Mit Teamgeist zum ErfolgGute Leistung in Neuwied

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Tomas Martinec hatte gute Laune. Das ist kaum verwunderlich, denn besser hätte das Spitzenspiel am Sonntagabend beim EHC Neuwied kaum laufen können. Mit 8:2 trieb der EV Duisburg die Bären aus der eigenen Höhle – ein Ergebnis, das allerdings deutlicher war, als es dem Spielverlauf entsprach. „Wir sind mit einer 2:1-Führung und in Unterzahl ins letzte Drittel gegangen“, sagt der Füchse-Trainer. „Da hätte Neuwied auch zum Ausgleich kommen können.“ Doch das Penaltykilling der Duisburger ist mit 89,58 Prozent nach wie vor das beste in der Eishockey-Oberliga Nord. Schon am Dienstag um 20 Uhr geht es für den EVD mit dem Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers weiter.

„Das Unterzahlspiel kann entscheidend sein“, blickt Martinec dabei bereits auf noch anstehende Aufgaben in dieser Saison. Die Füchse verhinderten so in Neuwied das 2:2 und legten selbst per Doppelschlag die Tore zum 3:1 und 4:1 nach. „Die Stimmung in der Kabine war wie elektrisiert“, hatte EHC-Trainer Craig Streu in der zweiten Drittelpause noch Hoffnung. „Und plötzlich stehst du da und denkst dir: Toll, jetzt musst du gegen die beste Mannschaft der Liga drei Tore schießen.“ So sank der Mut der Bären – und die Füchse schossen gar den Kantersieg in der Deichstadt heraus.

Der Grund dafür: Teamgeist. „Darauf lege ich wert. So wirft sich jeder in Unterzahl in die Schüsse, arbeitet für jeden mit. Jeder weiß, dass er sich auf den anderen verlassen kann“, lobt Martinec den Zusammenhalt in der Duisburger Mannschaft. Besonders freute ihn, dass Viktor Beck nach seiner Verletzungspause dreimal traf. „Für ihn lief es nicht immer gut. Und dann steht er in einem Topspiel erstmals wieder auf dem Eis und schießt drei Tore“, so der Coach.

Am Dienstag steht bereits das dritte Spiel gegen die Tilburg Trappers auf dem Plan. „Tilburg ist eine Top-Mannschaft“, betont der EVD-Coach. Mit einem Sieg in einem noch mehr ausstehenden Spiel könnten die Niederländer zum Zweiten Halle aufschließen. Die ersten beiden Spiele (5:2 in Tilburg und 4:2 daheim vor über 2000 Zuschauern) konnte der EVD für sich entscheiden. „Und es wird auch diesmal wieder hart und aggressiv“, ist sich Martinec sicher. Seit dem letzten Aufeinandertreffen gab es bei den Nordbrabantern eine Veränderung: Topscorer Steve Mason wechselte nach Rapperswil in die Schweiz. Ihn ersetzt Kyle Just, der in zwei Spielen schon zwei Tore und drei Vorlagen markierte.

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