Rostock: Sieg gegen Herne – Niederlage in TauchaGänsehaut in der Schillingallee

(Foto: Marina Koschker)(Foto: Marina Koschker)
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Gänsehaut hatten wohl alle Zuschauer nach dem Spiel am Freitagabend. Der Gegner auf dem Eis hieß Herner EV und hatte sich den Verlauf der Begegnung wohl etwas anders vorgestellt. Das Team der Piranhas ging hochmotiviert in das Spiel, wollte man doch vor heimischem Publikum die Niederlagenserie beenden. Immer wieder bestürmten sie das gegnerische Tor. Dieser Einsatz wurde in der 16. Minute durch den Führungstreffer von Constantin Koopmann belohnt. Der einzige wirklich gefährliche Schuss des Gegners landete in der Fanghand von Goalie Dustin Haloschan. Insgesamt meisterten die Rostocker auch drei Unterzahlspiele recht souverän.

Nach der Pause wirkten die Gäste aus Herne doch etwas verbissener. Die Verteidiger beider Teams bekamen viel zu tun. In der 33. Minute traf Bradley Snetsinger zum 1:1. Weiter Tore fielen nicht, sodass es ins Penaltyschießen ging. Die jeweils ersten beiden Schützen scheiterten an den Goalies. Auch der dritte Schuss der Gäste saß nicht. Und dann traf Michal Bezouska für die Piranhas.

Am Sonntagvormittag traten die Piranhas die knapp 400 Kilometer weite Fahrt zu den Icefighters Leipzig an. Diese konnten am Freitag ihren Derbysieg über die Saale Bulls Halle feiern, was ihnen sicherlich für die Partie den Rücken stärkte. Außerdem unterschätzten sie ihren Gegner nicht und gingen sehr offensiv in das erste Drittel. Die Piranhas kamen nicht so recht in das Spiel. So stand es am Ende des ersten Drittels 2:0 für die Gastgeber. In der neunten Minute musste REC-Goalie Dustin Haloschan wegen Knieproblemen vom Eis. Während eines Gerangels vor dem Tor war ihm ein Spieler auf das Bein gefallen. Tobias John, der daraufhin das Rostocker Tor hütete, agierte sehr souverän. Im zweiten Drittel wirkte das Spiel der Piranhas koordinierter. Allerdings waren die Leipziger effektiver bei der Chancenverwertung und konnten die Führung auf 3:0 ausbauen.

Die Piranhas ließen sich nicht entmutigen und verstärkten den Sturm auf das Tor der Gastgeber. So verkürzte Michal Bezouska in der 54. Minute. Allerdings konnte der Gastgeber vier Minuten später den alten Abstand wieder herstellen. Nicht entmutigt kämpften die Rostocker weiter und 16 Sekunden vor Ende traf Constantin Koopmann zum 2:4.

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