Oberliga-Pre-Play-offs: Rostock und Duisburg ziehen ins Achtelfinale einEntscheidung in Leipzig in der 75. Minute

Die Füchse Duisburg jubeln (hier in einer Szene aus Spiel zwei der Serie): Der EVD steht im Achtelfinale gegen den EC Peiting. (Foto: Roland Christ)Die Füchse Duisburg jubeln (hier in einer Szene aus Spiel zwei der Serie): Der EVD steht im Achtelfinale gegen den EC Peiting. (Foto: Roland Christ)
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Die Rostock Piranhas setzten sich zwar wie erwartet gegen die Black Dragons Erfurt durch, hatten aber viel Widerstandskraft zu überwinden. Jetzt müssen die Ostseestädter zeigen, ob sie gegen den EV Landshut mithalten können. Völlig überraschend die Duisburger, die in Leipzig schon am Ende waren, sich verwandelten wie ein Phönix aus der Asche und am Ende die konsternierten Leipziger aus dem Rennen warfen. Jetzt wird es allerdings noch härter, denn kein geringerer als Südmeister EC Peiting wartet auf die Westdeutschen. Mit Peiting haben die Duisburger übrigens jede Menge Erfahrung, denn beide standen sich bereits in der Saison 1974/75 erstmals in der 2. Bundesliga gegenüber.

Rostock Piranhas – Black Dragons Erfurt 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)

In einem hochdramatischen Match setzen sich am Ende die Rostocker Piranhas gegen die Erfurter Black Dragons durch und schickten die Thüringer somit in die Sommerpause. Einen kleinen Schock mussten dabei die Piranhas bereits in der sechsten Minute erleben, als die Erfurter ein Powerplay mit dem 1:0 durch ihren Topscorer Michal Vazan nutzen, der eine Vorlage von Sochan erfolgreich abschloss. Zum Glück konnten die Rostocker jedoch schnell zurückschlagen. Constantin Koopmann brachte einen Schussversuch im Erfurter Tor unter, so dass es nach 13 Minuten 1:1 stand. Mit diesem Ergebnis ging es bis ins dritte Drittel, dann erlöste Michal Bezouska die heimischen Fans mit dem 2:1 in der 44. Minute.

Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 3:4 (2:1, 1:0, 0:2, 0:1) n.V.

Das haben die Leipziger nicht erwartet. Sie hatten die Füchse schon am Boden, verpassten aber den berühmten Gnadenstoß und das nutzten die konditionsstarken Gäste am Ende eiskalt aus. Besonders der Start der Icefighters war beeindruckend, denn der erste Angriff landete bereits im Kasten von Duisburgs Keeper Sebastian Staudt. Dimitri Komnik traf nach 38 Sekunden zum 1:0. Die Duisburger, gestärkt durch das 5:1 vom Sonntag in die Partie gegangen, reagierten unbeeindruckt und schafften schon in der dritten Minute durch ihren Topscorer Pavel Pisarik den Ausgleich. In der Folge übernahm trotzdem Leipzig die Spielkontrolle und das 2:1 durch Damian Schneider in der elften Minute war das Ergebnis. Als Daniel Volynec in der 30. Minute auf 3:1 erhöhte, schien die Partie gelaufen, zumal Duisburg im Spielgeschehen zwar gleichstark war, aber kaum richtige Chancen kreieren konnte. Als die 1500 Zuschauer sich langsam aber sich auf die After-Game-Party vorbereiteten, fing das Unheil für die Icefighters an. Diego Hofland verkürzte in der 54. Minute auf 2:3. Natürlich nahm Duisburgs Trainer Dirk Schmitz 80 Sekunden vor Schluss seinen Keeper Staudt vom Eis und diesmal funktionierte die Maßnahme. 40 Sekunden vor Schluss kam Sam Verelst zum Schuss und rettete die Ruhrgebietler erst einmal in die Verlängerung. In dieser Overtime wurde es richtig spannend, denn Leipzig beherrschte die Gäste. Dazu kamen noch vier ausgesprochene Strafen, zwei für beide Mannschaften und in der 75. Minute fiel dann die Entscheidung. Sam Verelst, schon der Torschütze zum 3:3, beendete einen Soloantritt mit dem 4:3-Siegestor. Damit müssen die Leipziger noch im Winter in die Sommerpause, während Duisburg jetzt drei Tage Zeit hat, sich auf Südmeister Peiting vorzubereiten.

Die Paarungen im Play-off-Achtelfinale

Tilburg Trappers – EV Lindau Islanders

Hannover Scorpions – Blue Devils Weiden

Hannover Indians – Selber Wölfe

Saale Bulls Halle – Memmingen Indians

Starbulls Rosenheim – Moskitos Essen

Eisbären Regensburg – Herner EV

EV Landshut – Rostock Piranhas

EC Peiting – Füchse Duisburg



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