Starker Auftritt der Füchse gegen die Scorpions5:1-Erfolg für den EVD

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Während das Derby in Herne erst nach Ablauf der 65 Minuten so richtig heiß wurde, fingen die Eishockeycracks der Füchse und der Hannover Scorpions damit schon etwas früher an. Das Resultat ist letztlich ein Fünf-Punkte-Wochenende für den EV Duisburg. Der Oberliga-Spitzenreiter besiegte die Langenhagener mit 5:1 (2:0, 1:1, 2:0).

Dass Weihnachten gelaufen ist, zeigte sich spätestens in der 38. Minute. Die Scorpions hatten gerade in doppelter Überzahl durch Sachar Blank auf 1:3 verkürzt, als klar war, dass der erneut starke Füchse-Goalie Sebastian Stefaniszin darüber wenig amüsiert war. Als er dann noch von einem Gegenspieler angegangen wurde, verfolgte der Torhüter seine Gegenspieler bis zur Mannschaftsbank. Das nahm Stefan Goller zum Anlass, Stefaniszin umzustoßen – und schon ging es zur Sache.

Zuvor hatten die Füchse ein bärenstarkes erstes Drittel gespielt, agierten organisiert, mit viel Übersicht und trotz des Derbys am Vortag (auch Hannover spielte und gewann daheim mit 1:0 gegen Neuwied) sehr schnell. Nachdem sich beide Teams beschnuppert hatten, legten die Hausherren per Doppelschlag vor. Kurz nachdem Markus Schmidt in Überzahl noch gescheitert war, stand André Huebscher an der richtigen Stelle und staubte zum 1:0 ab. Keine Minute später jagte Raphael Joly den Puck humorlos und mit „Schmackes“ zum 2:0 in die Maschen. Und der Holland-Kanadier hätte sechs Sekunden vor der Pause beinahe noch auf 3:0 erhöhte. Das holte Noureddine Bettahar in der 31. Minute nach, als er mit dem Rücken zum Tor stehend per Rückhand im Powerplay traf. Doch Hannover biss sich in die Partie zurück. In der 37. Minute parierte Stefaniszin gegen den völlig frei stehenden Jeffrey Keller, ehe ein 5:3-Powerplay den Scorpions-Treffer brachte.

Das zweite Drittel begannen die Gäste mit viel Druck – doch Stefaniszin verhinderte immer wieder den Hannoverschen Anschlusstreffer. Aus dieser Situation befreiten sich die Füchse, auch weil das Unterzahlspiel erneut sehr gut funktionierte. Selbst in Überzahl erhöhte Markus Schmidt auf 4:1 – der dritte Powerplay-Treffer an diesem Abend. Schmerzhaft endete der Abend für Hannovers Frank Richardt, der von einem Schuss getroffen wurde (57.) und das Eis stark blutend verlassen musste. Mit dem 5:1 setzte Julius Bauermeister den Schlusspunkt (57.).

Weiter geht es für den EVD am Mittwoch (20 Uhr) mit dem Auswärtsspiel gegen die Wedemark Scorpions.

Tore: 1:0 (13:15) Huebscher (Bettahar, Joly/5-4), 2:0 (14:02) Joly (Niddery, Walkowiak), 3:0 (30:24) Bettahar (Joly, Huebscher/5-4), 3:1 (37:12) Blank (Bacek, Thomson/5-3), 4:1 (53:01) Schmidt (Tepper, Huebscher/5-4), 5:1 (56:50) Bauermeister (Tepper, Bettahar). Strafen: Duisburg 18 + 10 (Stefaniszin), Hannover 22 + 10 (Hungerecker). Zuschauer: 2028.

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