Rockets gewinnen den Saisonauftakt in KrefeldPremierensieg für die EG Diez-Limburg

Cheyne Matheson traf für die Rockets. (Foto: Nicole Baas/EG Diez-Limburg)Cheyne Matheson traf für die Rockets. (Foto: Nicole Baas/EG Diez-Limburg)
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„Das Spiel war zu Beginn genau so, wie ich es erwartet hatte“, sagt EGDL-Cheftrainer Arno Lörsch. „Wir waren unheimlich nervös und zum Teil auch unorganisiert. Ehrlicherweise sind wir nur sehr schleppend ins Spiel gekommen.“ Dennoch ging es mit einer Führung in die erste Drittelpause: RJ Reed hatte nach zehn Minuten einen Konter mit einem satten Schuss in die Tormaschen abgeschlossen.

Die Führung aber brachte noch nicht die erhoffte Ruhe im Spiel, vielmehr musste Arno Lörsch in der Drittelpause „zunächst mal ein wenig Ruhe reinbringen und einige Kleinigkeiten korrigieren“. Das Spiel der EGDL hatte aber weiterhin Licht und Schatten - das wurde besonders im zweiten Durchgang deutlich. Offensiv brachten die Rockets zu wenig Scheibe in Richtung Tor, defensiv wirkten sie zu unkonzentriert. „Da haben wir viel zu viele Scheibe grundlos zum Gegner geworfen“, ärgerte sich Lörsch.

Krefeld nutzte das, um die Partie zunächst zu drehen: Adam Kiedewicz traf zum Ausgleich (26.), Luca Hauf wenig später zur ersten Führung der Gastgeber (34.). Zum ersten Mal beschlich die Rockets-Anhänger das Gefühl, dass man sich an diesem Abend vielleicht nicht für den gezeigten Einsatz belohnen könnte. Wichtig daher, dass die EGDL schnell eine Antwort gab: Cheyne Matheson glich noch im zweiten Drittel aus (35.).

Im letzten Abschnitt sollte das Spiel erneut lange offen bleiben, was Lörsch durchaus positiv bewerte für sein Team. „Krefeld steht seit zwei Monaten auf dem Eis und ist deutlich eingespielter. Die haben unter anderem in der Vorbereitung nur mit 3:4 gegen Tilburg verloren. Wir haben dagegen eine in weiten Teilen neu zusammengestellte Mannschaft und standen nur vier Wochen gemeinsam auf dem Eis. Aber die Mannschaft hat wirklich eine tolle Einstellung und einen prima Charakter bewiesen.“

So brachte die Rockets auch nicht aus der Ruhe, dass sie im letzten Drittel nach dem Führungstreffer von Matheson (41.) erneut den Ausgleich durch Kiedewicz hinnehmen mussten (54.). Vielmehr erzwang die EGDL die Entscheidung noch in der regulären Spielzeit. Marc Stähle behielt bei einem Nachschuss die Ruhe, kontrollierte kurz die Scheibe und zirkelte sie dann an Krefelds Keeper Nils Kapteinat vorbei in den Torwinkel (58.). Und als die Gastgeber den Keeper für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, musste zunächst Jan Guryca mit der Fanghand aus kurzer Distanz seine Mannschaft im Spiel halten, ehe Niklas Hildebrand eine Szene später von der eigenen Torlinie aus zu 5:3 ins leere Tor der Krefelder traf (60.).

„Die Mannschaft hat sich natürlich super über diesen Sieg im ersten Oberliga-Spiel gefreut“, sagte Lörsch. „Eine tolle Energieleistung und ein Sieg des Willens. Wir haben den Kampf angenommen. Großes Lob an das Team, auch an die Spieler, die nicht zum Einsatz gekommen sind, sich auf der Bank aber voll eingebracht haben. Das war ein Sieg der gesamten Mannschaft.“

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