Schweres Wochenende für die CrocodilesHoffnungen wurde nicht erfüllt

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Zwei Niederlage mussten die Crocodiles Hamburg am Wochenende einstecken. Zuerst unterlagen die Farmsener mit 0:8 (0:5, 0:2, 0:1) bei den Wedemark Scorpions und damit mit 3:5 (2:2, 0:1, 1:2) im Derby beim Hamburger SV.

Mit einigen Hoffnungen auf Punkte trat man am Freitag die Reise nach Mellendorf an, hatte man doch die Wedemark Scorpions  im ersten Duell besiegen können. Die Crocodiles zeigten sich dann aber als gute Gäste und verschliefen die ersten acht Minuten des ersten Drittels komplett. Bis dahin konnten die Skorpione den Puck bereits viermal ins Hamburger Tor „stacheln“. Kurz vor Drittelende dann noch das 0:5, womit das Spiel praktisch nach einem Spielabschnitt schon verloren war. Auch im zweiten Drittel fielen nur Tore für Wedemark und so hieß es zur zweiten Pause bereits 0:7. Selbst zwei Überzahlspiele konnten den Hamburgern nicht helfen, ein Tor zu erzielen. Im letzten Drittel ließen die heute zahnlosen Krokodile dann sogar eine fast zweiminütige 5:3-Überzahlsituation ungenutzt. Die Mellendorfer stellten abschließend eine Minute vor Schluss den bitteren Endstand von 0:8 her.

Viele waren nun am Sonntagabend gespannt, wie die Crocodiles die herbe Niederlage vom Freitag verdaut haben und beim derzeit selbstbewussten HSV auftreten würden. Wieder kamen die Farmsener nicht gut in das Spiel, denn bereits nach 3:25 Minuten lag der Puck zum ersten Mal im Trautmann-Gehäuse und das bei eigener Überzahl. Der nächste Schreck kam dann drei Minuten später, als der HSV nach gespielten 6:35 Minuten bereits mit 2:0 in Führung gehen konnte. Doch die Crocodiles kämpften sich zurück in die Partie und konnten in der 14. Minute durch ein Tor von Jan Michalek den Anschluss herstellen. Die Uhr im „Palast der Winde“ zeigte 16:03 an, als Semjon Bär den DEL-erfahrenen Franzreb zum 2:2-Ausgleich überwinden konnte. Im zweiten Drittel, hatten die Crocodiles dann einige Unterzahl-Situationen zu überstehen. Dabei konnte der HSV seine letzte Überzahl  doch noch nutzen und  mit einer knappen Führung von 3:2 in die letzte Pause gehen. Auch im dritten Drittel gab es früh einen Rückstand zu verdauen. Nach 2:32 Minuten schlug der Puck wieder im Farmsener Tor ein, doch erneut konnte das Gösch-Team postwendend den Anschluss  durch Lukas Turek (3:02) herstellen und hielt das Spiel somit spannend und offen.  Danach verteiltes Spiel mit Torschüssen auf beiden Seiten, die aber nicht mehr zum Erfolg führten. In der Schlussphase nahm Sven Gösch dann Goalie Trautmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, um doch noch das Unentschieden zu erzielen. Alle Bemühungen fanden dann aber zehn Sekunden vor Schluss ihr Ende, als der HSV den Puck dann ins leere Farmsener Tor zum Endstand von 5:3 schießen konnte.

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