Ohne Chance gegen den TabellenführerEHC Timmendorfer Strand

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Der Kader war erneut geschrumpft. Zwar kehrte Marcus Krützfeldt wieder aufs Eis zurück, dafür fehlten weiter Viatcheslav Koubenski und die fünf verletzten Spieler, dazu mussten Jari Voutilainen (Sperre), Jeff Maronese (noch nicht spielberechtigt) und Thorben Saggau passen.

Und die Partie begann wie so oft gegen die Piranhas mit einem frühen Rückstand: es waren gerade 123 Sekunden gespielt, als Jens Stramkowski das erste Überzahlspiel für die Piranhas nutzen konnte. In der Folge zeigten sich die Beachboys durchaus willig, den Rückstand zu drehen und ihrerseits Akzente zu setzen, doch oft agierte man beim Abspiel zu unkonzentriert. Da allerdings auch den Piranhas viele Abspielfehler unterliefen, war das Spiel nicht wirklich ansehnlich und auch Chancen eher Mangelware.

Wenn es doch mal gefährlich wurde, dann vor dem Kasten der Beachboys und hier zeigten die Piranhas wieder ihre große Effektivität. In der 14. Minute fälschte Paul Stratmann einen Schuss von Bartanus ins Tor ab und nur eine Minute später traf dieser freistehend zum 3:0. Die Beachboys waren zwar bemüht dran zu bleiben, doch im ersten Drittel war man eigentlich nie wirklich gefährlich vor dem gegnerischen Tor.

Auch im zweiten Drittel fehlte zunächst der absolut letzte Zug zum Tor. Man war zwar optisch leicht überlegen, zwingende Torchancen gab es aber eher auf Seiten der Piranhas, die Goalie Jan-Niklas Gebert allerdings zunächst entschärfen konnte. In der 30. Minute war der junge EHCT-Schlussmann dann aber erneut chancenlos: nach einem Abspielfehler in der Offensive startete Petr Sulcik durch, umspielte Paul Paepke und ließ sich auch von Tibor Uglar nicht entscheidend aufhalten. 4:0 und gerade einmal Halbzeit war in dieser Partie. Die zweite Hälfte des Mittelabschnitts gehörte dann aber den Beachboys, die endlich auch zu guten Einschussgelegenheiten kamen. Eine davon nutzte Verteidiger Marcus Klupp, der in der 37. Spielminute neue Hoffnungen nährte und per Abstauber auf 4:1 verkürzte.

Im Schlussabschnitt probierten es die Beachboys dann noch offensiver, allerdings fehlte weiter die letzte Konsequenz im Abschluss und auch die individuellen Schnitzer konnten nicht abgestellt werden und so kam Rostock relativ einfach zu Toren. Karol Bartanus schlenzte die Scheibe in der 43. Minute in den Winkel, Petr Sulcik staubte sechs Minuten später ab und damit war die Partie nach 49 Minuten endgültig entschieden. Auch bei den Beachboys schien der Glaube zu schwinden und man sah viele hängende Köpfe.

Die Piranhas hingegen agierten weiter clever und effektiv und erhöhten ihr Tor-Konto weiter. Keven Gall (51.) nach einem Konter und Marvin Kablau (55.), nach einem kapitalen Scheibenverlust von Patrick Saggau, erhöhten auf 8:1. Immerhin hatten die Beachboys die letzte gute Chance des Spiels, doch Kenneth Schnabel traf mit seinem Schuss nur den Pfosten.

Am Ende muss man konstatieren, dass der Sieg der Rostock Piranhas völlig in Ordnung geht und auch in der Höhe nicht unverdient war. Die Beachboys konnten die zahlreichen Ausfälle nicht kompensieren, die spielerischen Mittel fehlten und nur mit Kampf war leider nichts zu holen. Für die Endrunde sollte man sich dennoch qualifizieren, denn man benötigt noch einen Punkt aus sechs Spielen, um die Qualifikation unter Dach und Fach zu bringen. Damit können die Beachboys auch kommendes Wochenende gleich beginnen. Am Freitag, 11. Januar, um 20 Uhr spielen die Beachboys vor heimische Kulisse gegen die Weser Stars aus Bremen, am Sonntag (13. Januar, 18.30 Uhr) kommt es zum direkten Wiedersehen in Bremen.

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