Scorpions bezwingen Harzer Falken mit 5:1Hannover Scorpions

Scorpions bezwingen Harzer Falken mit 5:1Scorpions bezwingen Harzer Falken mit 5:1
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Es gab drei Gründe, warum die Partie letztendlich so deutlich an die Hausherren ging. Erstens: die Scorpions brachten vier Mann mehr auf den Spielberichtsbogen. Zweitens: Bereits im Vorfeld wurde vermutet, dass die Hannoveraner auf dem wichtigen Posten des Torhüters besser bestückt sind. Der Keeper der Saison Dennis Korff wurde von Scorpions-Trainer Lenny Soccio geschont, der zweite Mann, Förderlizenzinhaber Jimmy Hertel, zeigte sich bestens in Form, konnte von 28 Schüssen gleich 27 abwehren. Eine Fangquote von 96,4 Prozent, das hatte schon Zweitligaformat. Drittens: Das Powerplay der Hausherren erreichte 28,57 Prozent, das der Gäste 0,00 Prozent.

Damit war der Drops gelutscht, auch wenn die Gäste sich vehement wehrten. Dass sie am Ende ein Schußverhältnis von 28:26 hatten, wird sie zwar kaum getröstet haben. Allerdings wird diese Zahl auch den kämpferischen Trainer der Falken, Bernd Wohlmann, überzeugt haben, dass seine Truppe trotz der scheinbar klaren Niederlage die Serie noch längst nicht verloren hat.

Wichtig wäre es jedoch für die Braunlager, wenn sie den Start am Dienstag nicht wie am heutigen Sonntag komplett verschlafen. Es waren gerade einmal neun (!) Sekunden gespielt, der erste Angriff der Scorpions lief, da versuchte Sebastian Lehmann (1.) einen ersten Schuss und schon stand es 1:0. Selbst Schlusslicht Wedemark hatte in der Vorrunde das 0:0 länger gehalten. Die Braunlager zeigten sich jedoch während des gesamten ersten Drittels voll auf der Höhe, erzwangen ein ausgeglichenes Spiel und scheiterten meistens an der aufmerksamen Defensive der Langenhagener, spätestens jedoch an Jimmy Hertel. Bis zur 30. Minute, sprich zur Spielhälfte, hielt dieses Spielchen an. Dann entschied Falken-Akteur Semen Glusanok ungewollt die Partie. Zuvor hatte noch Braunlages Stürmer Lukas Brückner (31.) den längst fälligen Ausgleich erzielt, dann brach es gleich doppelt über die Gäste ein. Glusanok leistete sich hintereinander zwei Fouls, die beide zu Gegentreffern führten. Erst markierte Darcy Vaillancourt (31.) das 2:1, dann Brit Quellette (32.) das 3:1. Jetzt schwammen die Falken doch bedenklich, heraus kam freilich nichts auf der Habenseite der Scorpions.

Für das letzte Drittel war die Marschrichtung beider Mannschaften klar. Die Gastgeber wollten die Kontrolle behalten, die Gäste unbedingt das Anschlusstor. Bis zur 53. Minute blieb die Partie auch äußerst spannend, dann beendete ein halber Doppelschlag die Spannung. Sebastian Lehmann (53.) traf zum 4:1, zwei Minuten später erhöhte Phil Hungerecker (55.) auf 5:1.

Der Sieg der Hannover Scorpions geht in Ordnung. Die Höhe weniger und darauf auszuruhen, wäre für den Titelverteidiger sicherlich der falsche Ratschlag. Die Braunlager sollten sich das 1:5 nicht zu Herzen nehmen. Dass sie es können, haben sie in der Vorrunde bewiesen. Am Dienstag werden die Karten im Harz neu gemischt. 

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