Salle Bulls Halle und Hannover Scorpions ziehen Tilburg davonDiez-Limburg besiegt Erfurt – Herford gewinnt gegen Herne

Scorpions-Goalie Ansgar Preuß ließ keinen Gegentreffer zu. (Foto: Manfred Schneider)Scorpions-Goalie Ansgar Preuß ließ keinen Gegentreffer zu. (Foto: Manfred Schneider)
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Hannover Scorpions – Hannover Indians 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

Das Spitzenspiel der Oberliga Nord lebte alleine von der Spannung. Grund dafür waren die starken Leistungen beider Torhüter. Obwohl Scorpions-Keeper Ansgar Preuß ein Shutout gelang und somit 100 Prozent Fangquote, stand der Mann des Tages auf der Gegenseite im Tor. Indians-Goalie Jan Dalgic kam nicht wie vom DEB berichtet auf 96,9 Prozent Fangquote, sondern auf 97,5 Prozent. Grund für diese Korrektur ist eine falsche Angabe der gehaltenen Schüsse. Man fragte sich auf den Rängen, warum eine Serie von vier Indians-Siegen in Folge das Selbstbewusstsein kaum verbessert haben. Auf alle Fälle kamen die Scorpions mit viel mehr Elan aus der Kabine, schnürten im ersten Drittel die Indians förmlich ein und trotzdem stand es, dank Dalgic, 0:0. Im zweiten Drittel das fast gleiche Bild. Die Gastgeber gegen Dalgic, der sich lediglich in der 25. Minute von Jan Pietsch geschlagen geben musste, aber dessen knallharter Schuss aus naher Entfernung war für Dalgic unhaltbar. Lediglich in den letzten 20 Minuten zeigten die Gäste dann schließlich, dass auch sie Eishockey spielen können. Und sie hatten Pech. 44 Sekunden vor Schluss fiel der 1:1-Ausgleich, aber das Schiedsrichtergespann Stach/Schmidt entschied auf Schlittschuhtor. Am Ende ein verdienter Erfolg des Tabellenzweiten, der im Augenblick auf die heute spielfreien Tilburger mittlerweile sogar sechs Punkte Vorsprung hat.

Tore: 1:0 (24:13) Jan Pietsch (Heinrich, Hammond)

Saale Bulls Halle – Rostock Piranhas 8:3 (2:2, 4:1, 2:0)

Ein hochüberlegener Erfolg des Tabellenführers, der das Spiel komplett beherrschte und dem lediglich der Vorwurf gemacht werden muss, dass das Ergebnis nicht zweistellig wurde. Stand es nach zwanzig Minuten erst 2:2, schalteten die Sachsen-Anhaltiner im zweiten Abschnitt gleich zwei Gänge höher, führten schließlich mit 6:3 und trafen am Ende trotz eines Schongangs noch zweimal zum Endstand 8:3. Beeindruckend bei den Bulls, dass alle drei Blöcke gefährlich waren und auch ordentlich punkteten. Bei Rostock gefielen nur August von Ungern-Sternberg sowie Torhüter Lucas di Berardo, der mit seinen Paraden weiteres Unheil verhinderte.

Tore: 0:1 (00:41) August von Ungern-Sternberg, 1:1 (11:58) Michael Fomin (Schütt, Gollenbek), 2:1 (17:29) Lukas Valasek (Niemelä, Schmid), 2:2 (19:13) Maximilian Herz (Pauker), 3:2 (24:29) Joonas Niemelä (Schmid, Valasek), 4:2 (27:59) Sergei Stas (Striepeke, Maj), 4:3 (30:11) August von Ungern-Sternberg (Dudas, Balla 5-4), 5:3 (32:07) Patrick Schmid (Valasek, Halbauer), 6:3 (37:27) Erik Gollenbek (Stas, Hildebrand), 7:3 (56:19) Finn Walkowiak (Maj, Striepeke), 8:3 (57:26) Joonas Niemelä (Schmid, Schütt)

Herforder EV – Herner EV Miners 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) n.V.   

Das war schon eine Überraschung. Der kleine HEV besiegte den großen nach Verlängerung, und das durchaus verdient. Zwar hatten die Herner die größeren Spielanteile, aber es gab zwei Gründe, die letzten Endes für die Gastgeber sprachen. Zum einen Keeper Kieren Vogel, der einen Sahnetag erwischt hatte, auf 93,9 Prozent Fangquote kam und nebenbei seinen Gegentorschnitt von 3,93 auf 3,84 senken konnte. Der zweite Grund war das Killer-Trio Ralf Rinke, Rustams Begovs und Elvijs Biezaijs, die zwar über lange Strecken von der Herner Verteidigung neutralisiert wurden, aber im entscheidenden Moment doch wieder erfolgreich waren und für alle drei Herforder Tore sorgten.

Tore: 1:0 (03:05) Elvijs Biezaijs (Begovs, Rinke), 1:1 (23:07) Tomi Wilenius (Liesegang, Peleikis 5-4), 1:2 (35:36) Michel Ackers (Tegkaev, Orendorz), 2:2 (43:56) Elvijs Biezaijs (Rinke, Stocker), 3:2 (62:05) Ralf Rinke (Begovs, Biezaijs)

EG Diez-Limburg – Black Dragons Erfurt 7:4 (2:2, 3:2, 2:0)  

Noch eine glatte Überraschung. Die zuletzt arg gebeutelten Limburger bezwangen die höher eingeschätzten Erfurter mit drei Toren Differenz. Kaum glaublich, dass eben diese Erfurter dreimal die Hannover Scorpions bezwingen konnten. Matchwinner bei den Hausherren wie üblich die Kontingentspieler Thomas Matheson und Kyle Brothers und… Leon Köhler. Der 21-Jährige schlug bisher wie kaum ein anderer Förderlizenzspieler in der Oberliga Nord ein. In vier Spielen gelangen ihm nunmehr acht Punkte, darunter drei Tore und mit den heutigen vier Punkten sprang er in der Scorerliste von Platz 213 auf 168. Bei den Erfurtern, denen im letzten Drittel scheinbar etwas die Kraft ausging, war Felix Schümann mit zwei Punkten der beste Scorer. Erwähnenswert noch, dass die Limburger von sechs Überzahlspielen vier verwerteten, was einer Erfolgsquote von über sechzig Prozent entspricht.

Tore: 0:1 (02:01) Maurice Keil (Wunderlich, Beach), 1:1 (07:46) Alexander Seifert (Brothers, Köhler), 1:2 (10:45) Enzo Herrschaft (Geuß, Schümann), 2:2 (19:59) Leon Köhler (Matheson, Brothers 5-4), 2:3 (22:54) Arnoldas Bosas, 2:4 (24:18) Felix Schümann (Gerartz), 3:4 (30:43) Leon Köhler (Seifert, Matheson), 4:4 (32:16) Henry Wellhausen (Wächtershäuser, Lademann), 5:4 (38:58) Mark Shevyrin (Brothers, Slaton 5-3), 6:4 (52:17) Thomas Matheson (Slaton, Brothers^5-4), 7:4 (57:45) Kyle Brothers (Matheson, Köhler)

Moskitos Essen – Hammer Eisbären 5:1 (1:0, 2:1, 2:0) 

Ein deutlicher Erfolg der Essener, der allerdings zu hoch ausfiel. Entscheidend war, dass die erste Essener Reihe 13 der maximal erreichbaren 15 Zähler einsackte. Dagegen fanden die Eisbären kein Mittel, konnten durch Kevin Trapp lediglich in der 40. Spielminute ihr Ehrentor erzielen. Beste Spieler bei Essen waren die Doppeltorschützen Enrico Saccomani und Mitch Bruijsten.

Tore: 1:0 (02:49) Enrico Saccomani (Luft, Bruijsten), 2:0 (29:51) Fabio Frick (Bruijsten, Mannes), 3:0 (34:23) Enrico Saccomani (Luft, de Wit), 3:1 (39:56) Kevin Trapp (Renke, Schutz), 4:1 (48:16) Mitch Bruijsten (Saccomani, Luft), 5:1 (52:33) MItch Bruijsten (Spelleken, Saccomani)

Icefighters Leipzig – Tilburg Trappers ausgefallen


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