Piranhas siegen gegen die Saale BullsRostock Piranhas

Piranhas siegen gegen die Saale BullsPiranhas siegen gegen die Saale Bulls
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Vor knapp 1100 Zuschauern konnte der Rostocker Trainer Wolfgang Wünsche gestern das erste Mal auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, auch wenn dieser noch nicht eine gemeinsam Trainingseinheit absolviert hatte. Aber das merkte man den Spielern kaum an. Sie kombinierten so, als ob sie schon eine lange Zeit zusammen auf dem Eis gestanden hätten. Aber auch die Gäste kombinierten flüssig und wirkten sehr spritzig. Nach genau fünf Minuten war es dann Paul Stratmann, der den ersten viel umjubelten Treffer für die Piranhas im Tor des MEC unterbringen konnte. Zahlreiche Chancen, alleine zweimal durch Karol Bartanus im Zusammenspiel mit Petr Sulcik, scheiterten am guten Torhüter des MEC, Patrick Glatzel. In der 20. Spielminute konnte Eric Haiduk dann die 2:0-Pausenführung im Hallenser Tor einnetzen.

Ins zweite Drittel kamen die Raubfische mit sehr viel Druck, aber bereits in der 22. Minute musste Jan Schmidt für die Piranhas in die Kühlbox. Diese Unterzahl überstanden die Rostocker ohne Gegentor. Nur 21 Sekunden waren die Piranhas wieder komplett auf dem Eis, da musste der gerade erst am Samstag angereiste Toni Marsall auf die Strafbank. Auch diese Strafe konnte die Mannschaft von der Saale nicht nutzen und Toni Marsall verabschiedete sich vom Stadionsprecher Ecco Weber mit den Worten: „Jetzt mach ich ihn rein!“

Er sollte damit Recht behalten. 36 Sekunden später in der 27. Spielminute konnte Marsall auf Vorbereitung von Philip Labuhn den Puck im Tor des MEC unterbringen. Rostock spielte und kombinierte nun nach Belieben. Halle war aber weiterhin in Kontern brandgefährlich, scheiterten allerdings immer wieder am sehr gut aufgelegten Rostocker Torhüter Dennis Rauscher. In der 29. Spielminute sollte dann auch Karol Bartanus sein Glück im Abschluss wiederfinden. Auf Vorbereitung durch Petr Sulcik und Jens Stramkowski erzielte dieser das 4:0 für die Raubfische. Damit sollte der Torhunger aber noch nicht gestillt sein. Diesmal legten in der 32. Minute Petr Sulcik und Karol Bartanus für den Kapitän Jens Stramkowski auf und dieser versenkte die schwarze Hartgummischeibe in den Maschen des MEC zum 5:0.

Die Piranhas lehnten sich nun etwas zurück und dieses sollte dann auch gleich bestraft werden. Jan Schmidt verweilte gerade einmal wieder auf der Strafbank und diesmal nutzen es die Hallenser in der 36. Minute eiskalt durch Daniel Lupzig zum 5:1 aus. Nun schnupperten die Bulls von der Saale ihr Chance und drehten mächtig auf. Nur eine Minute später musste Denis Rauscher erneut hinter sich greifen, als Benjamin Thiede zum 5:2 verwandelte. Rostock nun wieder wach, konnte diese Führung sicher in die letzte Pause mitnehmen.

Der MEC Halle kam mit sehr viel Druck ins letzte Drittel und dieses wurde auch gleich belohnt. In der 42. Minute konnte Alexander Zille das 5:3 im Tor der Raubfische unterbringen. Die Spieler um Trainer Wolfgang Wünsche waren nun wieder hellwach und konzentrierten sich auf die Abwehrarbeit. Halle scheiterte auch in dieser Phase immer wieder an Denis Rauscher und seinen Abwehrkollegen und die Stürmer setzten immer wieder zu gefährlichen Kontern an, die allerdings nicht vom Erfolg gekrönt werden sollten. Der hallensische Trainer Jiri Otoupalik wollte es in der letzten Spielminute dann aber noch einmal wissen und nahm seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Dies sollte sich als Fehler herausstellen, denn Eric Haiduk konnte auf Vorbereitung von Josh Rabbani und Paul Stratmann per Empty Net Goal den viel umjubelten 6:3 Endstand erzielen.

Am kommenden Wochenende stehen nun wieder zwei Spiele auf dem Programm der Raubfische. Freitag reist die Mannschaft der Piranhas zu den Heidschnucken nach Adendorf. Sonntag hält dann ein Hauch von DEL-Luft Einzug in die Eishalle Schillingallee. Kein anderer als der Deutsche Meister von 2010, die Hannover Scorpions, Favorit der Oberliga Nord, gibt sich um 19 Uhr in der Eishalle Schillingallee die Ehre .

„Mir sind die nächsten Gegner egal. Jedes kommende Spiel, nicht nur gegen die Hannover Scorpions wird ein schweres Spiel. Auch in Adendorf werden wir alles abrufen müssen. Was meine Mannschaft auf dem Eis leisten kann, hat sie dem Publikum ausreichend gezeigt. Wir werden nun mit gemeinsamen Trainingseinheiten hoffentlich noch etwas zulegen können und das möchte die Mannschaft und natürlich auch ich am kommenden Sonntag gegen die Hannover Scorpions vor hoffentlich ausverkaufter Eishalle dem Publikum zeigen“, so Wolfgang Wünsche nach dem Spiel.

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