Schwab und Glusanok kommen von den HuskiesEC Harzer Falken

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„Beide bringen viel Erfahrung mit und werden uns gerade in Schlüsselsituationen sehr weiterhelfen“, freut sich Falken-Coach Bernd Wohlmann auf das Duo aus Nordhessen. Während der 29-jährige Schwaab in der Offensive zu Hause ist, hat der 27-jährige Glusanok seine Heimat in der Abwehr. „Das wir beide bekommen haben, ist ein Bonbon, das oben drauf fällt“, sagt Wohlmann. Mit drei Torhütern, sieben Verteidigern und dreizehn Stürmern ist der Kader vollzählig. Wichtig für die Falken: Es gibt keinen überzähligen Ü21-Spieler, theoretisch könnten alle Akteure eingesetzt werden.

Möglich wurde die Verpflichtung zum einen durch das finanzielle Entgegenkommen der Ex-Huskies, zum anderen durch die Unterstützung von Sponsoren. „Wir haben bisher und werden auch weiterhin wirtschaftlich kein Harakiri betreiben“, unterstreicht Wohlmann.

Tobias Schwab hat im Nachwuchs der Huskies das Eishockey erlernt. Über die Fishtown Pinguins aus Bremerhaven wechselte er im Jahr 2004 zu den Iserlohn Roosters in die DEL. Für die Sauerländer absolvierte er insgesamt 82 Spiele. Nach einem Jahr in der zweiten Liga in Kassel wechselte er 2007 in die Oberliga nach Bad Nauheim. Zuvor meist als Defensivstürmer eingesetzt, zeigte der Linksschütze nun auch seine offensiven Qualitäten. In rund 450 Drittliga-Spielen für die Roten Teufel sowie seit 2012 wieder für die Huskies sammelte Schwab über 530 Scorerpunkte. Kein Wunder, dass sich Wohlmann auf seine neue Offensivwaffe freut: „Tobias weiß, wo das Tor steht.“

Kaum weniger eindrucksvoll liest sich die Vita von Semen Glusanok. Der in St. Petersburg geborene Verteidiger durchlief die Nachwuchsmannschaften der Berliner Eisbären, zumeist eine Altersstufe hinter dem bereits seit vielen Jahren im Harz spielenden Stefan Bilstein. Nach seinem Profidebüt 2005 beim Zweitligisten Bremerhaven machte Glusanok 2007 erstmals Station bei den Huskies und feierte mit den Nordhessen den DEL-Aufstieg. In Kassel sammelte der 1,77 Meter große Linksschütze auch DEL-Erfahrung, zudem war Glusanok in Crimmitschau und Bad Nauheim aktiv. Seit der Saison 2011/12 spielte er wieder in der Oberliga für Kassel.

„Mit Semen haben wir sieben Verteidiger im Kader. Ausnahmesituationen wie in der vergangenen Saison, als teilweise nur zwei Abwehrspieler zur Verfügung standen, sollten nicht mehr passieren“, ist Wohlmann froh. „Es war wichtig, dass wir den Kader breiter aufstellen konnten, die Kräfte sind nun wesentlich besser einzuteilen. Wir können jetzt mit vier Reihen spielen und das Tempo beständig hochhalten“, erklärt der Trainer.


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