Saale Bulls Halle lassen sich auch von Tilburg nicht aufhaltenIndians gewinnen in Leipzig

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Auch in der zweiten Tabellenabteilung war Bewegung. Herne profitierte von der Leipziger Schwäche gegen die Indians und schob sich nun auf Rang vier. Nur noch drei Zähler von Leipzig entfernt lauern die Indians. Das spielfreie Hamburg hat jetzt acht Punkte Rückstand auf die Hannoveraner. Während Erfurt, auch spielfrei, im freien Raum das Wochenende verbrachte, wurde es im Kampf um Platz neun nochmal spannend. Essen überholte Herford, hat jetzt nur noch einen Punkt Rückstand auf Rostock.

Tilburg Trappers – Saale Bulls Halle 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)

Am Ende hatte der Meister der Effizienz gegen gewaltige niederländische Power gewonnen. Die Tilburger bestimmten über die volle Spielzeit das Geschehen, aber die Tore fielen auf der Gegenseite. Lediglich nach dem 1:1 Ausgleich von Bartek Bison, übrigens wie auch das 1:0 von Patrick Schmid, in Überzahl erzielt, schien das Geschehen im Sinne der Trappers zu laufen. Aber die Defensive der Bulls hielt dem Druck stand und nach einem Doppelschlag kurz vor Ende des zweiten Drittels befanden sich plötzlich die Bulls in einer sehr komfortablen Lage. Im Abschlussdrittel warfen die Trappers alles nach vorne, aber Halle kontrollierte das Spiel, auch durch die starke Defensivleistung mit einem Jakob Urbisch zwischen den Pfosten, der mit 97,1 Prozent Fangquote seinem Gegenüber Ruud Leeuwesteijn deutlich ausstach. Während bei Tilburg kein Spieler sonderlich stark agierte, zeigten bei Halle vor allem Sören Sturm, Patrick Schmid, Erik Hoffmann und Erik Gollenbek die beste Leistung.

Tore: 0:1 (05:51) Patrick Schmid (Vihavainen, Pfennings 5-4), 1:1 (08:33) Bartek Bison (de Hondt, Hofland 5-4), 1:2 (36:54) Tatu Vihavainen, 1:3 (38:42) Sören Sturm (Schmid, Stas), 1:4 (48:55) Denis Gulda (Hoffmann)

Icefighters Leipzig – Hannover Indians 3:4 (0:0, 2:0, 1:3, 0:1) n.V.

In einem hart umkämpften Spiel sahen die Icefighters schon wie der sichere Sieger aus. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel gingen sie mit 2:0 in Führung und auch den Anschlusstreffer konterten sie mit dem 3:1. Im letzten Drittel übernahmen die Indians das Kommando, glichen verdient aus und in der anschließenden Verlängerung gelang Tobias Möller das nicht unverdiente 4:3. Bei Leipzig verdienten sich Marvin Miethke mit drei Punkten sowie Maximilian Spöttel (2) und Thomas Voronow (2) die besten Noten, bei Hannover glänzte Kapitän Branislav Pohanka mit drei Punkten sowie Igor Bacek und Parker Bowles.

Tore: 1:0 (20:48) Marvin Miethke (Heyter, Slanina), 2:0 (31:08) Thomas Voronow (Spöttel), 2:1 (41:55) Sebastian Christmann (Bacek, Pohanka), 3:1 (46:52) Maximilian Spöttel (Stopinski),3:2 (48:59) Nikolas Turnwald (Bowles, Pohanka) 3:3 (54:55) Branislav Pohanka (Bacek, Bowles), 3:4 (63:12) Tobias Möller (Gibbons)

Herner EV Miners – Krefelder EV U23 6:2 (2:1, 2:0, 2:1)

Ein klarer und verdienter Arbeitssieg der Herner, die ihrem geografischen Nachbarn keine echte Siegchance ließen. In den ersten zwanzig Minuten war die Begegnung relativ ausgeglichen, im zweiten zogen die Herner das Tempo an und klärten die Frage nach dem Sieger. In den letzten zwanzig Minuten war die Begegnung zwar wieder ausgeglichen, aber erst nach dem sechsten Herner Tor trafen die Krefelder zum zweiten Mal. Bester Spieler bei Herne war mal wieder Kevin Orendorz mit vier Punkten, darunter drei Toren und Marcus Marsall, der drei Vorlagen gab. Bei Krefeld gefiel noch am ehesten Tobias Esch.

Tore: 0:1 (03:04) Marcel Mahkovec (Esch, Schuster), 1:1 (03:51) Marlon Polter (Tegkaev, Peleikis), 2:1 (09:46) Kevin Orendorz (Elten, Fominych), 3:1 (28:38) Kevin Orendorz (Marsall, Ackers), 4:1 (35:11) Denis Fominych (Marsall, Orendorz),5:1 (42:49) Dennis Swinnen (Hüfner, Peleikis), 6:1 (46:03) Kevin Orendorz (Marsall, Ackers), 6:2 (54:49) Tom Schmitz (Nix, Esch)

Moskitos Essen – EG Diez-Limburg 6:2 (0:1, 4:1, 2:0)

Ein hochverdienter Sieg der Essener, die mit diesem Erfolg am direkten Konkurrenten Herford vorbeizogen und jetzt den letzten Pre-Play-Off-Platz innehaben. Herausragend dabei Aaron MacLeod, dem drei Tore gelangen und der sich mit nunmehr 37 Punkten auf Platz 45 in der Scorerliste verbesserte. Ebenfalls drei Punkte holte Andre Huebscher. Bester Akteur bei den Limburgern war Cody Crover, der an beiden Toren beteiligt war.  Mit dem 6:2 korrigierten die Moskitos auch den 4:5 Ausrutscher gegen Diez-Limburg vom November.

Tore: 0:1 (18:28) Leon Köhler (Drover, König), 1:1 (24:36) Tomi Lamers (Zajic, Frick), 2:1 (26:12) Andre Huebscher (Lamers, Frick), 2:2 (28:06) Cody Drover (Slaton, King 5-4), 3:2 (30:22) Aaron MacLeod (Huebscher, Hein 5-4), 4:2 (38:28) Enrico Saccomani (Luft, Glemser), 5:2 (45:37) Aaron MacLeod (Huebscher, Vinci 5-4),6:2 (59:39) Aaron MacLeod (Ribarik, Dannöhl) 

Hannover Scorpions – Herforder EV 5:3 (1:2, 3:0, 1:1)

Gegen einen unangenehm spielenden Gegner gelang den Scorpions ein Arbeitssieg, der sehr wichtig war, denn nach der Pleite von Tilburg vergrößerte sich der Vorsprung des Titelverteidigers auf die Niederländer jetzt wieder auf drei Zähler. Gegen die Westfalen, die ohne ihr Toptrio Biezaijs, Begovs, Berezovskyy angetreten war, lagen die Scorpions nach dem ersten Drittel überraschend zurück. Auch, weil Herfords Marek Krocker seine ersten beiden Saisontore schoss und sich damit in der Scorerliste um 23 Plätze verbesserte. Im Mitteldrittel zogen die Hausherren das Tempo an und im letzten Drittel verwalteten sie das Ergebnis. Bester Scorpions war Louis Schinko mit drei Punkten, dahinter folgten noch Thomas Reichel, Thomas Supis und Julian Airich. Bei Herford gefielen neben Krocker noch Aaron Reckers und Ralf Rinke.

Tore: 1:0 (01:54) Thomas Supis (Just, Airich), 1:1 (11:19) Marek Krocker (Linnenbrügger, Rinke),1:2 (13:17) Marek Krocker (Stocker, Reckers), 2:2 (20:39) Louis Schinko (Nijenhuis, Pietsch), 3:2 (24:29) Thomas Reichel (Schinko, Supis), 4:2 (33:11) Brad Ross (Thomson), 4:3 (41:33) Ralf Rinke (Garten, Reckers), 5:3 (44:26) Julian Airich (Schinko, Reichel)


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