Scorpions lassen Leipzig keine Chance6:1-Sieg gegen die Icefighters

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Der Kampf um Platz sechs in der Oberliga Nord scheint vorentschieden. Zwei Wochen vor Ende der Vorrunde besiegte der Tabellensechste, die Hannover Scorpions, den direkten Rivalen um diese Platzierung, die Icefighters Leipzig, deutlich mit 6:1 (2:0, 1:1, 3:0) vor 925 Zuschauern und erhöhte damit den Vorsprung auf die Leipziger auf sieben Punkte. Aktueller Siebter sind die Neuwieder Bären, die nach dem 3:2 gegen die Harzer Falken 79 Punkte aufweisen.

Von Anfang an gab es nur eine Richtung. Das Tor der Icefighters, das exzellent von Sebastian Staudt behütet wurde. Ein Schussverhältnis in den ersten zwanzig Minuten von 18:4 spricht Bände und lässt das 2:0 sogar noch gut für die Gäste aussehen. Dabei hätte es schnell für die Leipziger fatal werden können, denn bereits in der siebten Minute holte sich Hubert Berger eine große Strafe plus Spieldauer ab und weil zuvor auch schon Merka auf der Bank saß, hatten die Scorpions für satte siebzig Sekunden eine doppelte personelle Überlegenheit. In dieser Zeit rettete Staudt das 0:0, musste aber nach der nächste Strafe doch hinter sich greifen. Topscorer Snetsinger saß wegen hohen Stocks und Robin Thomson bestrafte das  Foul mit dem Führungstor. Wie üblich bei den Scorpions nahmen diese den Schwung des Tores mit, belagerten weiterhin das Gästetor und der heute sehr gut aufgelegte Robin Thomson bediente drei Minuten später Stefan Goller und dieser baute die Führung auf 2:0 aus.

Das Mitteldrittel hatte kaum begonnen, da hieß es bereits 3:0. Der immer sehr präsente Daniel Lupzig überwand Staudt zum 3:0. In der Folge ließen die Scorpions etwas mit dem Druck nach, so dass auch die Gäste zeigen konnten, warum sie in der Tabelle im oberen Drittel präsent sind. Gute Chancen, dem Ganzen die Wende zu bringen, hatten die Icefighters ziemlich genau zur Spielmitte. Als Bacek auf die Bank musste, konnte Jari Neugebauer nach Zuspiel von Fominych das 3:1 erzielen und als kurz darauf auch noch Hemmes das Eis für zwei Minuten verlassen musste, sah es kurzfristig bedenklich für die Scorpions aus. Auch in der Folgezeit gab es, bei leichten optischen Vorteilen für die Hannoveraner, ein relativ verteiltes Spiel.

Entschieden wurde es dann in der 48. Minute, als Daniel Lupzig eine tolle Kombination mit Blank und Koziol mit dem 4:1 beendete. Der neben Thomson am heutigen Tage stärkste Scorpions-Stürmer, Daniel Lupzig, schoss dann in der 55. Minute auch noch das 5:1 und krönte sich damit selbst zum „Spieler des Tages“. Ein 6:1 gab es schließlich auch noch zu bewundern. Schön zu sehen, dass zwei Spieler daran beteiligt waren, die sonst nicht immer zu den Hauptakteuren gehören. Robin Marek war es vorbehalten, das 6:1 nach Vorarbeit von Spelleken zu markieren. Zuvor, 13 Sekunden genau genommen, gab es noch ein paar unschöne Szenen, als Sachar Blank nach einem harten Check gegen Kopf- und Nacken sich eine Matchstrafe abholte und daraufhin sich Stefan Goller und Felix Stokowski ein Boxeinlage lieferten. Hauptschiedsrichter Martin de Wilde, sonst aus der einheimischen niederländischen Liga durchaus harte Aktionen gewohnt, verstand keinen Spaß und schickte alle drei unter die Dusche.

Tore: 1:0 (15:49) Robin Thomson (Bacek, Morczinietz/5-4), 2:0 (18:34) Stefan Goller (Thomson), 3:0 (22:20) Daniel Lupzig (Koziol, J.Keller), 3:1 (31:23) Jari Neugebauer (Fominych, Eichelkraut/5-4), 4:1 (47:29) Daniel Lupzig (Blank, Koziol), 5:1 (54:52) Daniel Lupzig (Koziol, Mery), 6:1 (58:35) Robin Marek (Spelleken). Strafen: Hannover 10 + Matchstrafe (Sachar Blank) + Matchstrafe (Stefan Goller), Leipzig 8 + 5 + Spieldauer (Hubert Berger) + Matchstrafe (Felix Stokowski). Zuschauer: 925.

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