Preussen wurden auch von den Rostock Piranhas gebissen3:5-Heimniederlage des ECC

Berlins Torschütze Josh Rabbani zwischen Piranhas und Referees. (Foto: Rolf Lux)Berlins Torschütze Josh Rabbani zwischen Piranhas und Referees. (Foto: Rolf Lux)
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Das Team von Chefcoach Uli Egen war schon arg dezimiert, mit nur 13+2 Spielern sah man durchaus die Chance, gegen die ebenfalls nicht in Bestbesetzung (14+2) angereisten Norddeutschen dringend benötigte Punkte einzusammeln. Und das nicht nur für die Tabelle, sondern auch für das Selbstbewusstsein und als Lohn für die Mühe, mit der man sich so durch die Oberliga-Saison 2018/19 quält. Und wie so oft fing es eigentlich auch gut an, die Preussen gingen durch Josh Rabbani in der Halle am Glockenturm elf Minuten nach Beginn erstmals in Führung. Aber die Freude währte nur kurz, genauer gesagt machte 16 Sekunden später Sebastian Brockelt den Partycrasher mit seinem 1:1-Ausgleich.

Langeweile kam im gesamten Spiel nicht auf, beide Teams spielten wieder körperbetont und zwischen den Spielszenen hatte Schiedsrichter Razvan Gavrilas einiges zu tun. Es gab jede Menge strittige Situationen und demzufolge kam es zu vielen Zwiegesprächen mit den Verantwortlichen, Spielern und Referees. Trotzdem wurde immer noch Eishockey gespielt, die Gäste aus der Hansestadt schossen in der 28. Spielminute wieder durch Brockelt das 2:1 und jetzt waren es die Hausherren, die zwei Minuten später das Spiel mit dem 2:2-Ausgleichstreffer von Lukas Orgorzelec offen gestalteten. Die Partie wogte hin und her, die Piranhas schienen sich aber in dem unruhigen Gewässer wohler zu fühlen und lagen in der 33. Minute vor zum 3:2 – nur knappe drei Minuten später bekam der ECC Preussen Berlin einen Penalty nach einem Foul zugesprochen, die Halle bekam langsam Temperatur nach dem 3:3-Penalty von Kyle Piwowarczyk.

Die Vorentscheidung schaffte dann aber Thomas Voronov, der mit seinem Treffer zum 4:3 in der 37. Minute für die Rostocker die nächste Führung herausarbeitete. In der Folge rannten die Berliner an, kämpften auch im letzten Drittel mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und ohne zahlreiche verletzte Spieler, das wurde jedoch nicht belohnt und abermals reichte es nicht weder für wenigstens einen Zähler noch für einen Sieg. Der Schuss von Tomas Kurka ins von Erik Reukauf verlassene Tor ein paar Sekunden vor Schluss besiegelte die weitere Niederlage für den Tabellenletzten.  

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