Packendes Ruhrderby geht an den Herner EVEV Duisburg führte mit 3:1 und 4:3

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Dabei hatte das Team von Danny Albrecht einen mehr als unglücklichen Start. Bereits nach gut vier Minuten lag man schon 0:2 hinten und nach gut 10 Minuten stand ein 1:3 auf der Anzeigentafel. Schlechter hätte es nicht beginnen können. Aber das Team der Grün-Weiß-Roten bewies große Moral und mannschaftliche Geschlossenheit, ließ sich auch durch einen 3:4-Zwischenstand zur zweiten Drittelpause nicht beirren und konnte in der 47. Minute überhaupt zum ersten Mal in Führung gehen. Dass die Begegnung bis zum Ende spannend blieb lag an den Gästen von der Wedau, die nach Meinung ihres Trainers Reemt Pyka das beste Auswärtsspiel der Saison zeigten und am ehemaligen HEV-Stürmer Sam Verelst, der an alter Wirkungsstätte dreimal traf. Am Ende konnte der HEV den Sieg bejubeln und mit den Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützten, den wichtigen Sieg feiern.

Die von Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart sicher und gesten- sowie wortreich geleitete Partie begann abtastend, bekam aber schnell eine Dynamik, die bis zum Ende anhielt. Innerhalb von zwölf Sekunden gelang den Füchsen in der vierten und fünften Spielminute eine schnelle 2:0-Führung, eine schwere Hypothek für die HEV, die er aber mit großem kämpferischen Einsatz meisterte. Dennis Thielsch konnte in der zehnten Minute in Überzahl den 1:2-Anschlusstreffer erzielen, als er von der rechten Seite kommend sich energisch Richtung gegnerisches Tor durchtankte und erfolgreich abschloss. Die Zuversicht auf Herner Seite noch nicht einmal eine Minute, dann konnte Sam Verelst mit seinem Treffer zum 1:3 den alten Abstand wieder herstellen. Aber der HEV steckte nicht auf und konnte zwischen der zwölften und 14. Minute verdient zum Ausgleich kommen. Das 2:3 erzielte erneut Dennis Thielsch, dann setzte sich Patrick Asselin gut in Szene. Nach dem Ausgleich hatte der HEV noch weitere gute Möglichkeiten zur Führung, aber darauf mussten die Fans noch länger warten.

Den zweiten Abschnitt begann der HEV sehr druckvoll und hatte weitere gute Möglichkeiten, aber dann wurden die Duisburger wieder stärker und HEV-Torhüter Björn Linda bekam reichlich Arbeit, so dass er erneut unter Beweis stellen konnte, dass er schnell zu einer großen Verstärkung geworden ist. So blieb die Partie lange torlos, bis in der 36. Minute die Füchse mit dem Treffer zum 3:4 erneut in Führung gehen konnten. Damit waren die Zeichen gesetzt für ein noch spannenderes Schlussdrittel.

Und das begann gut für den HEV. Zuerst war es Patrick Asselin, der hinter dem Tor stehend einen guten Pass auf Dennis Thielsch gab, so dass dieser in der 44. Minute zum 4:4-Ausgleich einschießen konnte. Drei Minuten später war es Patrick Asselin selbst, der von hinter dem gegnerischen Tor kommend aus der Drehung die erstmalige Herner Führung erzielen konnte. Weitere drei Minuten später konnte Verteidiger Edwin Schitz mit einem trockenen Schuss sogar auf 6:4 erhöhen. Aber auch die Duisburger Füchse steckten nicht auf und kamen in der 51. Minute noch einmal auf 6:5 heran. Wie vor einer Woche schon einmal passiert sah dieser Treffer aber mehr als abseitsverdächtig aus. Mit zwei gefährlichen Kontern hätte der HEV die knappe Führung wieder ausbauen können, so musste bis zum Schluss noch um den Sieg gezittert werden.

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