Petrozza über Hannover: „Typische Play-off-Mannschaft“HEV startet ins Achtelfinale gegen die Indians

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Gespielt wird nach dem Modus Best-of-Five. Die erste Partie findet am Freitag ab 20 Uhr am Herner Gysenberg statt, weiter geht es am Sonntag ab 19 Uhr am Pferdeturm in Hannover. Das dritte Aufeinandertreffen erfolgt dann wieder am Gysenberg und zwar am kommenden Dienstag ab 20 Uhr. Sollte danach kein Team drei Siege erreicht haben, geht es am darauf folgenden Wochenende weiter, freitags in Hannover, sonntags in Herne.

HEV-Cheftrainer Frank Petrozza schätzt den Gegner wie folgt ein: „Die Hannover Indians werden uns mit Sicherheit einen harten Kampf liefern. Sie haben eine typische Play-off-Mannschaft. Ich habe sie am letzten Sonntag beim klaren 8:1-Heimsieg gegen Wedemark beobachtet. Gestützt auf eine hervorragende Leistung von Torhüter Mirko Pantkowski haben sie dem Anfangsdruck der Scorpions standgehalten, um dann ab dem zweiten Abschnitt zuzuschlagen. Mit Pohanka, Gibbons, Schwab und Gosdeck haben sie Topleute im Angriff und die Überzahl-Bilanz war in den beiden Pre-Play-off-Spielen mit über 60 Prozent hervorragend. Wir werden in jedem Spiel von Beginn an mit voller Konzentration und Disziplin auftreten müssen um zum Erfolg zu kommen. Unser Gegner kann mit tollen Leistungen in den Play-offs die bisher nicht so ganz überzeugende Saisonbilanz der Punktspiele vergessen machen. Außerdem sind sie im Rhythmus geblieben, während wir ein Wochenende Pause hatten. Deshalb sind wir gewarnt, das weiß auch meine Mannschaft.“ Ein Gutes hatte aber die Spielpause der Gysenberger. Bis auf den Langzeitverletzten Alexander Eckl werden wohl alle Spieler wieder an Bord sein können. Und an Motivation, Einsatzbereitschaft und Siegeswillen wird es dem Team von Frank Petrozza sicherlich nicht fehlen, schließlich haben diese Tugenden zur Oberliga-Nord-Meisterschaft geführt.

Vor acht Jahren gab es schon einmal ein rasantes Erstrunden-Play-off-Duell in der Oberliga zwischen dem Herner EV und den Hannover Indians. In der Saison 2008/09 waren die Vorzeichen umgekehrt. Die Indians gingen als Nord-Meister ins Rennen, der HEV war als Aufsteiger der Gegner. In vier umkämpften Spielen setzten sich Ende März/Anfang April 2009 die Indians durch und schafften zum Saisonende dann den Aufstieg in die 2. Liga. Der entscheidende dritte Sieg gelang den Hannoveranern am Gysenberg, obwohl der HEV nach sieben Minuten bereits mit 3:1 führte. Zum Herner Albtraum wurde damals der kanadische Stürmer Rob Hisey im Dress der Indians. Er alleine erzielte acht der insgesamt 19 Hannoveraner Treffer. Dagegen kamen Nils Liesegang, Mark Kosick, Anton Bader und Co. nicht an. „Damals sahen zweimal über 3000 Zuschauer unsere Heimspiele am Gysenberg und es herrschte eine tolle Play-off-Atmosphäre. Daran möchten wir nun acht Jahre später gerne anknüpfen. Nach der bisher so erfolgreichen Saison hätten Trainer und Mannschaft eine große Unterstützung verdient. Dieses Mal wünschen wir uns natürlich einen anderen Ausgang, schließlich ist es Zeit für eine späte Revanche“, meint HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert.

Der Einlass in die Eishalle beginnt am Freitag bereits ab 18.30 Uhr, zeitgleich öffnet natürlich auch die Abendkasse. Der Zugang zum VIP-Raum ist wie gewohnt ab 19 Uhr möglich. Der HEV bittet um eine frühzeitige Anreise, um die Parkplatzsituation sowie den Einlass zu entzerren. Höchst vorsorglich soll wie immer darauf hingewiesen, dass das Parken rund um die Gysenberghalle nur an den ausgewiesenen Stellen im Sinne der Straßenverkehrsordnung gestattet ist. Als Alternative bietet sich die Anreise mit dem ÖPNV an.

Wichtiger Hinweis: Der Herner EV bittet darum, dass die Gäste-Fans aus Hannover für den Stehplatz-Bereich den Eingang an der Rückseite der Halle benutzen. Den Weg dorthin findet man, wenn man vom Parkplatz aus rechts an der Halle vorbei geht. An diesem Eingang werden auch Stehplatz-Eintrittskarten verkauft und man gelangt so auf direktem Weg zum Gästeblock. Sitzplatzkarten bekommt man allerdings nur an der Kasse am vorderen Haupteingang.

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