Oberliga Nord: Der Zweikampf um Platz zwei geht weiterRostock gewinnt zu null – Halle überholt Indians

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Beide Anwärter, Tilburg und Essen, gewannen 5:2. Dahinter, mit 15 Punkten Rückstand, Erfurt, das sich ohne Torerfolg in Rostock geschlagen geben musste und jetzt Halle im Nacken hat. Die Bulls besiegten Herne und überholten die Indians. Diese wiederum mussten sich klar in Essen geschlagen geben. Leipzig hätte die Indians auch einholen können, aber es setzte trotz eines Vorsprungs nach vierzig Minuten noch eine klare Niederlage in Hamm. Im Augenblick gibt es einen Zweikampf um Rang neun zwischen Herne und Rostock. Für Duisburg und Herford ist die Saison gelaufen und beide sollten versuchen, die letzten Wochen so gut wie möglich hinter sich zu bringen.

Moskitos Essen – Hannover Indians 5:2 (1:2, 1:0, 3:0)

Unglaubliches spielte sich am Freitagabend am Essener Westbahnhof ab. Sandis Zolmanis und David Lewandowski konnten sich gegen die Niedersachsen bestens austoben, waren an allen fünf Toren beteiligt. Zusätzliche vier Punkte steuerte Biezais bei, einen Ehrenpunkt Augstkalns. Das vier Stürmer alle Scorerpunkte abräumten, das sieht man selten. Die Indians zeigten ein gutes Spiel beim Tabellendritten, das sie auch für sich hätten entscheiden können, aber wer beste Torchancen nicht ausnutzt, am Ende auf 37:26 Torschüsse kommt und doch ohne Punkt nach Hause fährt, hat eigene Schuld.

Tore: 1:0 (00:47) Sandis Zolmanis (Biezais), 1:1 (03:54) Timo Ruckdäschel (Messing), 1:2 (15:24) Branislav Pohanka (Bacek 5-4), 2:2 (27:07) Sandis Zolmanis (Biezais, Lewandowski), 3:2 (57:01) Sandis Zolmanis (Lewandowski, Biezais), 4:2 (58:05) David Lewandowski (Zolmanis, Biezais), 5:2 (59:39) Sandis Zolmanis (Lewandowski, Augstkalns ENG)

Hannover Scorpions – Füchse Duisburg 5:2 (3:0, 1:1, 1:1)

Trotz hoher Überlegenheit wurde es ein Arbeitssieg, der bereits nach dem ersten Drittel feststand. Überragend in dieser Phase Allan McPherson, der an allen drei Toren beteiligt war. Danach kamen die Westdeutschen etwas besser ins Spiel, auch weil der Tabellenführer sich für das Sonntagspiel schonte und in den Verwaltungsmodus geschaltet hatte. Am Ende stand ein standesgemäßer Sieg, bei dem neben McPherson noch Kabitzky (3 Punkte) und Aquin (2 Punkte) glänzten. Eine starke Partie bot Felix Noack, der für Kuhn im Tor des Tabellenführers stand und in seinem dritten Saisoneinsatz mit 92 Prozent Fangquote glänzte.

Tore: 1:0 (04:56) Justin Kirsch (McPherson, Pohl), 2:0 (07:14) Allan McPherson (Kabitzky, Knaub), 3:0 (18:50) Christoph Kabitzky (McPherson, Aquin), 3:1 (30:31) Adam Zoweil (Pfeifer, Piskor), 4:1 (37:56) Zachary Dybowski (Reiß, Airich), 4:2 (45:15) Lennart Schmitz (Mensch, Lundh Hahnebeck), 5:2 (53:02) Pascal Aquin (Kabitzky, McPherson),

Tilburg Trappers – Herforder EV 5:2 (3:1, 2:0, 0:1)

Ein klarer Erfolg der Trappers, die ihre Überlegenheit mit 41:14 Torschüssen dokumentierten, aber sich vorwerfen lassen müssen, dass sie nicht höher gewonnen haben. Interessantes Detail: Alle vier niederländischen Blöcke waren an den insgesamt 14 verteilten Punkten vertreten. Bester Sammler war Gracel mit zwei Punkten, bei Herford überzeugte das gesamte Team mit einer kämpferischen Leistung und darüber hinaus besonders Keeper Kieren Vogel.

Tore: 1:0 (01:10) Bjorn Borgman (Gracel, Vogelaar), 2:0 (05:06) Branden Gracel (de Hondt, Hermens), 2:1 (05:24) Dennis Gulda (Maslovskis, Woltmann), 3:1 (16:13) Diego Hofland (Oliver, Verkiel), 4:1 (30:23) Ties van Soest (de Bonth), 5:1 (33:33) Kilian van Gorp (Timmer, Loginov), 5:2 (54:23) Anton Seidel (Begovs, König)

Rostock Piranhas – Black Dragons Erfurt 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Wie fielen, wie im ersten Treffen Anfang Oktober drei Tore, nur diesmal alle für die Rostocker. Die Piranhas zeigten eine perfekte Abwehrleistung, konnten sich aber auch bei Torhüter Sebastian Albrecht bedanken, der sich seinen ersten Saison-Shootout redlich verdiente. Für die Piranhas war es auch der erste Zu-Null-Erfolg gegen die Black Dragons seit dem Februar 2019 (3:0).

Tore: 1:0 (27:17) McKenzie Welke (Kunz, Schaludek 5-4), 2:0 (33:28) Oskar Siradze (Jakob, Pöpel), 3:0 (52:26) Kevin Kunz (Shevyrin, Pöpel),

Hammer Eisbären – Icefighters Leipzig 4:1 (0:0, 0:1, 4:0)

In einem absolut ausgeglichenen Spiel sahen die Leipziger schon wie der Sieger aus, als die Eisbären endlich ihre Torjägerqualitäten auspackten und im letzten Drittel aus dem 0:1 ein 4:1 machten. Beste Scorersammler waren bei den Hausherren Zuravlev und Balla mit je zwei Punkten.

Tore: 0:1 (38:37) Kyle Gibbons (Virch, Klaus), 1:1 (41:41) Thomas Zuravlev (Geischeimer, Balla), 2:1 (44:22) Christopher Schutz (Nieleck, Dotter), 3:1 (53:36) Quirin Stocker (Korte, Reuss), 4:1 (55:44) Thomas Zuravlev (Balla, Gollenbeck)

Saale Bulls Halle – Herner EV Miners 4:3 (1:1, 3:1, 0:1)

Ein mühevoller Erfolg der Bulls, der vor allem durch die Schlagkraft im Powerplay (67 Prozent Erfolgsquote) zustande kam. Außerdem hatten Fern und Schmid einen hervorragenden Tag, konnten jeweils drei Punkte erzielen. Bei Herne überzeugten Hayes und Young ebenfalls mit drei Zählern.

Tore: 0:1 (00:29) Justin Young (Hayes, Ackers), 1:1 (09:54) Patrick Schmid (Fern, Elo), 2:1 (25:11) Patrick Schmid (Merl, Fern), 3:1 (34:38) Patrick Schmid (Fern, Perlini 5-4), 3:2 (37:35) Christopher Hayes (Dalecky, Young), 4:2 (38:39) Brett Perlini (Gauch, Domogalla), 4:3 (40:18) Jan Dalecky (Hayes, Young)


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