Piranhas verlieren zweimal im Nordost-PokalRostock Piranhas

Piranhas verlieren zweimal im Nordost-PokalPiranhas verlieren zweimal im Nordost-Pokal
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Neben den gesperrten Spielern fehlte auch Christian Ciupka aus beruflichen Gründen. Im ersten Drittel tasteten sich anfangs beide Mannschaften ab, aber die Leipziger übernahmen dann sehr zügig die Partie. Mit alleine 51 Schüssen schlossen die Messestädter das erste Drittel dann nach zwei Toren durch Edward Gale (13., 18.) aber deutlich für sich ab. Der zweite Spielabschnitt begann wie der erste. Edward Gale war der Mann des Abends und kaum zu bändigen. In der 26. Minute erhöhte er auf 3:0 für Leipzig.

Rostock kam nun besser in das Spiel und in der 31. Minute war es Josh Rabbani, der auf 1:3 verkürzte. Lars Müller und erneut Edward Gale (14., 16.) brachten die Icefighters allerdings dann mit 5:1 in Führung. Der Kapitän der Piranhas Jens Stramkowski schnappte sich in der 38. Minute den Puck und arbeitete diesen regelrecht zum 2:5 in das Leipziger Tor und rüttelte damit seine Mannschaft wach.

Auch im letzten Spielabschnitt war es nach nur 39 Sekunden Jens Stramkowski, der mit dem 3:5 zur Aufholjagd blies. Es war jetzt ein Spiel mit offenem Visier. Keine Mannschaft schenkte der anderen auch nur einen Zentimeter Eis. Jeder Puck wurde hart aber fair umkämpft. Wieder Edward Gale brachte die Leipziger in der 44. Minute mit 6:3 in Führung. Die Piranhas kämften und zogen das Tempo noch einmal an. Leipzig konzentrierte sich hier nur noch auf das Kontern, was ihnen auch immer wieder gefährlich gelang. Petr Sulcik (51.) und Toni Marsall (55.), mit dem schönsten Tor des Abends, brachten die Raufische auf 5:6 an die Icefighters ran. Florian Eichelkraut gelang es dann in der 58. Minute in einem Konter das 5:7 im Tor von Denis Rauscher unterzubringen. Der Rostocker Trainer Wolfgang Wünsche nahm dann noch den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor, aber das sollte sich rächen. Der Leipziger Hannes Albrecht erkämpfte sich den Puck und brachte diesen in der 59. Minute per Empty-Net-Goal im leeren Rostocker Tor zum 5:8 unter.

„Am kommenden Wochenende geht es in der Oberliga Nord weiter. Wir wollen dort unsere weiße Weste weiter verteidigen. Sonntag kommt der Tabellenführer Timmendorf nach Rostock. Das sind immer besondere Spiele und darauf liegt jetzt unser Augenmerk“, so Trainer Wolfgang Wünsche nach dem Spiel. Am Freitag reisen die Piranhas zu den Crocodiles Hamburg. Am Sonntag um 19 Uhr kommt es dann zum Spiel gegen den Tabellenführer, den Beachboys aus Timmendorf.

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