Niederlage in Timmendorf7:2 für die Beach Boys

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Nach der knappen Heimniederlage vom Freitag gegen die Falken aus Braunlage mussten sich die Black Dragons Erfurt am Sonntagabend auch den Beach Boys geschlagen geben. Dabei fiel die 2:7 (0:2, 0:1, 2:4)-Niederlage beim EHC Timmendorfer Strand zwei, drei Tore zu hoch aus.

Wie auch in den letzten Partien mussten die Erfurter auch in Timmendorf wieder einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Die Partie war gerade 195 Sekunden alt, da hatte Max Gimbel den Puck bereits zweimal aus dem eigenen Netz holen müssen. Zunächst hatte Schnabel nach 83 Sekunden getroffen. Dabei profitierte er davon, dass sich zunächst zwei Erfurter Verteidiger gegenseitig behinderten und so den Weg für Melkert unfreiwillig frei machten. Melkert spielte auf Schnabel und der hatte keine Mühe zum 1:0 einzuschieben. Der Jubel der knapp 480 Fans war noch nicht richtig verhallt, als es schon wieder hinter Gimbel einschlug. Diesmal hatte Klupp Marco Meyer bedient und dieser zog sofort ab und die Scheibe schlug unhaltbar für Gimbel im Tor ein. In der Folgezeit kamen die Gäste zwar etwas besser in die Partie, ein Treffer wollte aber nicht gelingen. Zumal man in der Rückwärtsbewegung stets hellwach sein musste, um die blitzschnellen und kreuzgefährlichen Konter der Gastgeber abwehren zu können. Glücklicherweise konnten die Beach Boys ihre Überzahlchancen zunächst nicht nutzen und so blieb es bis zur ersten Pause beim durchaus verdienten 2:0 für die Gastgeber.

Im Mittelabschnitt verlegten sich die Gastgeber noch mehr auf ihre Kontertaktik. Dies bedeutete zwar mehr Puckbesitz für die Erfurter, aber die Defensive der Gastgeber hielt das eigene Tor sauber. Selbst in mehrfacher numerischer Überzahl sprang für die Gäste nichts Zählbares heraus. Man kann dem Team von Jan Vavrecka zumindest nicht vorwerfen, dass man sich frühzeitig aufgegeben hätte, immer wieder nahmen die Erfurter Anlauf, ein Treffer wollte aber zunächst nicht gelingen. Auf der Gegenseite nutzen die Timmendorfer durch Marco Meyer eine Überzahlsituation zum 3:0. Es sollte der einzige Treffer im Mittelabschnitt bleiben, denn beide Teams konnten keine weiteren Chancen nutzen.

Im letzten Spielabschnitt sorgten die Gastgeber recht schnell für klare Verhältnisse und das 4:0. Torschütze war erneut Schnabel. Nun war es aber auch an den Erfurtern endlich für Zählbares auf der Anzeigetafel zu sorgen. Roman Nemecek war es schließlich, der den Treffer für Erfurt markieren konnte. Die Gastgeber stellten aber im direkten Gegenzug den alte Vier-Tore-Abstand durch Moritz Meyer wieder her. Spätestens mit dem 6. Treffer der Gastgeber durch Schnabel waren endgültig alle Messen gesungen. Auch wenn die Erfurter nochmals durch Marcel Weise, der später verletzt ausscheiden musste, nochmals verkürzen konnten. Den letzten Treffer im Spiel steuerten wieder die Gastgeber bei, Moritz Meyer war in Überzahl zum 7:2-Endstand erfolgreich.

Tore: 1:0 (1:23) Kenneth Schnabel (Tauno Zobel, Cory Melkert), 2:0 (3:15) Marco Meyer (Marcus Klupp, Cory Melkert), 3:0 (31:52) Marco Meyer (Kenneth Schnabel/5-4), 4:0 (45:06) Kenneth Schnabel (Tauno Zobel, Cory Melkert), 4:1 (50:23) Roman Nemecek (Christian Grosch, Marcel Weise), 5:1 (50:37) Moritz Meyer (Marcus Klupp, Tjalf Caesar), 6:1 (52:13) Kenneth Schnabel (Marco Meyer, Marcus Klupp), 6:2 (52:37) Marcel Weise (Paul Klein, Maximilian Dimitrovici), 7:2 (58:10) Moritz Meyer (Kenneth Schnabel, Cory Melkert). Strafen: Timmendorf 8 +10 (Williams), Erfurt 12. Zuschauer: 477.


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