Scorpions fegen Adendorf vom EisHannover Scorpions

Scorpions fegen Adendorf vom EisScorpions fegen Adendorf vom Eis
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Nach 47 Minuten und neun Einschlägen hatte er die Nase voll. Dennis Korff, Schlussmann des Heideteams Adendorfer EC, verließ sein Gehäuse und ließ sich durch seinen Backup Philip Hein ersetzen. Dieser zeigte sich in den ersten Minuten zwar etwas unsicher, kam dann aber besser ins Spiel und ließ sich nur noch dreimal überwinden. Trotzdem sprach das Endresultat Bände: Mit 12:1 gewannen die Hannover Scorpions gegen den AEC und belegen nach drei Spielen mit 27:4 Toren und neun Punkten Rang zwei. Lediglich die ebenfalls verlustpunktfreien Rostocker Piranhas stehen mit zwölf Zählen knapp vor dem deutschen Ex-Meister von 2010.

Wie überlegen die Begegnung vor 1.257 Zuschauern geführt würde, zeigte die Schlussbilanz. In einem von den Mannschaften offensiv durchgeführten Match wurden 107 Schüsse abgegeben, davon alleine 73 von den Hausherren. Besonders im ersten Drittel, als die Kräfte noch vorhanden waren, zeigten sich die Adendorfer als starke Gegner, die mit Glück und Können bis zur zwölften Minute den befürchteten Rückstand verhindern konnten. Dann traf in Überzahl Alex Janzen zum 1:0, dem Maximilian Hüsken (13.) das 2:0 und Maximilian Schaludek (18.) das 3:0 folgen ließen.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Adendorf versuchte dagegen zu halten und mit Kontern ins Spiel zu kommen, aber der Scorpions-Druck war einfach zu groß. Der Mittelabschnitt war noch keine sechs Minuten gespielt, da hieß es bereits 6:0. Andreas Morczinietz (22.), Alexander Janzen (25.)  und Brent Griffin (26.) hatten getroffen. Es folgte eine kurze Verschnaufpause, dann erhöhte Andreas Morczinietz (30.) in Überzahl auf 7:0. In der 32. Minute dann der Höhepunkt für die Gäste. Sascha Fitzner, vor drei Jahren auch einmal in der Wedemark tätig, schaffte, ebenfalls in Überzahl, im Alleingang den Ehrentreffer für seine Blau-Gelben.

Das Abschlussdrittel war dann eine Demonstration der Scorpions-Stärke. In einer Art Dauerpowerplay wurden die beiden Adendorfer Keeper dreißig Mal geprüft und fünf der Geschosse (Maximilian Hüsken (42.), Robin Marek (47.), Andreas Morczinietz (48.), Sergej Janzen (55.) und Robin Ringe (58.) verfingen sich im Netz der bedauernswerten Gäste.


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