Meisterduell mit den Hannover ScorpionsDuisburg trifft auf Oberliga-Konkurrenten aus Langenhagen

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Vier Testspiele stehen für die Füchse noch an, ehe es in der neuen DEB-Oberliga Nord zur Sache geht. Gut daher, dass sich inzwischen einige Betten weniger im Lazarett des EV Duisburg belegt sind. „Wir werden mit 14 Feldspielern und zwei Torhütern in das Wochenende gehen“, berichtet Trainer Tomas Martinec. Immerhin – dünn, bisweilen zu dünn, bleibt die Spielerdecke dennoch. Ein Problem ist sicherlich, dass beim Kooperationspartner Löwen Frankfurt die gleiche Verletzungswelle grassiert. Und so lange man selbst noch nicht um Punkte spielt, wollen die Duisburger Eishockeycracks den DNL-Partner Krefelder EV nicht schwächen. Dennoch ist zumindest Licht am Ende des Tunnels, ehe es heute (19.30 Uhr) in Langenhagen gegen die Hannover Scorpions geht, die am Sonntag (18.30 Uhr, Scania-Arena) zum Rückspiel in Duisburg gastieren.

Dabei kommt es zum Aufeinandertreffen zweier Oberliga-Meister. Während die Füchse im Westen die Nummer eins waren, bekamen die Scorpions nach einem Finalerfolg gegen die Hannover Indians den Pokal der – damals noch kleineren – Oberliga Nord. Der Deutsche Meister von 2010 bestreitet seine ersten beiden Testspiele und kann dabei auf Sachar Blank setzen, der in der vergangenen Saison noch für die Heilbronner Falken in der DEL2 gespielt hat und dabei war, als sich die Scorpions vor fünf Jahren die Krone in der Deutschen Eishockey-Liga aufsetzten.

Beim EVD werden Yannis Walch (Schulter) und Lars Grözinger noch geschont. „Bei Yannis wollen wir kein Risiko eingehen. Das gleiche gilt für Lars, da er zudem noch Schmerzen hatte.“ Dafür werden Danny Albrecht und Daniel Kunce wieder ins Team zurückkehren. Dennoch zeigt die aktuelle Situation, wie schnell der Kader ausgedünnt werden kann. „Wir werden sehen, was passiert. Es besteht keine Eile für irgendwelche Kurzschlüsse“, so der Coach.

Nachdem Martinec das Defensivverhalten zuletzt kritisiert hatte, will der EVD-Coach nun Verbesserungen im Forechecking sehen: „Wir müssen den Gegner früh unter Druck setzen.“ Auch das Umschaltspiel nach vorne soll noch zügiger funktionieren.

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