Nordhorn muss sich Braunlage geschlagen geben GEC Ritter Nordhorn

Patrick Kaminski traf zweimal. (Foto: Verein)Patrick Kaminski traf zweimal. (Foto: Verein)
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Dabei waren die Gäste mit genauso einem Rumpfkader aufmarschiert, mit dem die Ritter schon die ganze Saison zu kämpfen haben. Berufliche Verpflichtungen, Krankheit und Verletzungen fordern ihren Tribut.

Den 484 Zuschauern in der Nordhorner Eissporthalle bot sich ein durchwachsenes Spiel. In Überzahl gingen die Gäste bereits in der siebten Minute durch ein Tor von Jon-Thomas MacDonald in Führung. Die Ritter hatten sichtlich Mühe, Zurückhaltung zu üben und unnötige Strafzeiten zu verhindern. Bis auf ein paar kleine Patzer klappte das auch hervorragend.

Im zweiten Drittel gab der gerade wieder erholte Patrick Kaminski den Nordhorner Fans etwas zum Jubeln. Von der blauen Linie traf er in der 24. Minute zum 1:1-Ausgleich. Kurz darauf brachte MacDonald die Gäste erneut in Führung. Elf Minuten später gelang es Adrian Matula und Patrick Kaminski, die Verteidigung der Falken zu durchbrechen und Ludwig Synowiec brachte den Puck glücklich über die Linie.

Im letzten Drittel kamen die Nordhorner aus dem Tritt. Der Puck prallte immer wieder von den Torpfosten ab. Die Ritter wurden ungeduldig und MacDonald konnte eine Unachtsamkeit von einem ansonsten starken Marek Hanisz im Tor nutzen und zum 3:2 für die Falken treffen. Schock für die Gastgeber: Michel Bauer erhöhte in der 55. Minute auf 4:2 – die Zeit wurde knapp. Die Ritter liefen Sturm und warfen alles nach vorne. Im Torabschluss fehlte aber noch immer das Quäntchen Glück, bis zur letzten Minute bleiben sie erfolglos. Dann legten Ludwig Synowiec und Daniel Hollmann für Patrick Kaminski auf - er traf zum zweiten Mal. Der Ausgleich-Treffer gelang aber nicht mehr.

Pech für den GEC: Christian Synowiec erhält nach einem unglücklichen Treffer mit Braunlages Christian Wittmann in der 28. Minute fünf Minuten zuzüglich einer Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen Stockschlags und fehlt damit für das nächste Spiel gegen die Crocodiles Hamburg. Auch der Einsatz von Adrian Matula ist jetzt fraglich. Im letzten Drittel verletzte er sich durch einen starken Check an der Schulter und verließ das Eis.

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