Rostock Piranhas sichern sich Platz siebenHannover Indians erreichen noch 100-Punkte-Marke

Die Rostock Piranhas sicherten sich Rang sieben und spielen in den Pre-Play-offs nun gegen die Black Dragons Erfurt. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)Die Rostock Piranhas sicherten sich Rang sieben und spielen in den Pre-Play-offs nun gegen die Black Dragons Erfurt. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Halle hatte gegen die Falken die leichteren Karten und setzte diese auch gnadenlos um, so dass der Sieg der Essener zwar eindrucksvoll und gut für die Moral, aber umsonst war. Herne kann sich zwar über die Niederlage gegen Tilburg ärgern, aber Platz fünf war eh nicht mehr zu erreichen. Jubel an der Ostsee. Die Rostocker nutzten die Gunst der Stunde, hatten unglaubliches Glück, dass die Leipziger das 1:1 am Pferdeturm nicht über die Zeit retten konnten und weil auch Hamburg verlor, wurde es am Ende nach dem 5:0 in Berlin sogar noch Platz sieben. Jetzt trifft man in den Pre-Play-offs auf Erfurt, eventuell ein etwas besser auszurechnender Gegner als Duisburg. Die Leipziger dagegen müssen sich nun mit den Wedauern auseinandersetzen und obwohl sie mit einem Heimspiel beginnen, ist hier ein Favorit ganz schwer auszurechnen. Ganz hinten landeten die Falken und die Berliner Preussen, die sich tapfer über die 48 Spieltage quälten und denen man nur wünschen kann, dass sie der Oberliga Nord treu bleiben und ihren Kader von der Qualität an den der Konkurrenz näher bringen. Zu wünschen wäre es ihnen.

Preussen Berlin – Rostock Piranhas 0:5 (0:2, 0:1, 0:2)

Zum Saisonende gab es in Berlin tatsächlich noch einmal einen Saisonrekord zu bestaunen. 348 Zuschauer wollten die Parteien sehen, konnten jedoch keinen Sieg ihrer Mannen bewundern, dafür war der Gegner einfach zu stark. Bei 46:17 Schüssen zeigten sich die Rostocker hochüberlegen und am Ende konnten die Preussen froh sein, dass die eigenen Abwehr und vor allem Keeper Erik Reukauf so konzentriert gespielt hatten und somit die Niederlage in Grenzen blieb. Die Ostseestädter-Tore erzielten Michal Bezouska (12., 49.), Constantin Koopmann (17.), Michael Kohl (24.) und Thomas Voronov (43.).

Black Dragons Erfurt – Crocodiles Hamburg 6:5 (1:1, 3:2, 2:2)

Ein ausgesprochenes kurzweiliges Spiel bekamen die anwesenden 484 Zuschauern geboten. Am Ende standen elf Tore zu Buche und immerhin mal wieder ein Sieg der heimischen Erfurter. In der 14. Minute begann Oliver Kämmerer mit dem Torreigen zum 1:0 und genau 60 Sekunden später glich Daniel Lupzig für die Crocodiles aus. Dramatisch wurde es dann kurz nach Beginn des zweiten Drittels. Zuerst gelang Oliver Kämmerer mit seinem zweiten Tagestor die erneute Führung für die schwarzen Drachen aber die Hamburger fanden sofort die richtige Antwort. Gianluca Balla (25.) und Dominik Lascheit (27.) machten aus dem 1:2 ein 3:2 für die Gäste. Diese Führung hielt nur wenige Minuten, dann glich Erfurts Topscorer Michal Vazan (32.) wieder aus. Verständlicher Jubel dann in der 33. Minute auf der Erfurter Bank. Junior Joe Kiss machte sein erstes Tor im Erwachsenenbereich und brachte seine Farben mit 4:3 in Führung. Das letzte Drittel hatte kaum begonnen, da hieß es schon 4:4. Josh Mitchell hatte für die Hamburger ausgeglichen. Kaum an das neue Ergebnis gewöhnt, hatte Erfurt wieder die Führung erzielt. Tom Fiedler (42.) hieß der Verantwortliche und die Erfurter hatten jetzt den Schwung, um in der 49. Minute das vorentscheidende 6:4 durch Sebastian Hofmann zu erzielen. Spannend wurde es noch einmal in der 54. Minute, als Lennart Palausch eines von gerade einmal drei Überzahlspielen des gesamten Spieles für den Anschluss nutzte.

Saale Bulls Halle – Harzer Falken 14:2 (4:1, 4:1, 6:0)

Ohne jede Chance waren die Falken in Halle. Die Bulls berannten von Anfang das Tor der Braunlager und schossen in regelmäßigen Abständen ihre Tore. Vor 1501 Fans waren für Halle Nathan Burns (1., 21.), Chris Francis (6., 8., 44., 60.), Tyler Mosienko (20., 24.), Maximilian Schaludek (22., 42.), Jonas Gerstung (28.), Jan-Niklas Pietsch (53.), Michael Schön (56.) und Marius Stöber (59.). Zu erwähnen wäre noch, dass das Tor von Mosienko in der 19. Minute durch einen Penalty erzielt wurde. Für die tapferen, chancenlosen und doch fair auftretenden Falken schoss Artyom Kostyrev (10., 33.)  beide Tore.

Moskitos Essen – Hannover Scorpions 5:3 (3:0, 2:3, 0:0)

Die 1340 Zuschauer bekamen eine Begegnung zu sehen, die alle Spielarten der baldigen Play-off-Begegnungen bot. Etliche Tore, ein faires Spiel, gute spielerische Leistungen, viel Kampf und ganz viel Spannung. Dabei sah es zunächst aus, als ob die Essener ihre Gäste überrennen wollten. Die Überlegenheit wurde durch Tore von Nicholas Miglio (9.), Rafael Grünholtz (14.) und Aaron McLeod (20.) auch umgesetzt und als Lars Grözinger in der 29. Minute gar auf 4:0 erhöhte, da sah es schlimm aus für den aktuellen Tabellenzweiten. Doch diese zeigten sich nicht gewillt, sich abschießen zu lassen und verkürzten auf 2:4. Die Tore erzielten Matt Wilkins (31.) und Patrick Schmid (33.). Zum Glück für die Essener konnte Julian Airich schon in der 35. Minute das 5:2 folgen zu lassen, so dass am Westbahnhof keine Nervosität aufkommen konnte. Das 3:5 durch Sean Fischer (37.) hatte schließlich nur noch statistischen Wert.

Herner EV – Tilburg Trappers 1:5 (0:0, 1:2, 0:3)

Der Meister gab eine Unterrichtsstunde im Fach Effizienz, denn die Herner waren letztendlich keine vier Tore schlechter, aber wenn man am Ende auf 32:38 Torschüsse kommt und dann nur einmal trifft, dann ist am Ende verständlich, wenn es keine Punkte gab. Im ersten Drittel gaben die Niederländer leicht den Ton an ohne jedoch in Führung gegangen zu sein. Ein Verdient der bis dahin gut organisierten Herner Defensive und Keeper Linda. Umso besser der Start der Gäste ins zweite Drittel. Gerade einmal nach 148 Sekunden brachte Max Hermes die Trappers mit 1:0 in Führung. Tilburgs Topscorer Mitch Bruijsten erhöhte in der 32. Minute mit seinem 40. Saisontor auf 2:0. Die Herner blieben jedoch trotz des Rückstandes unbeeindruckt und brachten tatsächlich noch vor der zweiten Pause den Anschluss zustande, als Nils Liesegang in der 36. Minute verkürzte. In dem hakeligen Spiel mit insgesamt 19 Strafen, darunter drei zehnminütige Disziplinarstrafen (Krämer, Fominych , beide HEV; Collier, Tilburg), erzielte der erst 17-jährige Delany Hessels (45.) sein erstes Tor im Seniorenbereich in einer der zahlreichen Überzahlspiele. Es war im Übrigen das einzige Tor in dieser speziellen Situation im ganzen Spiel. Nachdem die Herner im dritten Drittel zwar drückten, aber erfolglos blieben, versuchte HEV-Coach Danny Albrecht alles, nahm seinen Keeper Linda vom Eis und musste von den Trappers zwei bittere Gegentore hinnehmen. Erst traf Kevin Bruijsten (57.) zum 4:1 und dann erhöhte Kilian van Gorp (59.) sogar mit einem Shorthander zum 5:1-Endstand.

EC Hannover Indians – Icefighters Leipzig 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Mit nur 117 Bruttominuten bekamen die 2313 Fans die schnellste Saisonbegegnung ausgerechnet am letzten Hauptrundenspieltag zu sehen. Dabei zeigte sich der Gast aus Leipzig bis zum Schluss als ebenbürtig und lediglich eine Unachtsamkeit im letzten Drittel, als innerhalb von sechs Sekunden gleich zwei Spieler der Icefighters in der superfairen Begegnung vom Eis mussten, nutzten dies die Indians zum entscheidenden 2:1. Zuvor hatte Dimitri Komnik (22.) die Gäste in Führung gebracht, Armin Finkel (31.) glich kurze Zeit später aus. Erst die besagten zwei Strafen brachten den Indians in der Partie, in der Schiedsrichter Ali Soguksu gerade einmal acht Strafminuten insgesamt aussprechen musste, ein doppeltes Powerplay und Kapitän Branislav Pohanka erzielte daraufhin in der 55. Minute das alles entscheidende Siegtor. Damit erzielten die Hannover Indians am Ende 100 Punkte, eine Marke, die sie seit vielen Jahren nicht mehr erreichten.

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Oberliga Nord Hauptrunde

Sonntag 28.02.2021
Black Dragons Erfurt Erfurt
7 : 3
Herforder EV Herford
Crocodiles Hamburg Hamburg
2 : 5
Tilburg Trappers Trappers
Herner EV Herne
4 : 2
Rostock Piranhas Rostock
Hammer Eisbären Hamm
3 : 5
EG Diez-Limburg Limburg
Hannover Indians Indians
2 : 3
Saale Bulls Halle Halle
Krefelder EV Krefeld
2 : 3
Icefighters Leipzig Leipzig
Dienstag 02.03.2021
Hammer Eisbären Hamm
- : -
Herforder EV Herford
Herner EV Herne
- : -
Crocodiles Hamburg Hamburg
Black Dragons Erfurt Erfurt
- : -
Hannover Indians Indians
Tilburg Trappers Trappers
- : -
Krefelder EV Krefeld
Rostock Piranhas Rostock
- : -
EG Diez-Limburg Limburg