Moskitos Essen machen kurzen Prozess mit Leipzig 6:0 gegen die Icefighters

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25 Sekunden standen auf der Uhr, da musste Benedict Roßberg im Tor der Gäste bereits hinter sich greifen. Nicholas Miglio hatte den ersten Angriff der Gäste förmlich gerochen, fing die Scheibe ab und stürmte seinerseits ins Leipziger Drittel. Sein harter, platzierter Schuss landete im langen Eck. Und es sollte so weitergehen. Strafzeit gegen Leon Lilik, die Moskitos setzen sich im Leipziger Drittel fest und aus ganz spitzem Winkel war es wieder Nicholas Miglio, der Roßberg zum zweiten Mal bezwang. 31 Sekunden nach dem zweiten Treffer der Essener Moskitos setzte sich Arthur Lemmer schön durch bis auf die Torlinie, seinen klugen Rückpass lenkte Veit Holzmann in die Maschen. Gästetrainer Sven Gerike nahm erst Mal seine Auszeit. Ein gewisses Bemühen konnte man den Gästen in der Folge gar nicht absprechen, aber vieles was sie machten wirkte ohne den nötigen Druck dahinter, um zum Erfolg zu führen. Die Moskitos spielten aus der sicheren Führung heraus nun clever und lauerten auf weitere Chancen. Eine kam dann in der 14. Spielminute, Aaron McLeod zog auf seine unnachahmliche Art zu spielen von links in das Leipziger Drittel, Roßberg konnte seinen Schuss nur abprallen lassen und im Slot sagte André Gerartz Danke.

Mit 4:0 begannen beide Mannschaften dann also das Mitteldrittel. Benedict Roßberg hatte Feierabend gemacht, nahm auf der Bank Platz und seinen Platz im Gästetor füllte nur Mark Arnsberger aus. Doch auch Arnsberger sollte so seine Probleme bekommen. André Gerartz passte im eigenen Drittel auf, passte in die neutrale Zone zu wem, Nicholas Miglio war gestartet. Von halblinks zog der Stürmer auf Arnsberger zu und hämmerte die Scheibe in den rechten oberen Winkel. Ergebnistechnisch durfte Kapitän Stephan Kreuzmann den Schlusspunkt setzen. In der 29. Spielminute, die Wohnbau Moskitos in Überzahl, Kreuzmann zog ab und traf flach unten ins lange Eck.

In der Folge hatte das Spiel, das nie die ganz großen Höhepunkte hatte, eher den Charakter eines Freundschaftsspiels. Bis auf die Raufereien zwischen Grünholz und Lilik, sowie zwischen Grözinger und Virch, verwalteten die Moskitos den Vorsprung. Leipzig fehlten an diesem Abend die Mittel um Patrik Cerveny ernsthaft in Gefahr zu bringen, und wenn es zu Situationen vor dem Essener Tor kam, die gefährlich waren, so entsprang das eher dem Zufall.

Essens Trainer Frank Gentges war dann in der Pressekonferenz auch zufrieden mit seiner Mannschaft und dem Spiel: „Wenn man das Spiel Revue passieren lässt, waren wir klar die bessere Mannschaft. In den letzten Spielen hat uns ausgezeichnet, dass wir immer gut aus der Kabine gekommen sind. Ich rede immer gerne über mein Lieblingsthema Finalität, heute hatten wir die drei Chancen und haben drei Tore gemacht. Doch man muss aufpassen, die Gäste nehmen Auszeit, da musst du nochmal aufpassen. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft, dass sie das ganz souverän zu Ende gespielt hat, auch für unseren Keeper, der wieder einen Shutout hat.“

Tore: 1:0 (0:25) Miglio, 2:0 (2:14) Miglio (McLeod, Kreuzmann, PP1), 3:0 (2:45) Holzmann (Lemmer, Grünholz), 4:0 (13:59) Gerartz (McLeod, Kreuzmann), 5:0 (24:13) Miglio (Gerartz, McLeod), 6:0 (28:11) Kreuzmann (Richter, Miglio, PP1). Strafen: Esse: 14 + 10 (Grünholz) + 10 (Grözinger), Leipzig 20 + 10 (Lilik) + 10 (Virch). Zuschauer: 1215.

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