Sechs Punkte für den EndspurtKantersieg gegen Rostock

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Der Kampf um den direkten Klassenerhalt geht in die heiße Phase – und der Hamburger SV schießt sich mit einem Sechs-Punkte-Wochenende warm.

Zwei Heimspiele gegen Gegner auf Augenhöhe an einem Wochenende – eine perfekte Gelegenheit, sein Punktekonto kräftig aufzubessern und Selbstvertrauen zu gewinnen – und der HSV nutzte die Chance. Am Freitagabend stellten sich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen die Rostock Piranhas in Stellingen vor – der erste Vergleich ging bekanntlich mit 7:3 an den HSV. Im gleichen Stil ging es dieses Mal weiter, nach dem ersten Drittel hieß es bereits 5:1. Zu Beginn des zweiten Abschnitts schlich sich allerdings der Schlendrian ein, auf einmal hieß es nur noch 6:4. Es folgte eine der legendären Auszeitansprachen von Coach Chapin Landvogt – auch dieses Mal wieder mit durchschlagender Wirkung: bis Ende des Drittels erhöhte der HSV mit konzentrierterem Spiel auf 10:4. In den letzten zwanzig Minuten dominierte der HSV weiter nach Belieben, Rostock stellte endgültig auf Ferienmodus um. Mit dem Endstand von 14:4 (5:1, 5:3, 4:0) gelang dem HSV der erste zweistellige Saisonerfolg, Matthias Oertel machte als bester Scorer sechs Punkte.

Für das Lokalderby am Sonntag gegen die Crocodiles war ein derartig leichter Gang nicht zu erwarten, bereits die bisherigen beiden Vergleiche in Farmsen waren enge Angelegenheiten, zudem bot sich für den FTV die Gelegenheit, sich für die 0:8-Niederlage am Freitag in der Wedemark zu rehabilitieren. Den besseren Start erwischte der HSV: Constantin Koopmann per Unterzahl und Michael Piluso schossen ein schnelles 2:0 heraus. Wer dann aber eine Fortsetzung des Rostock-Spiels erwartete, wurde eines Besseren belehrt: Farmsen bewies Moral und plötzlich hieß es 2:2. Die anfängliche Sicherheit beim HSV war wie weggeblasen und kam im weiteren Spielverlauf auch nicht mehr wirklich zurück. Die erste Drittelsirene kam gegen stärker werdende Crocodiles wie eine Erlösung. Im zweiten Abschnitt arbeitete sich der HSV in die Partie zurück, das Zielwasser fehlte jedoch. Matthias Oertel gelang dann in Überzahl doch die Führung. Aber selbst das 4:2 zu Beginn der letzten zwanzig Minuten durch David Vycichlo brachte keine Stabilität – der Lokalrivale schlug sofort zurück. So dauerte es bis zehn Sekunden vor der Schlußsirene, bis Pascal Heitmann mit dem 5:3 per Empty-Net-Goal gegen kämpferisch starke Krokodile die Entscheidung herbeiführte.

Da auch die Konkurrenz kräftig punktete, bleibt der HSV trotz der optimalen Punktausbeute  weiter unter Zugzwang – aber mit dem am Wochenende gewonnenen Selbstvertrauen sollte da noch einiges gehen. Eins ist auf jeden Fall klar: Spannung im Kampf um Platz 13 ist bis zur letzten Sirene garantiert.

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