Ohne Glanz zum EVD-Pflichtsieg gegen BraunlageNetter Empfang für Elias Bjuhr

Robin Slanina (links) passt zu Dennis Gulda, der das 2:0 für den EV Duisburg erzielt. (Foto: Roland Christ)Robin Slanina (links) passt zu Dennis Gulda, der das 2:0 für den EV Duisburg erzielt. (Foto: Roland Christ)
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Etwas zu freundschaftlich waren die Hausherren auch danach in einer Partie, die der Oberligist EV Duisburg gegen das Schlusslicht Harzer Falken letztlich mit 7:2 (2:0, 2:0, 3:2) gewann.

 „Wir müssen unsere Laufwege besser einhalten“, sagte EVD-Co-Trainer Reemt Pyka nach dem ersten Drittel. Denn wirklich flüssig lief es gegen den tief stehenden Tabellenletzten freilich nicht. Bjuhr versuchte viel, stand aber oft allein auf weiter Flur. Ansonsten war es so, als hätte ein Laufzeit-Schild mit der angegebenen Laufrichtung die Spieler darauf hingewiesen, dass es nur in eine Richtung ging. Zwar erzielte Björn Barta aus dem Slot vor dem Tor früh das 1:0 (3.), danach jedoch wollte der Puck nicht mehr ins Tor springen. Dennis Gulda, der mit Marco Clemens und einem wechselnden weiteren Stürmer die vierte Reihe bildete, hatte die nächste Chance. Es folgten Raphael Joly, der Bjuhr abhängte, aber an Torhüter Leon Hungerecker ebenso scheiterte wie André Huebscher, Clemens und Jari Neugebauer. Dann landete die Scheibe aber doch nochmal im Tor: Nach einem Querpass von Robin Slanina verwandelte Gulda zum 2:0 (17.).

Wirklich flüssiger lief es auch im zweiten Abschnitt nicht, obwohl die Füchse schnell auf 3:0 erhöhten. Der hinter dem Tor stehende Slanina passte auf Armands Berzins, und der Lette traf aus dem Handgelenk in den rechten Winkel. Ein Fanal, das Torverhältnis weiter aufzuhübschen, war das allerdings nicht. In der ersten Überzahlsituation hatte Lasse Bödefeld gar die Gelegenheit nach einem Duisburger Puckverlust, auf 1:3 zu verkürzen. Auf der Gegenseite ließ der EVD zu viele Gelegenheiten liegen – so auch Slanina bei einem Alleingang in der 29. Minute. Endstation war beim besten Braunlager: Torhüter Leon Hungerecker. Auf der anderen Seite wurden Falken frecher, versuchten nun mehr mitzuspielen, wobei freilich wenig gelang. Per Abstauber nach einem Schuss von Thomas Ziolkowski erhöhte schließlich André Huebscher auf 4:0 (35.).

Huebscher legte auch das 5:0 nach (46.), ehe sich Frank Petrozza für einen Torwartwechsel entschied und Eddy Renkewitz Einsatzzeit gab. Schließlich brachten sich die Gäste aus Braunlage aber auch noch auf die Anzeigetafel. In Überzahl traf Thomas Schmid zum 1:5 (47.). Raphael Joly und Viktor Beck sorgten mit ihren Treffern für ein standesgemäßes Ergebnis – zwischenzeitlich hatte Lasse Bödefeld per Penalty für die Falken getroffen.

Für die Füchse stehen vor Beginn der Meisterrunde noch zwei Spiele an. Am 2. Weihnachtstag (19 Uhr) geht es zu den Harzer Falken nach Braunlage. Am Donnerstag, 28. Dezember, 19.30 Uhr, sind die Icefighters Leipzig zum Spitzenspiel zu Gast.

Tore: 1:0 (2:49) Barta (Verelst, Habermann), 2:0 (16:35) Gulda (Slanina), 3:0 (21:08) Berzins (Slanina, Beck), 4:0 (34:13) Huebscher (Ziolkowski, Neugebauer), 5:0 (45:25) Huebscher (Joly), 5:1 (47:00) Schmid (Zerbst, Schock/5-4), 6:1 (48:32) Joly (Neugebauer), 6:2 (49:45) Bödefeld (Penalty), 7:2 (58:01) Beck (Slanina). Strafen: Duisburg 8 + 10 (Beally), Braunlage 10. Zuschauer: 1020.

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