Scorpions-Derby geht mit 4:1 an LangenhagenErfolg gegen Mellendorf

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Diesmal waren nicht die 700 Fans der letzten Spiele in der Langenhagener Eisarena sondern überraschende 1191. Und diese sahen ein verdientes, wenn auch etwas zu hoch ausgefallenes 4:1 (0:0,1:1,3:0) der Langenhagener über die Wedemark Scorpions.

Nach dem ersten Drittel gab es nur einen Sieger und das war Christoph Mathis. Der Keeper der Langenhagener hielt im umkämpften ersten Drittel sein Team im Spiel, als er mit 17 Paraden ein Gegentor verhinderte. Sein Pendant, Dennis Korff, im letzten Jahr noch auf der Gegenseite tätig, hatte relativ wenig zu tun, konnte bei sechs Schüssen sein Können zeigen und da auch er einen guten Job machte, hieß es folgerichtig nach zwanzig Minuten 0:0.

Im zweiten Drittel sahen die Gastgeber etwas besser aus, kamen besser ins Spiel und erstaunten die Fans nach sechs Minuten mit der Führung, die eigentlich für die Gäste fairer gewesen wäre. Sportmanager Andrej Strakhov, im Gegensatz zu Trainer Martinec wieder auf dem Eis, bediente Stefan Goller und der netzte zum 1:0 ein. Die Wedemärker, in diesem Jahr trotz des mäßigen Tabellenplatzes, deutlich gereift, versuchten wieder die Iniative zu ergreifen, wollten unbedingt den Ausgleich und hatten Erfolg – zehn Minuten später. Allerdings wurde das Tor nicht von einem der üblichen Starspieler erzielt sondern von einem Nachwuchstalent: Noah Janisch. Der 17-jährige Hannoveraner, der bereits vor einem Jahr bei den Wedemärkern erste Erfahrungen sammelte, konnte ein Zuspiel von Michael Budd erfolgreich im Kasten von Heimkeeper Mathis unterbringen. Das 1:1 war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient.

Wer jedoch spannende Unterhaltung zum Abschluss erwartet hatte, wurde wieder einmal überrascht. Erst kam die Topreihe der Langenhagener durch Koziol (43.) endlich einmal zum Abschluss, dann gelang deCoste nur 48 Sekunden später in der gegnerischen Konfusion das vorentscheidende 3:1. Die Gäste schienen in den ersten beiden Dritteln zu viel Kraft verloren zu haben, denn eine echte Antwort hatten sie auf diesen Rückschlag nicht. Endgültig machte schließlich Kassels Leihgabe Dreschmann den Sack 94 Sekunden vor Schluss zu und befreite Wedemarks Trainer Reiß vor der Entscheidung, evtl. mit einem sechsten Mann doch noch eine Chance auf eine Remis zu suchen.

Fazit: Ein verdienter Sieg der Langenhagener, die scheinbar wieder auf die Erfolgsspur zurückgefunden haben. Nach dem 4:1 haben sie sich mit 13 Punkten bis auf einen Punkt an die Wedemärker herangekämpft und langsam taucht am Horizont der Tabellenneunte, die Harzer Falken (19 Punkte) auf. Für einen weiteren Schritt will das Team von Trainer Martinec am Sonntag am Pferdeturm sorgen. Die Wedemark Scorpions haben das gleiche Ziel und den etwas leichteren Gegner, die Berliner Preußen, die allerdings keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden sollten.

Tore: 1:0 (5:30) Goller (Strakhov, Spenke), 1:1 (35:13) Janisch (Budd, Korff), 2:1 (42:57) Koziol (deCoste,  Blank), 3:1 (43:45) deCoste (Blank), 4:1 (58:26) Dreschmann (Koziol, Blank). Strafen: Hannover Scorpions 18, Wedemark Scorpions 4. Zuschauer: 1191.


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