Morczinietz: „Hannover ist mein Lebensmittelpunkt“Hannover Scorpions

Morczinietz: „Hannover ist mein Lebensmittelpunkt“Morczinietz: „Hannover ist mein Lebensmittelpunkt“
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Sie haben viele Jahre auf höchstem Niveau gespielt, haben sogar 2002 in Salt Lake City an den Olympischen Spielen teilgenommen und wechseln nun mit den Scorpions von der DEL in die Oberliga. Wie kommt es zu diesem Wechsel?

Nun ja, gewechselt bin ich ja gar nicht... Ich habe mich lange mit meiner Frau darüber unterhalten, ob ich wechseln soll oder nicht. Letztendlich haben wir in unseren Gesprächen festgestellt, dass die Wechselabsichten allenfalls halbherzig waren. Ich merkte schnell, dass ich nicht mehr aus Hannover weg will und auch hier mein Lebensmittelpunkt ist. Außerdem bin ich jetzt in einem Alter, in welchem die Arbeit nach dem Eishockey vermehrt in meinen Fokus rückt. Auch das ist durch die Hannover Scorpions gegeben. Also warum in die Ferne blicken, wenn das Gute so nah liegt.

Sehen Sie die Oberliga als Rückschritt oder als Start in eine neue Zukunft für die Hannover Scorpions?

Das ganze Leben besteht aus Schritten nach vorne. Ich freue mich darauf und habe auch subjektiv den Eindruck, dass die ganze Region sich über einen Neustart freut. Man spürt richtig die positive Energie in Langenhagen. Wie gesagt, ich freue mich.

Das Team besteht aus vielen jungen Talenten. Wie wird Ihre Rolle bei den neuen Scorpions sein?

Ich werde mich an den jungen Spielern hochziehen und die Jungs werden sich an mir hochziehen. Jeder einzelne wird für sich die richtige Rolle im Team finden. Letztendlich zählt nur die Mannschaft.

Um Sie verpflichten zu können, hat Geschäftsführer Marco Stichnoth dazu aufgerufen, die Marke von 400 Dauerkarten zu knacken. Inzwischen geht die Tendenz sogar in Richtung 500 Dauerkarten. Leben die Fans die Scorpions nach dem Motto „Liebe kennt keine Liga“?

Ich glaube mit dem Motto „Liebe kennt keine Liga“ haben die  Fans den Nagel auf den Kopf getroffen. Sie haben das ausgesprochen, was offensichtlich war. Schon als ich 2004 nach Hannover gewechselt bin, wurde mir das ganz schnell bewusst. Die Scorpions leben zusammen mit dem starken Puls der Fans, aber auch mit Hilfe der Sponsoren, der ehrenamtlichen Helfer, Menschen, die an die Sache glauben. Um ehrlich zu sein, habe ich mich mit der Dauerkarten-Aktion zuerst nicht ganz wohl gefühlt, denn auch für mich ist das Spielen für die Scorpions Herzenssache. Ich wollte nie und werde mich nie als etwas Besonderes sehen, vielmehr nur ein Teil der Scorpions und der Scorpions-Familie sein. Aber diese Aktion unterstreicht vielmehr die Fähigkeiten und Ideen  rund um das neue Scorpions-Team. Nochmals vielen Dank an alle Fans, die mit den Dauerkarten die Scorpions unterstützen, und mit ein bisschen Glück liefere ich Dauerkarte 500 ja in meine alte Heimat nach Nordhorn aus.

Was, glauben Sie, ist mit der Mannschaft und den Fans zusammen möglich?

Ich glaube es wird ein tolles gemeinsames Jahr, die Stimmung ist so positiv. Wenn es uns gelingt, die Stimmung gemeinsam über das Jahr beizubehalten, werden wir ein tolles und erfolgreiches Jahr mit vielen Highlights gemeinsam verbringen.

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