Minikader der Füchse macht schnell alles klar6:2-Sieg gegen die Preussen trotz vieler Ausfälle

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Trotz langer Wege mit kurzem Kader legten die Hausherren in der ersten Viertelstunde ein hohes Tempo vor und entschieden die Partie, die letztlich 6:2 (4:0, 0:2, 2:0) endete, bereits in eben jener Phase für sich.

Die Ausfälle läpperten sich: Schon vor dem Wochenende war klar, dass Verteidiger Norman Martens aufgrund einer Fußverletzung fehlen würde. Lois Spitzner spielt mit der U-20-Nationalmannschaft seit gestern in Bremerhaven um WM-Ehren und Kapitän Björn Barta hatte sich in Braunlage eine Spieldauerstrafe eingehandelt. Kurzfristig kamen die Ausfälle von Maik Klingsporn, Marvin Deske (beide erkältet) und Finn Walkowiak (Innenbanddehnung) dazu – mit der Entwarnung, dass das Team wohl zum kommenden Wochenende schon wieder komplett sein wird.

Umso bemerkenswerter war der Start ins Spiel. Von Beginn an rannten die Füchse den Berlinern davon, zeigten viel Spielfreude und konnten sich nach dem Treffer von Patrick Klöpper in der vierten Minute über die frühe Führung freuen. Es ging mit viel Druck weiter – und die Berliner handelten sich eine Strafe nach der anderen ein, weil sie regelmäßig zu spät kamen. Das erste Powerplay landete auch gleich im Preussen-Netz: Raphael Joly stellte auf 2:0 (7.). Danach kurvte Joly durch die Berliner Abwehr; seine Ablage verwertete Lars Grözinger zum 3:0 (9.). In Überzahl legte André Huebscher (14.) das 4:0 nach. Angesichts der wenigen Wechselmöglichkeiten ließ es der EVD ruhiger angehen, sodass Berlin zu den ersten Gelegenheiten durch Michael Raynee und Justin Ludwig kam.

Auch in Durchgang zwei hatten die Füchse zahlreiche Möglichkeiten, waren aber nicht mehr konsequent genug. Joly hatte in der 23. Minute Pech, als er mit einem Unterzahlkonter an Preussen-Goalie Olafr Schmidt scheiterte. Als nicht nur auf der Duisburger Bank, sondern auch auf dem Eis viel Platz war, trafen die Charlottenburger: Ein 4:3-Überzahlspiel nutzte der frühere Neuwieder Josh Rabbani zum 1:4 (24.). Kurz vor der zweiten Pause kamen die Preussen auf 2:4 heran: Bei angezeigter Strafe schloss Julian van Lijden einen Konter ab (39.). Wie in Drittel eins schien dem kleinen Füchse-Team in den Schlussminuten des Abschnitts die Luft zu fehlen. Chris St. Jacques (44.) und Viktor Beck (54.) trafen zum 6:2.

 „Im ersten Drittel waren wir gut, danach wirkten wir etwas müde. Mit dem fünften Tor war aber alles klar“, sagte Trainer Lance Nethery. „Die Spieler haben heute Charakter gezeigt.“

Tore: 1:0 (3:46) Klöpper (Beck, Walch), 2:0 (6:04) Joly (Neumann, Mike Schmitz/5-4), 3:0 (8:31) Grözinger (Joly, Tom Schmitz), 4:0 (13:30) Huebscher (Joly, Mike Schmitz/5-4), 4:1 (23:46) Rabbani (Janke/4-3), 4:2 (38:32) van Lijden (Seemann, Ludwig/6-5), 5:2 (43:57) St. Jaques (Klöpper, Beck), 6:2 (53:22) Beck (Neumann). Strafen: Duisburg 8, Berlin 16. Zuschauer: 1058.

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