Starke Vorstellung der Füchse Duisburg4:1-Sieg gegen die Hannover Indians

Die Füchse Duisburg durften sich feiern lassen. (Foto: Roland Christ)Die Füchse Duisburg durften sich feiern lassen. (Foto: Roland Christ)
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Den Ausfall vom Sam Verelst und die Rückkehr von Steven Deeg, der sein erstes Spiel seit dem 25. November bestritt, nahm der Füchse-Coach offenbar zum Anlass, um seine Angreifer neu zu sortieren. Pisarik spielte nun an der Seite von Diego Hofland und Steven Deeg; André Huebscher und Artur Tegkaev gingen mit Marco Clemens aufs Eis, während Alexander Spister mit Leon Judt und Christoph Eckl stürmten. Übrig blieben Alexander Eckl und Michael Fomin, mit denen immer ein doppelter spielender Stürmer auflief – und das war in der zehnten Minute Pavel Pisarik. Ärgerlich nur, dass Ex-Fuchs Thomas Ziolkowski nach sechs Minuten für Hannover in Überzahl getroffen hatte. Dabei ging es mit einem Powerplay los; ein Puckverlust, der nur per Foul ausgebügelt werden konnte, machte eine 4:4-Situation daraus. Als die Indians komplett waren, zog Ziolkowski ab und traf zum 1:0 für den ECH. Doch die Füchse gaben Gas – schließlich schienen die Pferdetürmler durch den Ausfall ihres zweiterfolgreichsten Stürmers, Andreas Morczinietz, angeschlagen zu sein. Und tatsächlich holten sich die Hausherren die Pausenführung. Nach Pisariks Ausgleich hatte Leon Judt per Direktabnahme eine Riesenchance, die Hannovers Goalie Patrick Golombek stark zunichtemachte. Doch ein schneller Angriff über Deeg und Hofland brachte kurz vor der Pause das 2:1 – erneut durch Pisarik.

Bei dieser Führung blieb es zu Beginn des Mitteldrittels, obwohl sich Verteidiger Lasse Uusivirta verschätzte, Branislav Pohanka durchbrach – doch bei Füchse-Torhüter Sebastian Staudt war Endstation. Und danach stand auch die Unterzahlformation. Die Füchse ließen im zweiten Hannoveraner Powerplay keinen Gegentreffer zu. Als die Schwarz-Roten wieder komplett waren, machte Pisarik seinen Hattrick nach einem 2:1-Konter, den er selbst abschloss, perfekt. 3:1 in der 29. Minute. Keine zwei Minuten später zog Verteidiger Erik Buschmann von der linken Seite einfach mal ab – und der Puck schlug zum 4:1 ein (30.). Auch danach fand der ECH nicht den Weg ins Spiel, was auch an Füchse-Torhüter Staudt lag, der einen Indians-Alleingang von Brent Norris stoppte (34.). Im Gegenzug hatte Spister sogar das fünfte Duisburger Tor auf dem Schläger. Im Schlussdrittel brachten die Gastgeber den Sieg locker über die Zeit. Bitter für die Indians: Bereits im ersten Drittel schied der Ex-Duisburger Nick Bovenschen offenbar mit Kniebeschwerden aus.

„Das war heute ein wirklich gutes Spiel“, freute sich EVD-Trainer Reemt Pyka. „Pavel hatte zuletzt einen kleinen Hänger, aber das hat er heute widerlegt“, sagte der Coach zu seinen Reihenumstellungen. „Wir konnten mit allen vier Reihen spielen. Das war gut für uns.“ Sein Team sah er gerade im ersten und letzten Drittel klar besser, „weil wir da nur wenige Schüsse des Gegners zugelassen hatten. Im zweiten Drittel hat Hannover dann aber gemerkt, dass heute nichts geht.“ Auch das Comeback von Steven Deeg sah Pyka positiv. „Man hat gesehen, dass er uns gefehlt hat.“

Tore: 0:1 (6:00) Ziolkowski (Pohanka, Norris/5-4), 1:1 (9:39) Pisarik (Uusivirta, Alexander Eckl), 2:1 (19:10) Pisarik (Hofland, Deeg), 3:1 (28:10) Pisarik (Uusivirta, Tramm), 4:1 (29:52) Buschmann (Huebscher, Uusivirta). Strafen: Duisburg 6 Hannover 6. Zuschauer: 897.

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