Mühevoller Arbeitssieg gegen ErfurtIndians gewinnen mit 5:3

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Mit einem schwer erkämpften 5:3 (0:1, 1:0, 4:2) vor, für Indians-Verhältnisse bescheidenen,  1606 Zuschauern stabilisierten sich die Hannover Indians auf Platz acht in der Oberliga Nord, haben weiterhin die Plätze vier bis sieben direkt vor sich. Erfurt dagegen hat nach der Niederlage den Kontakt zu den Wedemärkern verloren, muss sich erst wieder heran kämpfen.

Es war das Spiel, das vom Spielverlauf keiner sehen will und von denen es in jeder Saison viel zu viele gibt. Gute Nerven waren am Pferdeturm gefragt und besonders die Hausherren mussten zeigen, dass das unglücklich verlaufene 2:3 beim Nachbarn in Langenhagen keine Spuren hinterlassen hatte. Im ersten Drittel zeigten beide Teams Ladehemmung, konnten sich nicht entscheidend durchsetzen. Als niemand mehr mit einem Tor rechnete, fiel es dann, allerdings, zumindest aus Indians-Sicht, auf der falschen Seite. Josef Huber ließ sich von Kyle Bodie freispielen und traf in der 19. Minute mit seinem vierten Saisontor zum 0:1.

Auch im zweiten Drittel das gleiche Spiel, nun von den Schwarzen Drachen aus Erfurt etwas defensiver gestaltet. Man wartete ab, ließ die Hannoveraner anrennen und versuchte durch Konter zum Erfolg zu kommen. Weil beide Mannschaften äußerst fair agierten, insgesamt musste der gut leitende Schiedsrichter Gregor Brodnicki nur sechs Strafminuten aussprechen, kam es auch nicht zu den gefürchteten Einsätzen der jeweiligen Special Teams. Besonders die Indians, die im Penaltykilling mit 75,4 Prozent die schlechteste Quote aller Topteams haben, agierten äußerst vorsichtig. Die einzige Strafe kassierte Oliver Duris exakt zur Spielhalbzeit. Obwohl nur drei Strafen ausgesprochen wurden, gab eine davon dem Spiel eine vorentscheidende Wendung. Marcel Weise verließ in der 38. Minute für zwei Minuten wegen Hakens das Eis und Nutznießer des Powerplays war der seit Wochen stark auftretende Robby Hein, der in der 39. Minute endlich zum 1:1 ausgleichen konnte.

Die konsterniert wirkenden Erfurter mussten im dritten Drittel gleich zu Anfang das Gleiche erleben wie die Indians am Freitag beim unnötigen 2:3. Innerhalb von 190 Sekunden schlug es hinter Erfurts Goalie Max Gimbel dreimal hintereinander ein und die Partie war vorentschieden. Zuerst ließ Frederik Gradl (43.) die 1606 Fans mit dem Führungstor jubeln, dann erhöhte Andre Gerartz (44.) nach Paß von Neuzugang McGowan von 3:1 und schließlich erhöhte der bereits lobend erwähnte Robby Hein (46.) auf 4:1. Jan Zurek (51.), zusammen mit Kyle Bodie einer der Topscorer der Thüringer, durfte mit seinem zehnten Saisontor immerhin auf 2:4 verkürzen und die Hoffnungen der Erfurter Gäste wieder aufleben lassen. Diese Sequenz hatte jedoch nur ganze 17 Sekunden Bestand, dass zerstörte Oliver Duris (51.) mit seinem 5:2 die Erfurter Träume. Zwar verkürzte Josef Huber, heute einer der stärksten im Gästelager noch einmal zum Endstand 3:5, aber eine echte Ausgleichschance hatten die Black Dragons nicht mehr.

Tore: 0:1 (18:56) Josef Huber (Bodie), 1:1 (38:23) Robby Hein (Lehmann, Schütt/5-4), 2:1 (42:44) Frederik Gradl (Arnold, Schütt), 3:1 (44:01) Andre Gerartz (McGowan), 4:1 (45:57) Robby Hein (Duris, Lehmann), 4:2 (50:41) Jan Zurek (Dimitrovici, Grosch), 5:2 (50:58) Oliver Duris (Bovenschen, Lehmann), 5:3 (55:14) Josef Huber (Schümann, Kämmerer). Strafen: Hannover 2, Erfurt 4. Zuschauer: 1606.

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