Rostock und Leupzig legen vor – Gastgeber nutzen Heimrecht Oberliga-Pre-Play-offs: Erfurt und Duisburg jetzt unter Zugzwang

Stephan Tramm traf nach 31 Sekunden für die Icefighters Leipzig. (Foto: dpa/picture alliance)Stephan Tramm traf nach 31 Sekunden für die Icefighters Leipzig. (Foto: dpa/picture alliance)
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Rostock Piranhas – Black Dragons Erfurt 6:2 (3:2, 2:0, 1:0)

Vor der, für die Wichtigkeit des Spieles, passenden Kulisse von 1113 Zuschauern gewannen die Rostock Piranhas verdient mit 6:2 und setzten damit die Erfurter für das Rückspiel ziemlich unter Druck. Schon der Start der Piranhas war beeindruckend. Nach elf Minuten brachte Michal Bezouska seine Farben in Führung und nicht einmal eine Minute später erhöhte Viktor Beck auf 2:0. Die Antwort der Thüringer kam prompt. 39 Sekunden nach dem 0:2 verkürzte Oliver Kämmerer auf 1:2 und drei Minuten später glich Tom Fiedler aus. Gut, dass die Piranhas Tomas Kurka in ihren Reihen haben. Der Tscheche nutzte eine kleine Lücke im Tor von Erfurts Keeper Philipp Lehr zur erneuten Führung aus. In der 28. Minute erhöhte Viktor Beck auf 4:2, dem Bezouska noch im gleichen Drittel das 5:2 folgen ließ. Mit seinem dritten Tagestor erzielte Viktor Beck in der 55. Minute den Endstand zum 6:2 und wurde somit Spieler des Tages bei den jubelnden Piranhas.

Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 2:1 (2:0, 0:1, 0:0)

Ein hart umkämpftes Duell im Kohlrabizirkus von Leipzig, mit dem vor 1612 Zuschauern vor allem Schiedsrichter Erol Posacki seine Mühen hatte, ging am Ende etwas glücklich für die Icefighters zu Ende. Der Start war perfekt für die Leipziger. Nach gerade einmal 31 Sekunden führten sie schon 1:0. Stephan Tramm hatte den ersten Angriff nach einer Kombination mit Albrecht und Schneider zum erfolgreichen Abschluss gebracht. Dieser schnelle Rückstand ließ die Nerven von Verelst (Duisburg) und Virch (Leipzig) explodieren und beide mussten wenige Sekunden nach dem 1:0 für zwei plus zwei auf die Strafbank, Virch bekam sogar noch eine Diszi. Eine halbe Minute später musste Raaf-Effertz (Leipzig) auf die Strafbank und als sich wiederum zwei Minuten später endlich auch Verelst seine Diszi abholte, Tegkaev auch runter von Eis musste und Leipzig sogar 120 Sekunden doppeltes Überzahlspiel hatte, da musste es einem um die Partie angst und bange werden. Allerdings schien Schiri Posacki mit seinem harten Eingreifen Respekt geholt zu haben, denn nach der Strafzeitenorgie am Anfang wurde spätestens nach dem 2:0, dass Ken Hirsch schon in der siebten Minute erzielte, Eishockey gespielt. Im zweiten Drittel beherrschte auf einmal Duisburg das Geschehen, kam jedoch durch Artur Tegkaev (37.) nur zum Anschlusstor. In den letzten zwanzig Minuten konnten sich die Icefighters wieder befreien, mussten jedoch bis zum Schluss vor Füchse-Kontern auf der Hut sein. Am Ende nahm zwar Füchse-Coach Dirk Schmitz seinen Keeper Sebastian Staudt vom Eis, geholfen hat die Maßnahme aber nichts mehr.


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