Scorpions kommen Freitag zum Dorfderby – Familientag beim AEC

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Die Kräfte auf dem Eis scheinen eigentlich schon vor dem Spiel klar verteilt zu sein. Schaute man in den achtziger und neunziger Jahren noch zu den Wedemarkern hoch, sind es nun die Scorpions, die wahrscheinlich einen neidischen Blick unter anderem in Richtung östliche Lüneburger Heide werfen. Der traditionsreiche Vorgängerverein der Hannover Scorpions aus der DEL hatte es in den letzten Jahren auf Grund von vielen Konkurrenten im Raum Hannover nicht leicht, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen. Auch in dieser Saison ist das Glück nicht auf Wedemarker Seite. Der Tabellenletzte steht zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Trainer da. Anders als bei anderen Vereinen jedoch haben die Scorpions keinen Coach entlassen, sondern suchten dort die Trainer aus verschiedenen Gründen selbst das Weite. So mussten bei den beiden letzten Auswärtsspielen jeweils Lizenzinhaber des Gastgebervereins als Trainer der Scorpions fungieren.

Dass allerdings angeschlagene Skorpione gut zustechen können, dies hat der Adendorfer EC vor kurzem selbst erlebt. Bei dem 7:6-Sieg nach Verlängerung in Mellendorf schlitterten die Adendorfer nur knapp einer großen Blamage vorbei. Dass es gegen Wedemark auch einfacher geht, machten am vergangenen Wochenende die Harzer Wölfe deutlich, als sie Wedemark mit einer 16:3-Packung nach Hause schickten. Dabei ist das Team aus der Gemeinde Wedemark nördlich von Hannover nicht zu unterschätzen. Kapitän Reiko Berblinger gehört seit Jahren zu den besten Verteidigern der Liga und auch die Routiniers Alexander Pflüger und Rudolf Schmunk dürften Adendorfer Eishockeyfans noch ein Begriff sein. Dagegen sind die beide Kontigentspieler Daniel Brady und Brent Griffin zwar nicht schlecht, spielen in der Oberliga aber eher eine untergeordnete Rolle. Ein Wiedersehen wird es mit dem ehemaligen Adendorfer Sascha Fitzner geben, der als Verteidiger bisher vier Tore und sieben Vorlagen für sein Team erreichte.

Bis auf die langzeitverletzten Leif Buckup und Hendrik Alexander sind beim AEC alle fit und somit möchten die Heidschnucken, unter der Leitung vom genesenen Trainer Andreas Bentenrieder, von Beginn an klare Verhältnisse schaffen.

Als kleines Bonbon für seine Zuschauer hat der Adendorfer EC am Freitag Familientag. Für nur zehn Euro Eintritt, bei freier Platzwahl, können zwei Erwachsene mit bis zu zwei Kinder dieses Spiel erleben.

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