Rockets schlagen die Crocodiles HamburgDefensiv stark, offensiv effektiv

Tim Marek (links) erzielt den Siegtreffer für die EGDL. (Foto: Nicole Baas/EG Diez-Limburg)Tim Marek (links) erzielt den Siegtreffer für die EGDL. (Foto: Nicole Baas/EG Diez-Limburg)
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Die Gastgeber erwischten im dritten Duell mit den Norddeutschen den besseren Start: Bereits nach fünf Minuten fälschte Kyle Brothers einen Schuss von Philipp Halbauer unhaltbar für Hamburgs Keeper Kai Kristian zum 1:0 ab (5.). Im ersten Powerplay legte Cheyne Matheson nach starker Vorarbeit von Kevin Lavallee das 2:0 nach (8.). So stand es auch nach 20 Spielminuten: Die Rockets waren besser, die Führung verdient.

Mit dem zweiten Abschnitt aber wurde Hamburg immer stärker. Die Gäste hatten nun deutlich mehr Spielanteile als noch im ersten Abschnitt, kamen öfters gefährlich vor das Tor von Jan Guryca und profitierten zudem von zwei Nachlässigkeit in der Rockets-Defensive. Adam Domogalla netzte bei seiner Rückkehr in den Hamburger Kader doppelt ein (28., 36.) und sorgte für den 2:2-Ausgleich. Der Deutsch-Pole hatte sich beim ersten Hamburger Gastspiel in Diez am 15. Dezember am Knie verletzt, bei seiner Rückkehr an gleicher Stätte unterstrich er seine Wichtigkeit für die Crocodiles.

Die Gäste machten jedoch zu wenig aus den Feldvorteilen, die sie auch im letzten Drittel zweifelsohne hatten. Die Crocodiles waren jederzeit gefährlich, bissen sich aber an der EGDL-Defensive und Keeper Jan Guryca die Zähne aus - oder sie trafen das Torgestänge. Die Rockets bleiben ihrerseits offensiv bei Kontern jederzeit gefährlich. Den entscheidenden Treffer aber setzten sie, als David Lademann die Scheibe von der blauen Linie auf das Tor brachte, Kai Kristian die Scheibe nur abwehren konnte und Tim Marek im Nachsetzen zum 3:2 traf (55.). Das Tor belohnte eine erneut kämpferisch starke Defensivleistung der EGDL.

„Gratulation an Diez“, sagte Hamburgs Trainer Jacek Plachta. „Wir sind heute nicht gut aus der Kabine gekommen und mussten nach dem Rückstand hart für den Ausgleich arbeiten. Im letzten Drittel haben wir viele Chancen kreiert, es aber einfach vergessen, die Scheibe über die Linie zu bringen.“ Sein Gegenüber Arno Lörsch analysierte: „Wir sind richtig gut aus der Kabine gekommen und haben viel Druck aufgebaut. Im zweiten Drittel haben wir es versäumt, ein weiteres Tor nachzulegen. Hamburg wurde dann immer stärker, aber wir haben gezeigt, dass wir defensiv sehr gut aufgestellt sind. Unter dem Strich hat sich die Mannschaft den Sieg mit viel Energie hart erarbeitet. Ich bin stolz auf die Jungs.“

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