Sieg zum SaisonauftaktGegen Pegnitz ging es für Erfurt ins Penaltyschießen

Felix Schümann war am Torreigen gegen Pegnitz beteiligt. (Foto: Imago)Felix Schümann war am Torreigen gegen Pegnitz beteiligt. (Foto: Imago)
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Mit einem knappen, aber dennoch keineswegs unverdienten 7:6 (2:2, 3:2, 1:2, 1:0)-Erfolg nach Penaltyschießen gegen den EV Pegnitz konnten die Black Dragons Erfurt um ihren neuen Coach Jan Vavrecka die neue Saison einläuten. Dabei zeigten die Gastgeber schon gute Ansätze, mussten aber auch erkennen, dass gerade im Defensivverbund noch der ein oder andere „Wackler“ dabei war.

Nach kurzer Abtastphase übernahm der Oberligist relativ schnell das Kommando auf dem Eis und ging nach knapp zwei Minuten nicht unverdient in Führung. Nachdem Hannes Ulitschka mit seinem Schussversuch noch hängengeblieben war, fiel der Puck Neuzugang Josef Huber direkt auf den Schläger, dieser ließ sich nicht lange bitten und vollstreckte zum 1:0. Die Antwort der Gäste folgte aber schnell, ihr erstes Überzahlspiel konnten die Ice Dogs zum etwas überraschenden Ausgleichstreffer durch Oleg Seibel nutzen. Aber es sollte zunächst noch schlimmer für die Erfurter kommen. Nachdem man es versäumt hatte, die eigenen sich bietenden Chancen zu nutzen, kam es wie es kommen musste. Sergej Hausauer, der gerade von der Strafbank gekommen war, wurde von Bogner perfekt bedient und mit der zweiten guten Chance erzielten die Gäste ihren zweiten Treffer und gingen in Führung. Die Erfurter jedoch hatten auf diesen Rückstand noch vor der ersten Pause eine passende Antwort parat. Felix Schümann gelang 37 Sekunden vor der Pausensirene der 2:2-Ausgleichstreffer, dieser Treffer fiel in numerischer Unterzahl.

Wie schon im ersten Drittel erwiesen sich die Gastgeber auch im Mittelabschnitt als Schnellstarter. Von Zurek und Manske bestens bedient netzte Christian Grosch zum 3:2 ein, es waren wiederum gerade zwei Minuten absolviert. Diese Führung sollte etwa zehn Minuten Bestand haben, auch weil es nun beide Mannschaften versäumten, ihre sich bietenden Chancen besser auszunutzen. So war eine doppelte Überzahl der Gäste von Nöten, um für den nächsten Treffer zu sorgen. Gimbel konnte zunächst noch gegen Hagen klären, war dann aber gegen den Nachschuss von Zimmer chancenlos. Etwa 90 Sekunden nach diesem Ausgleichstreffer gingen die Gastgeber aber erneut in Führung, diesmal war wieder Schümann erfolgreich. Damit noch nicht genug, erzielten die Gastgeber 32 Sekunden später noch einen weiteren Treffer und gingen erstmals mit zwei Toren in Führung. Jedoch konnte man diese Zwei-Tore-Führung nicht mit in die zweite Pause nehmen und so kamen die Gäste noch zum 4:5-Anschlusstreffer.

Auch im letzten Drittel agierten beide Teams mit „offenem Visier“ und so bekamen die knapp 450 Zuschauer in den Genuss weiterer Treffer. Dabei sorgten die Gäste zunächst für den Ausgleich durch Stefan Hagen. Knapp zehn Minuten später erzielte Paul Klein die erneute Führung für die Drachen. Aber auch diese erneute Führung konnten sie nicht über die Zeit retten und so kamen die Pegnitzer 95 Sekunden vor dem Ende zum erneuten Ausgleich.

So musste also gleich im ersten Spiel ein Penaltyschießen herhalten um den Sieger zu ermitteln. Während Gimbel gegen alle drei Pegnitzer Schützen erfolgreich blieb, konnte auf der Gegenseite Jan Zurek seinen Versuch zum 7:6-Siegtreffer nutzen.

Tore: 1:0 (2:09) Josef Huber (Hannes Ulitschka), 1:1 (6:48) Oleg Seibel (Florian Müller, Anton Marsall/5-4), 1:2 (13:26) Sergej Hausauer (Simon Bogner), 2:2 (19:23) Felix Schümann (Sebastian Hofmann, Andreas Nickel/4-5), 3:2 (22:05) Christian Grosch (Jan Zurek, Enrico Manske), 3:3 (32:52) Marco Zimmer (Stefan Hagen, Florian Müller/5-3), 4:3 (34:55) Felix Schümann (Paul Klein, Sebastian Hofmann/5-4), 5:3 (35:27) Christian Grosch (Markus Kankaanranta), 5:4 (39:15) Nikolai Pleger (Stephan Ramoser, Simon Bogner), 5:5 (42:49) Stefan Hagner (Stephan Ramoser/5-4), 6:5 (51:09) Paul Klein (Felix Schümann), 6:6 (58:25) Anton Marsall (Markus Schwindl, Marco Zimmer), 7:6 (60:00) Jan Zurek (entscheidender Penalty). Strafen: Erfurt 20, Pegnitz 20 + 10 (Schwindl). Zuschauer: 432.

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