Sieben Punkte Vorsprung: Scorpions ziehen in der Oberliga Nord davon Gästeteams in allen vier Spielen erfolgreich

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Das breitgefächerte Mittelfeld wird von Herne angeführt, dass sich deutlich in Hamburg durchsetzen konnte und damit auch Tilburg und Halle den Weg ebnete, die ebenfalls an den Crocos vorbeizogen.

EG Diez-Limburg – Tilburg Trappers 3:4 (0:2, 1:1, 2:1)

Wie unangenehm die EGDL zu spielen sind, mussten die Tilburger bei ihrer Gastspielpremiere in Diez erkennen. Obwohl am Ende 44:21 Torschüsse für die Trappers zu Buche standen, kam nur ein mühevolles 4:3 heraus. Der Grund für diese knappe Niederlage stand mal wieder zwischen den Pfosten des Diezer Tores. Jan Guryca hielt sein Team nach dem schnellen 0:2, die Tore wurden von Danny Stempher (2.) und Diego Hofland (7.) erzielt, im Spiel. Spiel verkehrt dann im zweiten Drittel. Die Tilburger verstärkten den Druck, kamen auf 15:3 Torschüsse und mussten in der 31. Minute den Anschlusstreffer hinnehmen, als Cheyne Matheson Tilburgers Keeper Ian Meierdres überwand. Allerdings hielt die Diezer Hoffnung nicht lange. 44 Sekunden später hatte Ties van Soest wieder den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Als Delaney Hessels (51.) das 4:1 erzielt hatte, schien die Partie entschieden, aber die moralstarken Diezer kamen überraschend noch einmal zurück ins Spiel. Marc Zajic (55.) und R.J. Reed (59.) verkürzten noch auf 3:4 und brachten noch einmal Spannung in die Begegnung.

Rostock Piranhas – Saale Bulls Halle 4:7 (0:0, 2:3, 2:4)

Die Piranhas hatten die Chance, sich gegen die Bulls drei Punkte zu sichern, mussten aber am Ende die Hoffnung auf Grund fehlender Cleverness aufgeben. Dabei war der Start ordentlich. Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Teams, konnten jedoch trotz etlicher Möglichkeiten keine Tore erzielen. Die Show begann in der 30. Minute. John Dunbar und August von Ungern-Sternberg (33.) brachten die Piranhas mit 2:0 in Führung. Diese hielt ganze zwei Minuten, dann schlugen die Hallenser zurück. Innerhalb von 20 Sekunden glichen Valtteri Hotakainen und Sergei Stas zurück und Hotakainen war es dann auch, der in der 39. Minute die Bulls erstmals in Führung schoss. Ein weiterer Doppelschlag in der 44. Minute durch Tim May und erneut Hotakainen brachte dann sogar das 5:2 für Halle. Zwar konnten Sean Morgan (53.) und Matthew Pistilli (59.) das Ergebnis aus Rostocker Sicht etwas verschönern, aber auch die Bulls schossen noch zwei Tore, markiert von Leon Fern (56.) und Tim May (58.).

Crocodiles Hamburg – Herner EV 1:5 (0:2, 0:0, 1:3)

Am Ende gab es am Sieg der Herner nichts zu kritisieren, aber der Erfolg war eigentlich zu hoch ausgefallen. Der Grund für diese Aussage: Die Hamburger zeigten eine sehr engagierte Leistung, waren stellenweise gleichwertig, konnten sich jedoch gegen die professionelle Abwehr der Herner mit ihrem starken Torwart Björn Linda nur unzureichend durchsetzen. Dazu kam eine unglaubliche Kaltschnäuzigkeit der HEV-Akteure, die ihre wenigen Chancen eiskalt nutzten. Den Torauftakt setzte Marcus Marsall in der 14. Minute, dem Nico Kolb noch im gleichen Drittel das 2:0 folgen ließ (20.). Nach einem torlosen Drittel traf Nils Liesegang in den dritten 20 Minuten bereits nach 240 Sekunden zum 3:0. Damit war die Gegenwehr der Crocodiles gebrochen und Marcus Marsall (51.) und Dennis Thielsch (56.) erhöhten noch auf 5:0, ehe Patrick Saggau in der 59. Minute in Überzahl das hochverdiente Ehrentor der Crocos erzielen durfte.

Herforder EV – Hannover Scorpions 0:5 (0:3, 0:1, 0:1)

Das war ein echtes Lehrstück für den Aufsteiger. Der Tabellenführer beherrschte das Spiel, kam am Ende auf 39:24 Torschüsse und erzielte fünf Tore, davon gleich drei im ersten Drittel, so dass das Spiel schon nach 20 Minuten vorentschieden war. Die Tore der Scorpions schossen Christoph Kabitzky (4.) und Christoph Koziol (8., 11.) sowie im zweiten und dritten Drittel Victor Knaub (37.) und Patrick Schmid (52.). Interessantes Detail: Die vier Ex-Scorpions im Trikot der Herforder waren bei drei der fünf Gegentore auf dem Eis.


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