Offiziell: Icefighters Leipzig ziehen in den KohlrabizirkusKapazität liegt bei 2500 Besuchern, später sollen es 4500 werden

Die neue Heimat der Icefighters Leipzig: der Kohlrabizirkus. (Foto: Vicus Group AG)Die neue Heimat der Icefighters Leipzig: der Kohlrabizirkus. (Foto: Vicus Group AG)
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Hintergrund war, dass dem DEB die Planungen zur neuen Spielstätte natürlich mitgeteilt wurden, die Unterschrift unter dem endgültigen und verbindlichen Mietvertrag ist aber noch ganz frisch. Deshalb wurde mit der offiziellen Stellungnahme bis heute gewartet.

Icefighters-Geschäftsführer André Krüll bestätigte die positiven News: „Es konnte sich mit dem Eigentümer des Kohlrabizirkus nach vielen langen und intensiven Gesprächen geeinigt werden und wir sind glücklich, endlich vermelden zu können, dass der Mietvertrag unterzeichnet ist und der Eissport im Kohlrabizirkus ein neues Zuhause bekommt. Und das ist endlich langfristig. Der Mietvertrag läuft über zehn Jahre mit Option auf Verlängerung.“

Für die Realisierung dieses Ziels, auf das im Hintergrund seit Monaten hingearbeitet wurde, bedankte sich Krüll bei den beiden anderen Gästen der Pressekonferenz. Anwesend waren Gabriel Schütze, Vertreter der Vicus Group als Eigentümer des Kohlrabizirkus und Sportbürgermeister Heiko Rosenthal. „Ohne deren Hilfe und Entgegenkommen wäre das heutige Ergebnis nicht zu realisieren gewesen“, so Krüll.

Beide äußerten sich mehr als zufrieden über die jüngsten Entwicklungen: „Wir wollten natürlich sichergehen, dass das Projekt ‚Eishalle im Kohlrabizirkus‘ auf sicheren Füßen steht und freuen uns nun, dass alle Parteien sich einigen konnten. Wir haben ein gutes Gefühl“, verrät Schütze und fügt hinzu, „dass gesamte Areal soll sich in Zukunft durch das Aufeinandertreffen von Breitensport, Freizeitaktivitäten und Profi-Eishockey zu einer zentralen Anlaufstelle in Leipzig entwickeln.“ Dem schließt sich Heiko Rosenthal an: „Das Thema Eishalle wurde in Leipzig ja bereits mehrfach kontrovers diskutiert. Die Suche nach einem privaten Investor war zuletzt Teil des Sportprogramms, doch die jetzige Lösung und die Umsetzung in der Kürze der Zeit sind natürlich beachtlich. Wir freuen uns, dass Leipzig wieder eine Eisfläche bekommt und dass auch der Eishockeysport, der sich in den letzten Jahren etabliert hat, einen festen Standort bekommt.“

Zuletzt verriet André Krüll bereits einige Details zur nahenden Saison und dem anstehenden Umbau. Überraschend kam für viele sicher, dass die Saisoneröffnung schon für den 15. September geplant ist, obwohl das erste Heim-Punktspiel erst am 30. September stattfindet. Ein sehr knappes Zeitfenster für einen Umzug mit Eisfläche. Doch Krüll ist optimistisch: „Wir haben damals in viereinhalb Wochen ein Zelt zum Eisstadion gemacht – ich glaube, wir schaffen das.“ Die Zuschauerkapazität soll im Kohlrabizirkus zunächst bei 2500 liegen, später für bis zu 4500 Besucher ausgebaut werden.

Es liegen stressige Wochen vor allen Beteiligten. Doch die größte Hürde ist genommen. Nach acht Jahren Ungewissheit haben Nachwuchs, Freizeiteisläufer und Hockey-Profis in Leipzig wieder ein dauerhaftes, festes Zuhause. 

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