Moskitos Essen feiern deutlichen Sieg gegen HamburgStarkes Spiel gegen Crocodiles

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Die Gastgeber starteten gegen die Crocodiles stark in die Begegnung, setzten die Gäste von der Elbe direkt unter Druck und hatten in den ersten drei Minuten mehrere Topchancen. Bis zur sechsten Spielminute mussten die knapp 800 Zuschauer allerdings warten, bis es zum ersten Mal hinter Kai Kristian im Crocodiles-Gehäuse einschlug. Hamburgs Zuravlev musste für zwei plus zwei Minuten auf die Bank und Dominik Lascheit traf zunächst aus dem Gewühl. Damit war nur die erste Strafe abgelaufen und die Moskitos setzten die Hamburger sofort wieder unter Druck, kombinierten sehr gut weiter, bis Andrej Bires seinen Sturmpartner Julian Lautenschlager am langen Pfosten fand, 2:0. Das hätte fast in den nächsten Minuten so weitergehen können, doch Kristian hielt gut, unterstützt von seinen Vorderleuten, dem Moskitos-Druck stand. Und auch die Gäste nutzten ihre erste Überzahl, aus dem Gewühl vor Staudt traf Moritz Israel. Die Mannschaft von Frank Gentges schüttelte sich kurz und setzte Hamburg weiter unter Druck, und das sollte sich noch im ersten Drittel auszahlen. Gut eine Minute vor der Pause zog Dennis Thielsch trocken ab, Julien Pelletier fälschte ab und es stand 3:1.

War das zweite Drittel in den bisherigen Saisonspielen manches Mal ein Knackpunkt, bei dem die Wohnbau Moskitos so gar nicht ins Spiel fanden, lief es gegen Hamburg völlig anders. DeCoste und Co. machten da weiter, wo sie in den ersten 20 Minuten aufgehört hatten. In der 24. Minute traf Dominik Lascheit nach einem schönen Solo in den Winkel. Die Gäste waren zwar wieder komplett, doch in der nächsten Szene scheiterte Denis Fominych am Pfosten, der später dann aber doch traf. Doch die Gäste von der Elbe gaben noch nicht auf, bei einem gut angelegten Spielzug stand Zuravlev plötzlich alleine halblinks vor Staudt und hatte keine Mühe die Scheibe zu versenken. Ein schönes Tor erzielte Julian Lautenschlager noch fast mit dem Drittelende, zunächst ging Olli Granz mit einem schönen Solo bis in die Ecke hinter Hamburgs Tor, in den gezielten Rückpass hielt Lautenschlager den Schläger und die Scheibe sprang am kurzen Pfosten ins Tor. In das letzte Drittel fand Hamburg dann besser, ein schöner Spielzug über Gerartz und Mitchell fand in Martens den verdienten Torschützen. Gut eine Minute später markierte Pelletier den 7:3-Endstand.

Essens Trainer Frank Gentges erklärte: „Ich bin sehr zufrieden heute mit meiner Mannschaft. Ich finde, dass wir sehr überzeugend gespielt haben. Wir haben nichts anbrennen lassen, haben 58 Schüsse aufs Tor gebracht. Die Scheibe lief hervorragend. Wir hoffen jetzt auch, dass unsere zwei, drei Verletzten noch ganz zurückkommen, aber das war schon so, wie ich mir das wünsche.“

„Wir hatten zu Beginn müde Beine und mussten gleich vier Minuten in Unterzahl spielen. Dazu kam dann noch der schnelle Rückstand. Zwei Tore waren ein bisschen umstritten, da kommt dann auch noch das Pech dazu. Essen hat vier kompakte Reihen und gut gespielt, das steht außer Frage. Natürlich passieren uns viele Fehler von jungen Spielern, die jetzt erst ins Profigeschäft hereinwachsen, aber das kann ich ihnen auch nicht übelnehmen“, sagte der Hamburger Trainer Herbert Hohenberger.

Tore: 1:0 (5:17) Lascheit (Pelletier, Fiedler, PP1), 2:0 (6:13) Lautenschlager (Bires, Fominych, PP1), 2:1 (12:43) Israel (Schubert, Martens, PP1), 3:1 (18:49) Pelletier (Thielsch, Ochmann), 4:1 (23:45) Lascheit (DeCoste, Thielsch, PP1), 5:1 (33:54) Fominych (Granz, Thielsch), 5:2 (34:51) Zuravlev (Martens, Walz), 6:2 (39:02) Lautenschlager (Granz, Fominych), 6:3 (41:16) Martens (Mitchell, Gerartz), 7:3 (42:59) Pelletier (DeCoste, Lascheit). Strafen: Essen 4, Hamburg 16. Zuschauer: 778.

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