Moskitos Essen müssen nun nachlegenSpiele in Leipzig und gegen Erfurt

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Am Ende waren das fünf Punkte, die in der Tabelle den Platz fünf in einem sehr engen Umfeld ausmachten. Nun gilt es für das Team von Cheftrainer Frank Gentges, diese Tendenz am kommenden Wochenende zu bestätigen gegen zwei mehr als unangenehme Gegner.

Am Freitag reisen die Wohnbau Moskitos in den Kohlrabizirkus nach Leipzig. Vorbei die Zeiten, als die Icefighters im kleinen, engen und oft sehr lauten Zelt von Taucha ihre Heimspiele austrugen. Mit dem Start in die laufende Saison zogen die Leipziger in die neue Halle um, wo sie ab jetzt ihre Heimspiele austragen werden. Spielfrei konnten die Icefighters in die Saison starten, dann verlor das Team von Trainer Sven Gerike nacheinander die Spiele in Hamburg, in Herne und zuhause gegen die Indians, bevor es in Duisburg mit dem 3:1-Sieg den Befreiungsschlag gab. Das brachte Leipzig erstmal recht weit nach unten in der Tabelle, was ihnen heute noch ein wenig nachhängt. Dass die Mannschaft Qualität hat, zeigt vor allem der 3:2-Overtime-Sieg in eben ihrer neuen Spielstätte gegen Meister Tilburg. Die Mannschaft der Leipziger hat in der Sommerpause ihr Gesicht nicht so umfangreich verändert, wie manch ein anderes Team der Liga. Im Tor ist der Ex-Moskito Benedict Rossberg geblieben, über den Altmeister in der Verteidigung, Esbjörn Hofverberg muss man wohl sowieso nicht mehr reden. Topscorer Michal Velecky blieb eine weitere Saison und auch Niklas Hildebrand trägt weiter das Team der Icefighters. Die Moskitos tun gut daran sich nicht vom aktuellen Tabellenplatz der Leipziger blenden zu lassen, sondern sollten am Freitag ab 20 Uhr hellwach sein.

Am Sonntag kommt dann wieder Besuch an den Westbahnhof (18:30 Uhr) Die TecArt Black Dragons reisen aus Erfurt an und fordern das Team um Kapitän Stephan Kreuzmann heraus. Auch die Gäste aus Erfurt hatten sich wahrscheinlich etwas mehr vom Saisonstart versprochen, denn auch sie liegen nur zwei Punkte vor Leipzig und wollen nach oben. Eine leichte Parallele gibt es zu Leipzig, denn Erfurt musste gleich im ersten Spiel gegen Tilburg ran, verlor prompt mit 3:6 und hatte dann spielfrei. Danach mussten sie sich stark startenden Rostockern geschlagen geben, bevor sie in Hamburg siegen konnten. Die Achterbahnfahrt ging mit einer Overtime-Niederlage gegen Berlin weiter. Mit Tom Fiedler und Christoph Ziolkowski kommen zwei alte Bekannte, denn beide trugen in der letzten Saison noch das Trikot der Wohnbau Moskitos. Reto Schüpping wird auch noch wissen, wie die Eissporthalle am Westbahnhof von innen aussieht und selbst Routinier Robin Sochan trug vor Jahren schon mal das Trikot in grün-lila.

Für die Moskitos zwei unangenehme Gegner, die man tunlichst nicht unterschätzen sollte. Denn beide Mannschaften sind sicherlich besser als ihr Tabellenplatz aussagt, und eng ist es allemal im Kampf um die oberen Plätze, da kann ein schlechteres Wochenende schnell wieder als Rückschlag gelten.

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