Scorpions-Sieg nach MitternachtHannover Scorpions

Scorpions-Sieg nach MitternachtScorpions-Sieg nach Mitternacht
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1.014 Zuschauer wollten die Begegnung der beiden Scorpions sehen und sie wurden auf eine starke Geduldprobe gestellt. Um 20 Uhr sollte Schiedsrichter Patrick Meier die Begegnung anpfeifen, um 22.45 Uhr war es schließlich soweit. Das Warum ist schnell erklärt: Die Eismaschine des deutschen Meisters machte während der Eisbereitung schlapp und weil das Spiel unbedingt stattfinden sollte, wurde die Zamboni vom aktuellen Gegner organisiert. Leider war der erste nach Mellendorf geschickte Tieflader zu klein und so musste ein Zweiter organisiert werden. Der brachte dann das kostbare Gerät in die Langenhagener Eishalle und als die Maschine auf das Eis rollte, brandete Jubel wie bei einem Tor der Hannover Scorpions auf. Für wenige Sekunden war der Eismeister der wirkliche Star auf dem glitzernden Parkett.

Von Beginn an drückten die Langenhagener Scorpions, die im Übrigen mit speziell designten Helmen des Pop-Art-Künstlers Daniel Blajus antraten, auf das Tempo. Die Wedemärker suchten, wie zu erwarten war, ihr Heil in der Defensive und gelegentlichen Kontern. Ganze fünf Minuten stand es 0:0, dann erlöste Britt Quellette seinen Trainer, sein Team und auch die Fans von der Angst, ausgerechnet gegen den kleinen Nachbarn, der schon beim 5:1 beim HSV seine Stärke gezeigt hatte, baden zu gehen. Als Andreas Morczinietz (9.) dann auf 2:0 erhöhte, war die Partie schon zu diesem Zeitpunkt gelaufen. Ein Doppelschlag zu Beginn des zweiten Drittels durch Robin Marek (21.) und Jeffrey Keller (22.) nahm den Wedemärkern schnell den Wind aus den Segeln und die weiterhin hoch überlegenen Hannover Scorpions erhöhten durch Phil Hungerecker (35.) und Andreas Morczinietz (39.) auf 6:0.

Wedemarks Trainer Ralf Meyer hatte dann ein Einsehen mit Keeper Florian Holst und gab dessen Back-up Michael Gundlach die Möglichkeit, Eispraxis zu erhalten. Gundlach machte durchaus einen guten Job, musste sich jedoch bei den Schüssen von Morczinietz (49.), Sebastian Lehmann (55.) und noch einmal Hungerecker (59.) geschlagen geben. Für den verdienten Ehrentreffer sorgte Philipp Winter (57.).

Die Hannover Scorpions bleiben durch diesen Erfolg auf Rang zwei der Oberliga Nord, müssen die Platzierung am 2. November in Rostock verteidigen und haben nach dem Deutschland-Cup- Pause Gelegenheit, am 14. November im Heimspiel gegen die Ritter aus Nordhorn (19.30 Uhr) ihr Punktekonto auszubauen.


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