Moskitos Essen treffen auf Neuwied und HöchstadtDie letzten Testspiele stehen an

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Am Freitag müssen die Jungs von Cheftrainer Gentges wieder in den Bus. Zur Saisoneröffnung gastieren die Wohnbau Moskitos im Neuwieder Icehouse (20 Uhr), wo es zum Spiel gegen den Regionalliga West Verein Bären Neuwied kommt. Am Sonntag sind die Moskitos dann noch einmal auf heimischem Eis; um 18.30 Uhr stehen die Alligators aus Höchstadt als Gegner in der Eishalle Essen-West.

Mit den Neuwieder Bären verbindet die Moskitos ein langer Weg, teils gemeinsam, teils in unterschiedlichen Ligen, jedoch bargen die Spiele immer eine gewisse Rivalität zwischen beiden Vereinen. Bis vor zwei Jahren marschierten beide Vereine wieder einmal eine Zeitlang Seite an Seite durch den Ligenbetrieb und Neuwied hatte gegenüber den Moskitos die Nase leicht vorne. Doch es gab Turbulenzen in der Deichstadt, unter anderem drohte dem Icehouse das Aus und die Bären starteten in der Regionalliga durch. Bis ins Halbfinale ging es in der letzten Saison, wo die Bären dann an Herford scheiterten. Die Mannschaft, mit der die Bären eine weitere Saison in der Regionalliga-West antreten, ist besetzt mit teilweise langjährigen Regionalligaspielern, teilweise aber auch mit jungen, sehr talentierten Spielern. Die beiden Kontingentspieler kommen mit Martin Brabac aus Tschechien und mit Michael Jamieson aus den USA. Für das Team der Moskitos also keinesfalls eine Mannschaft, die man von vorneherein auf die leichte Schulter nehmen sollte. Im kleinen, engen Icehouse herrschte immer gute Stimmung bei den heimischen Fans und der alte Rivale wird sicherlich so einiges tun um den Oberligisten zu überraschen

Mit den Höchstadt Alligators kommt ein Team an den Essener Westbahnhof, das man hier im Ruhrgebiet noch nicht oft erlebt hat. Der Aufsteiger in die Oberliga Süd ist schon seit ein paar Jahren dabei zu versuchen, sich in der Oberliga zu etablieren. Verletzungen und andere Pechsträhnen haben die Gäste von Sonntag aber immer wieder zurückgeworfen. Nun wollen es die Alligators aber wissen und sich endgültig zu einem beständigen Teilnehmer in der Oberliga-Süd entwickeln. Der Kader der Alligators ist osteuropäisch geprägt, so einige Spieler haben tschechische Wurzeln, aber mittlerweile einen deutschen Pass. Mit Ondrej Nedved und Michal Petrák hat Coach Martin Ekrt dann auch seine beiden Kontingentspieler aus dem Nachbarland. Bekanntester Spieler im Team der Gäste dürfte jedoch Vitalij Aab sein. Der gebürtig aus Kasachstan stammende Stürmer hat neben der deutschen Nationalmannschaft auch in der DEL und DEL2 unter anderem für Nürnberg, Mannheim, Iserlohn, Hamburg und Bad Nauheim gespielt. Doch auch Ales Kreuzer, Jiri Mikesz und Jari Neugebauer sind in deutschen Vereinen bis hin zur DEL keine Unbekannten.

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