Sieg und Niederlage für Indians gegen ErfurtHannover Indians

Sieg und Niederlage für Indians gegen ErfurtSieg und Niederlage für Indians gegen Erfurt
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Zunächst, am Freitag, sah es für die Hannoveraner vor der prächtigen, für Testspielereignisse eigentlich unglaublichen Kulisse von 2.122 Fans überraschend gut aus. Gegen Erfurter, die vom harten Training geschlaucht nicht so aus den Strümpfen kamen, stand es schnell 4:0. Neuzugang Bob Wren, Gastakteur Alexander Pflüger und Neuzugang Andre Geratz (2) bewerkstelligten diese Führung, auch zu Stande gekommen durch eine Spieldauerdiszi, die sich Erfurts Verteidiger Paul Klein abholte, als er im Zweikampf Indians-Akteur Christoph Koziol mit dem Ellenbogen im Gesicht traf und dieser ausscheiden musste.

Im zweiten Drittel kamen die Gäste besser aus der Kabine, prüften einige Male die hannoversche Defensive. In dieser Phase konnten sich die Indians-Fans von den Qualitäten des neuen Keepers Boris Ackers überzeugen. Trotzdem schaffte der frühere Wolfsburger Jan Zurek das erste Saisontor für die Gäste und ließ die mitgereisten 250 Fans jubeln.

Im Schlussdrittel hieß es dann nur noch Kräfte sparen, keine Verletzungen riskieren und Kombinationen einstudieren. Auch jetzt zeigte sich, dass die Hannoveraner mit Andre Geratz einen Knipser verpflichtet haben, der sich schnell zum Fanliebling hocharbeiten kann. Sein Bauerntrick in der 41. Minute war jedenfalls schon fast alleine das Eintrittsgeld wert. Das 6:1, in der 58. Minute von Deon Jones nach feiner Vorarbeit von Geratz erzielt, war der Schlusspunkt in einer Partie, bei der beide Teams deutlich zeigten, dass es noch einiger Testspiele bedarf, bis das erste Punktspiel ansteht.

Im Rückspiel sah es schon anders aus. Die Black Dragons wollten sich vor nur 350 Fans nicht noch einmal derart vorführen lassen und begannen mit jeder Menge Druck. Die Indians ließen sich beeindrucken und lagen nach zwanzig Minuten 0:2 durch Enrico Manske (6.) und Ryan Olidis (12.) zurück. Bester Mann zu diesem Zeitpunkt bei den Gästen Boris Ackers, der mit mehreren „Big Saves“ den Spielstand in Grenzen hielt. Im Mitteldrittel erhöhte Oliver Otte (29.) auf 3:0. In den letzten zwanzig Minuten fehlte dann den Indians die Kraft, um die Hausherren noch ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Nacheinander erhöhten Paul Klein (43.), Felix Schümann (50.), Christoph Regner (54.) und Christian Grosch (55.) auf 7:0, wobei der Erfurter Sieg als hochverdient, wenn auch etwas zu hoch ausgefallen, bewertet werden kann.

Zu erwähnen wäre noch, dass Indians-Coach Peter Willmann mit Verteidiger Kai-Noel Steinmann und Stürmer Steven Kravchenko zwei Akteuren aus der Junioren-Bundesliga Spielpraxis verschaffte.

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