überlegen, auch mit mehr Torschüssen, aber die Crocodiles trugen immer Konter geschickt vor. Einen davon konnte Martin Oertel in der 33. Spielminute zum Anschluss nutzen. 1:2 gegen den großen Favoriten. Weitere Tore fielen in Abschnitt zwei nicht mehr, sodass man hoffnungsfroh in die Drittelpause ging.

In der ersten Hälfte des letzten Drittels weiter das gleiche Bild, Hannover macht Druck, aber die Crocodiles verteidigen leidenschaftlich und hartnäckig ihr Tor und werfen sich in jeden Schuss. Alles was durchkommt, wird Beute vom wieder einmal toll haltenden Elmar Trautmann. In der 51. Minute bekommen die Crocodiles dann aber den Puck nicht aus dem eigenen Drittel, was dann  im spielentscheidenden 3:1 endete. Eine erneute Strafe gegen Hamburg führte nach einer sehenswerten Kombination nur wenige Sekunden später zum 4:1. Die Konzentration ließ nun spürbar nach und Hannover konnte in Minute 14 auf 5:1 erhöhen. Die Crocodiles mühten sich zwar weiterhin, konnten aber keinen Druck mehr nach vorn aufbauen. 1:58 Minute vor dem Ende kam dann der Puck zum Hannoveraner Meve, der sich ganz allein vor Elmar Trautmann die Ecke aussuchen konnte und den Endstand von 6:1 herstellte. Bleibt noch zu erwähnen, dass Semjon Bär nach einem Schuss auf den Knöchel schon vor Beginn des zweiten Drittels ins Krankenhaus zum Röntgen musste.

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