Spitzentrio erledigt seine Hausaufgaben mit OffensivgeistHamm beeindruckt in Halle

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Dahinter überholten die Icefighters Leipzig die Hannover Indians, stehen nun auf Rang fünf. Die Crocodiles Hamburg und die Black Dragons Erfurt gewannen, stehen aber auf den Plätzen sieben und acht recht fest. Da die letzten fünf alle ihre Spiele verloren, tat sich logischerweise in dieser Tabellenregion auch nichts.

Rostock Piranhas – Hannover Scorpions 4:9 (1:2, 0:4, 3:3)  

Die Siegesserie der Scorpions in Rostock bleibt bestehen. Nach dem 4:2 des REC im Dezember 2018 folgten nun acht Siege in Folge für die Scorpions, und alle Spiele verliefen torreich. Im November 2020 gewannen die Scorpions mit 9:5, diesmal mit 9:4. Bei den Gästen überzeugten Mike Hammond mit fünf Punkten, sowie Patrick Klöpper (3 Punkte, darunter zwei Tore) und Torhüter Brett Jaeger, der mit 89,2 Prozent die 90 Prozent-Quote knapp verfehlte.

Tore: 0:1 (03:30) Patrick Klöpper (Airich, Reiß), 1:1 (18:17) August von Ungern-Sternberg (Ladusch), 1:2 (18:53) Robin Just (Reiß), 1:3 (24:09) Patrick Klöpper (Hammond), 1:4 (28:30) Mike Hammond (Heinrich), 1:5 (32:38) Christoph Koziol (Valery Trabucco, Raabe), 1:6 (35:36) Mario Valery Trabucco (Raabe, Knaub), 2:6 (44:17) Dante Hahn (Koziol), 2:7 (44:59) Alexander Heinrich (Hammond, Trattner), 2:8 (45:49) Patrick Klöpper (Supis, Hammond 5-4), 3:8 (50:04) Dante Hahn (Ledlin, Balla), 4:8 (51:49) Eric Haiduk (Pauker, Herz), 4:9 (52:00) Louis Trattner (Hammond, Pietsch)

Herforder EV – Tilburg Trappers 2:8 (0:1, 2:3, 0:4)

Ein hochverdienter Erfolg der Niederländer, die das Spiel über die gesamte Spielzeit kontrollierten und vor allem in der Defensive den Herfordern kaum richtige Chancen zustanden. Dem HEV gelang es lediglich, bei zwei von acht Überzahlspielen die niederländische Abwehr zu überlisten. Dazu hatte Ruud Leeuwesteijn im Tilburger Tor wieder einen guten Tag erwischt, erreichte 90,9 Prozent Fangquote, während auf der Gegenseite Philip Lehr noch nicht einmal die 80 Prozentmarke erreichte. Überragend auf Trappers-Seite Max Hermens, dem fünf Punkte gelangen und Brett Bulmer, der einen echten Hattrick (3 Tore hintereinander in einem Drittel) in 381 Sekunden im letzten Drittel vollbrachte.

Tore: 0:1 (06:12) Giovanni Vogelaar (van Gorp, Bastings), 0:2 (21:24) Bartek Bison (Hermens, Loginov), 0:3 (23:09) Reno de Hondt (Hofland, Verkiel 4-5), 1:3 (24:23) Rustams Begovs (Pietschmann, Reckers 5-4), 1:4 (25:06) Raymond van der Schuit (de Hondt, Hofland), 2:4 (28:39) Quirin Stocker (Begovs, Reckers 5-3), 2:5 (46:19) Mickey Bastings (Hermens, van der Schuit), 2:6 (49:54) Brett Bulmer (Hermens, Vogelaar), 2:7 (52:31) Brett Bulmer (Hermens, Verkiel 5-4), 2:8 (56:15) Brett Bulmer (Bison, Hermens)

Saale Bulls Halle – Hammer Eisbären 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)

Auf dem Papier war der Ausgang klar. Tabellenführer Halle sollte auf eigenem Eis gegen den Tabellenletzten keine Probleme haben, aber ganz so war es 516 Zuschauern doch nicht. Vier Hammer Spieler wurden dabei fast zum Spielverderber für die Bulls. Das Ausländertrio der Eisbären Christopher Schutz, Jesse Roach und Kyle Brothers sorgte für alle Gästepunkte sowie Keeper Daniel Filimonow. Diese Akteure verursachten bei den Bulls Bauchschmerzen und auch die Zeitpunkte bei den Toren waren für die Gastgeber sehr unglücklich. Wie hart der Kampf ausgefochten wurde zeigten am Ende vier Fünf-Minuten-Strafen an, je zwei für Halle (Pfennings, Schmid) und Hamm (Gretz, Renke).

Tore: 1:0 (05:03) Sergei Stas (Fomin 4-5), 2:0 (08:57) Patrick Grosse (Schmid, Pfennings), 2:1 (20:39) Christopher Schutz (Brothers, Roach), 3:1 (27:30) Roman Pfennings (Sturms 5-4), 3:2 (42:16) Christopher Schutz (Brothers, Roach), 4:2 (45:35) Michael Fomin (Stas, Hoffmann)

Crocodiles Hamburg – Moskitos Essen 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Wie schon beim Hinspiel in Essen vor wenigen Tagen war auch diese Partie heftig umkämpft. Obwohl die Hamburger optisch überlegen waren und Essens Keeper Fabian Hegmann mit weit mehr Torschüssen eindeckten, als die Essener Hamburgs Torhüter Kai Kristian, war das Spiel erst mit dem 2:0 zwei Minuten vor dem Ende entschieden. Herausragend bei den Crocodiles der doppelte Torschütze Victor Östling, der sich somit in der Scorerliste mit 29 Punkten auf Rang 69 verbesserte. Bei Essen beeindruckten die Kampfkraft und natürlich Torhüter Fabian Hegmann, der auf 97,1 Prozent Fangquote kam. Kai Kristian durfte sich über seinen zweiten Saison-Shut-out erfreuen.

Tore: 1:0 (37:29) Victor Östling (Habel, Zimmermann), 2:0 (58:01) Victor Östling (Gauch, Tramm)

EG Diez-Limburg – Icefighters Leipzig 2:6 (1:2, 0:2, 1:2)

Ein hochverdienter Erfolg der Leipziger, wobei einer der Gründe sicherlich die personelle Power war. Während Leipzig 17 Spieler auf den Schiedsrichterbogen brachte, kamen die Limburger auf ganze 12 Namen. Beste Spieler bei Diez-Limburg waren Kevin Loppatto und Cody Drover, bei Leipzig brillierten Robin Slanina, Connor Hannon und Oliver Noack.

Tore: 0:1 (08:53) Oliver Noack (Hon, Miethke), 0:2 (15:22) Tatu Vihavainen (Slanina, Hannon 5-4), 1:2 (16:32) Kevin Loppatto (Geischheimer, Drover), 1:3 (26:04) Robin Slanina (Demetz, Miethke), 1:4 (31:37) Connor Hannon (Burns, Demetz), 1:5 (46:28) Roberto Geiseler (Noach, Slanina), 1:6 (54:52) Maximilian Spöttel (Stopinski), 2:6 (59:21) Cody Drover (Loppatto, Guryca)

Krefelder EV – Black Dragons Erfurt 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)

Ein etwas glücklicher Sieg der Erfurter, die vor 60 Zuschauern einen Hauch treffsicherer waren als der Krefelder Nachwuchs. Das Spiel war ausgeglichen (41:33) Torschüsse für den KEV, aber bei personeller Ausgeglichenheit waren die Erfurter etwas stärker. Das belegt auch die Tatsache, dass die Krefelder für ihr einzigstes Tor ein Powerplay benötigten. Bester Spieler des Tages war Erfurts Torhüter Konstantin Kessler mit über 97 Prozent Fangquote.

Tore: 1:0 (19:15) Adrian Grygiel (Bauermeister 5-4), 1:1 (26:42) Louis Anders (Schmid, Schüpping), 1:2 (42:12) Tobias Banach (Gerartz, Fischer)


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