Piranhas marschieren weiter Richtung TabellenspitzeRostock Piranhas

Piranhas marschieren weiter Richtung TabellenspitzePiranhas marschieren weiter Richtung Tabellenspitze
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Torschützen waren für die Rostocker Petr Sulcuk (4), Karol Bartanus (3), Vitalij Blank (2) und Toni Marsall mit ebenfalls zwei Treffern. Die Rostocker ließen in keiner Phase des Spieles daran Zweifeln, wer als Sieger vom Eis gehen würde. Knapper wurde es am Sonntag daheim gegen den GEC Ritter Nordhorn. Hier gewannen die Piranhas mit 3:1.

Bereits in der vierten Minute gingen die Ritter durch Anton Guchlich in Führung und zeigten den Piranhas, dass sie an diesem Abend den Angriff auf den vierten Tabellenplatz als Ziel hatten. Die Raubfische taten sich schwer, scheiterten auch anfangs immer wieder am hervorragend haltenden Marek Hanizs im Tor der Nordhorner. In der 13. Minute gelang es dann Jens Stramkowski in einer doppelten Überzahl, den Ausgleich für die Piranhas zu erzielen. Rostock baute nun noch mehr Druck auf. Nordhorn handelte sich wieder Strafen ein und abermals in doppelter Überzahl konnte Petr Sulcik die 2:1-Führung der Piranhas im Tor der Nordhorner unterbringen.

Im zweiten Drittel schnürten die Piranhas die Ritter im eigenen Drittel ein, nur den Torhüter konnten sie nicht bezwingen. Viele Rostocker Spieler trugen in dieser Zeit blutige Nasen davon oder hatten dicke Knöchel. Dieses übersahen im zweiten Abschnitt die Schiedsrichter aber das eine oder andere Mal. Marvin Raslan saß für Nordhorn in der Kühlbox, da war es wieder der Rostocker Kapitän Jens Stramkowski, der in Überzahl das letzte Tor dieses Abends im Netz von Marek Hanizs unterbringen konnte. Nordhorn setzte immer wieder Konter, aber auch im Rostocker Tor war der Spieler des Abends Tobias John immer auf dem Posten.

Im letzten Spielabschnitt verwalteten die Piranhas das Ergebnis. Es sah nicht immer schön aus, aber das Ziel wieder ein Sechs-Punkte-Wochenende ohne Verletzte zu erreichen, machte dieses wohl nötig. Immer wieder tauchten die Rostocker vor dem Tor der Ritter auf, aber die schwarze Hartgummischeibe wollte nicht mehr über die Linie. Gut zwei Minuten vor dem Ende, nahmen die Ritter eine Auszeit und ersetzten ihren Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Tobias John konnte hier noch einmal zeigen, warum er an diesem Abend als bester Spieler der Rostock Piranhas ausgezeichnet wurde. Auch beim Puckgewinn und drei guten Einschussmöglichkeiten konnten die Raubfische keinen vierten Treffer mehr erzielen.

„Wenn die Ritter mit mehr Disziplin im Spiel agieren und Strafen vermeiden würden, wären sie sicher an heißer Kandidat für einen der vier ersten Plätze in der Oberliga Nord. Es war für uns das erwartet schwere Spiel und leider haben wir zahlreiche blutige Nasen bekommen“, so Pavel Blaha nach dem Spiel.

Die Raubfische haben nun 18 Punkte auf ihrem Konto und können auf erstaunliche 63:26 Tore verweisen. Damit ist man aber trotzdem noch auf dem dritten Platz der Oberliga Nord, aber es fehlen auch noch zwei Spiele auf Adendorf (1.) bzw. vier Spiele auf den HSV (2.). Gegen den HSV wird man am 16. November in Stellingen versuchen, die Auftaktniederlage wieder auszuputzen und seine Ambitionen auf die Tabellenspitze zu untermauern.

Am kommenden Samstag reisen die Piranhas im Nordost-Pokal nach Taucha. Dort haben die Icefighter Leipzig ihre Heimspielstätte. Ende September konnten die Leipziger noch mit 4:2 wieder nach Hause geschickt werden. Dieses wird am kommenden Samstag sicherlich ein schwerer Gang für die Piranhas, aber vielleicht werden sie ja von zahlreichen Fans in Leipzig unterstützt.

Am Sonntag um 19 Uhr reist dann der Tabellenletzte der Oberliga Nord, die Weser Stars Bremen, in die Schillingallee an. Zu unterschätzen sind sie aber trotzdem nicht, sie kämpfen in jedem Spiel bis zum letzten und verlieren ihr Spiele zurzeit immer erst kurz vor dem Ende eines Spieles.


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