Saale Bulls Halle sichern sich den zweiten PlatzOberliga Nord kompakt

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Einen wichtigen Schritt in Richtung entscheidendes Heimrecht in der ersten Play-Off-Runde sind die Hannover Scorpions mit dem Sieg in Essen gegangen, während die Moskitos nach dieser überraschenden Pleite auf Platz vier verblieben. Die spiellosen Leipziger konnten sich freuen, dass die hinter ihnen platzierten Hannover Indians und Duisburger Füchse die Gunst der Stunde nicht nutzen konnten und weiterhin hinter ihnen liegen.

In der Qualifikationsrunde stehen alle Plätze bereits vor dem Sonntag fest. Der Herner EV hat locker die Runde gewonnen und trifft in den Play-offs auf den Südmeister Deggendorfer SC. Die Crocodiles Hamburg zementierten den zweiten Platz, den Erfurtern bleibt Rang drei. Vierter in der Runde wurden die Rostocker, Platz fünf ging an die Berliner Preussen. Den sechsten Rang kassierte Timmendorf und die rote Laterne, die den sportlichen Abstieg bedeutet, ging in den Harz zu den Falken nach Braunlage.

Würden am Sonntag die Play-off-Spiele beginnen, gäbe es folgende Achtelfinalpaarungen: Deggendorfer SC – Herner EV, Starbulls Rosenheim – Füchse Duisburg, Selber Wölfe – Hannover Indians, EV Landshut – Icefighters Leipzig, Moskitos Essen – EC Peiting, Hannover Scorpions – ERC Sonthofen, Saale Bulls Halle – Eisbären Regensburg und Tilburg Trappers – Blue Devils Weiden.

Meisterrunde:

Hannover Indians – Tilburg Trappers 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:1) n.V.

In einem hauchdünnen Spiel hatten die Trappers äußerst knapp die Nase vorn. Eine Sekunde vor Ende der Verlängerung gelang Parker Bowles das 3:2 für die niederländischen Gäste. Im ersten Drittel gingen die Tilburger durch den gleichen Spieler in der 15. Minute in Führung. Indians-Torjäger Branislav Pohanka gelang in der 25. Minute im Powerplay der Ausgleich. Ebenfalls im Powerplay brachte Reno de Hondt in der 31. Minute seine Mannschaft wieder nach vorn. Die im dritten Drittel mit aller Macht stürmenden Hannoveraner konnten in der 48. Minute jubeln, als erneut Pohanka den Ausgleich erzielte, eben bis zur 65. Minute.

Moskitos Essen – Hannover Scorpions 2:5 (1:1, 0:2, 1:2)

Kaum steht Björn Linda wieder im Kasten, läuft es bei den Scorpions. Mit diesem Satz tut man allerdings dem Backup Müller Unrecht, denn so schlecht war er dann doch nicht. Allerdings scheint bei den Spielern der Einsatz der etatmäßigen Nummer 1 noch einmal einen Sprung nach vorn zu gelingen, denn in Essen gelang, trotz einer optischen Überlegenheit der Moskitos, ein deutlicher 5:2-Erfolg. Brian Gibbons (10.) brachte die Scorpions früh in Führung. Erst zehn Minuten später konnte Andrej Bires für die Moskitos ausgleichen. Patrick Schmid brachte bereits nach 41 Sekunden im zweiten Drittel seine Scorpions wieder in Führung und nur zwanzig Sekunden später erhöhte Sean Fischer auf 3:1. Damit hatte in Essen niemand gerechnet, am allerwenigsten die gastgebenden Spieler und die kamen mit der ungewohnten Situation auch prompt nicht zurecht. Als Chad Niddery (44.) gar das 4:1 machte, war die Partie gelaufen. Zwar konnte Marcel Pfänder in der 54. Minute noch das 2:4 machen, aber Christoph Koziol beantwortete die Essener Hoffnungen mit seinem 5:2 in der 58. Spielminute.

Saale Bulls Halle –  Füchse  Duisburg 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)

Die 1700 Zuschauer sahen ein Spiel zweier engagierter Mannschaften, wobei der Sieg der Bulls durchaus etwas glücklich war. Zwar brachte Robin Slanina seine Füchse bereits in der vierten Minute mit 1:0 in Führung, aber noch in der gleichen Minute glich Halles Neuzugang Thomas Zuravlev aus. Dem Kanadier Steven Tarasuk gelang in der 34. Minute das 2:1, aber nur vier Minuten später konnte Jari Neugebauer zum 2:2 ausgleichen. Das entscheidende 3:2 markierte Thomas Zuravlev in der 59. Spielminute.

Qualifikationsrunde:

Herner EV – ECC Preussen Berlin 11:1 (4:0, 6:1, 1:0)

Ohne jede Chance waren die Berliner beim Tabellenführer. Beim 11:1 hatten die 742 Zuschauer ihre helle Freude an den Leistungen der Herner. Die Tore des Siegers erzielten Dominik Luft (1.), Aaron McLeod (9., 28.), Brad Snetsinger (16., 25., 35., 38.), Danny Albrecht (20., 21.), Markus Marsall (39.) und Sebastian Eickmann (58.). Für die Berliner markierte Ludwig Wild in der 34. Minute den Ehrentreffer.

Crocodiles Hamburg – Black Dragons Erfurt 8:4 (4:2, 3:1, 1:1)

Alles in allem ein verdienter Sieger, der vor allem seine Chancen deutlich effizienter nutzte als der Verlierer. Im  ersten Drittel hatte Erfurt optisch die Nase vorn, aber die Tore erzielten in der Hauptsache die Hamburger. Bereits nach vier Minuten hatten die „magischen Zwillinge“, André Gerartz (3.) und Brad McGowan (4.) zugeschlagen. Zwar konnte Reto Schüpping in der neunten Minute Erfurt auf 1:2 heranbringen und Marcel Weise in der zehnten Minute gar ausgleichen, aber Gerartz erzielte in der zwölften Minute wieder die Hamburger Führung, die diese in der Folgezeit nicht mehr hergaben. Zehn Sekunden vor Drittelende erhöhte Josh Mitchell auf 4:2. Ein Doppelschlag von Gerartz (24., 34.) brachte das 6:2, ehe Carsten Gosdeck in der 35. Minute auf 3:6 verkürzte. Ein weiterer Hamburger Doppelschlag, diesmal von Brad McGowan (40., 41.), ließ die Crocodiles-Führung auf 8:3 anschwellen, ehe Michal Vazan in der 53. Minute mit dem letzten Tor des Tages das Endergebnis auf 8:4 festsetzte.

Harzer Falken – Rostock Piranhas 5:4 (2:3, 1:1, 1:0, 1:0) n.V.

Die Partie in Braunlage begann mit Schmackes. Nach 32 Sekunden führte Braunlage mit 1:0 (Tor: Bjuhr). Alexander Spister traf eine Minute später zum 1:1 und 17 Sekunden später erhöhte Andrej Teljukin auf 2:1 für die Piranhas. In der fünften Minute war das Spiel wieder ausgeglichen, nachdem die Harzer durch Bjuhr erneut ausgeglichen hatten. Der Kanadier Greg Classen traf in der elften Minute zum 3:2 für die Piranhas, die im ersten Drittel optisch federführend waren. Andrej Kostyrev konnte in der 26. Minute zum 3:3 ausgleichen, aber gerade einmal acht Minuten später machte Valerij Guts das 4:3 für die Piranhas. Trevor Hendrix war es dann vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. Erst machte er in der 50. Minute das 4:4 und in der 65. Minute überwand er Rostocks Torwart Andreas Magg zum 5:4-Endstand.

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Oberliga Nord Hauptrunde

Sonntag 23.01.2022
Tilburg Trappers Trappers
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Hannover Scorpions Scorpions
Crocodiles Hamburg Hamburg
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Herner EV Herne
Icefighters Leipzig Leipzig
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Rostock Piranhas Rostock
Hammer Eisbären Hamm
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Black Dragons Erfurt Erfurt
ESC Moskitos Essen Essen
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Krefelder EV Krefeld
EG Diez-Limburg Limburg
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Saale Bulls Halle Halle
Hannover Indians Indians
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Herforder EV Herford
Dienstag 25.01.2022
Hammer Eisbären Hamm
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Herner EV Herne
Hannover Indians Indians
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Icefighters Leipzig Leipzig
Black Dragons Erfurt Erfurt
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Crocodiles Hamburg Hamburg
Freitag 28.01.2022
ESC Moskitos Essen Essen
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Rostock Piranhas Rostock
Hammer Eisbären Hamm
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Krefelder EV Krefeld
Herner EV Herne
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Hannover Scorpions Scorpions
Crocodiles Hamburg Hamburg
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EG Diez-Limburg Limburg
Hannover Indians Indians
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Saale Bulls Halle Halle
Herforder EV Herford
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Icefighters Leipzig Leipzig