Starke Indianer überrennen geschwächte RitterGEC Ritter Nordhorn

Niklas Reimann erzielte den Ehrentreffer. (Foto: Verein)Niklas Reimann erzielte den Ehrentreffer. (Foto: Verein)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Nur elf Feldspieler mussten gegen doppelt so viele Indianer antreten. Dafür haben die Nordhorner aber erstaunlich gut gegen gehalten. Nach 60 Spielminuten ging die Schlusssirene, der Endstand lautete 1:9 (0:2, 0:4, 1:3) aus Nordhorner Sicht. Den 854 Zuschauern auf den Rängen wurde dennoch einiges geboten – die Ritter spielten ein starkes Spiel. Auch GEC-Coach Paul Synowiec war zufrieden und fasste es so zusammen: „Wir haben mit zehn Feldspielern gespielt und großen Kampfgeist gezeigt. Ich war noch nie so stolz nach dem Spiel wie heute.“ Sein Kollege Heiko Niere nickt zustimmend.

Der Verlauf des Spiels bestätigt das. Im ersten Drittel gab es keine klaren Kraftverhältnisse, die Ritter widerstanden dem anhaltenden Ansturm der Gäste und starteten immer wieder zu Konterversuchen – scheiterten aber an einem starken Christoph Oster im Tor. Dazu fehlte auch noch ein wenig Glück im Torabschluss. In der 13. Minute schafft es Brendan Sanders dann zum ersten Mal, die Verteidigung der Nordhorner zu durchbrechen und markierte das 1:0. Die Ritter ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und hielten weiter gegen. Darcy Vaillancourut traf in der 18. Minute in Unterzahl zum 2:0.

Das zweite Drittel verlief weiter torlos für den GEC, dafür trafen aber die Gäste gleich viermal – alle Tore fielen in Überzahl. Dabei hielten die Strafzeiten der Gastgeber sich in diesem Spiel in Grenzen. Beide Mannschaften kassierten im gesamten Spiel jeweils nur fünf Strafen. Die Indianer konnten ihren Vorteil kaltblütig ausspielen und so konnten sich Brendan Sanders, Karan Moallim und zweimal Christoph Koziol in die Torschützenliste eintragen.

Im letzten Drittel tauschten beide Mannschaften ihre Torhüter aus. Für den GEC stand der junge Tim Stenger zwischen den Pfosten und sammelte weitere Spielpraxis. Maurice Keller, Marvin Berndt und Philipp Michl treffen erneut für Hannover. In der 56. Minute dann Grund zum Jubeln: Youngster Niklas Reimann war als sechster Feldspieler für Nordhorn auf  dem Eis und verwandelte auf Zuspiel von Daniel Hollmann – der Ehrentreffer für die Ritter.

Das Spiel endete trotzdem mit einer Niederlage für den GEC, die Punkte gingen nach Hannover. Mannschaft und Trainer sind trotzdem zufrieden. Mit dieser Rumpftruppe konnten sie sich gut präsentieren – auch die Zuschauer haben das gewürdigt.

Tilburgs Strafbankpersonal soll Fehler gemacht haben
Hannover Indians legen Protest ein

​Obwohl das Spitzenspiel der Oberliga Nord am Sonntag zwischen Tabellenführer Tilburg Trappers und dem unmittelbaren Verfolger Hannover Indians eindeutig und klar mi...

Härtetest gegen den Herner EV steht an
Hannover Scorpions auf Tabellenplatz zwei

​Das war schon eine eindeutige Sache, als die Hannover Scorpions am Sonntagabend in der Hus-de-Groot-Eisarena die Preussen Berlin mit 10:2 (2:0, 5:1, 3:1) vom Eis fe...

Klares 7:1 vor 2435 Zuschauern
Tilburg Trappers auch für die Hannover Indians eine Nummer zu groß

​Da das Spiel der Icefighters Leipzig gegen die Harzer Falken aus Baugründen ausfiel und die Saale Bulls Halle spielfrei waren, zeigten heute Abend nur zehn Vereine ...

Rostock gewinnt mit 4:3
Crocodiles Hamburg verspielen Führung gegen Piranhas

​Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag das Heimspiel gegen die Rostock Piranhas mit 3:4 (2:0, 0:1, 1:3) verloren. ...

EV Duisburg führte mit 3:1 und 4:3
Packendes Ruhrderby geht an den Herner EV

​Der Herner EV konnte sich am Sonntagabend in der heimischen Hannibal-Arena in einer kämpferisch geprägten Partie mit 6:5 (3:3, 0:1, 3:1) gegen die Füchse Duisburg d...

Ein Gegentreffer in Überzahl leitete die Niederlage ein
Preussen verlieren gegen die Saale Bulls im zweiten Drittel

​In einer zweikampfbetonten Partie ging der ECC Preussen Berlin am Freitag in der Eishalle am Glockenturm gegen die Saale Bulls Halle erneut als Verlierer vom Eis. F...

Oberliga Spielplan Nord

Jetzt die Hockeyweb-App laden!