Konzentrierte Leistung: Wölfe schlagen Adendorf mit 5:0

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Die Gastgeber starteten mit viel Schwung in die Partie, kamen zunächst aber nicht an Adendorfs bestem Spieler, Torwart Varian Kirst, vorbei. Auf der Gegenseite nutzten die Gäste eine fast vierminütige Überzahl nicht, geschuldet auch dem herausragenden Penalty-Killing der Wölfe. Besonders Thomas Pape und Benjamin Schulz sorgten mit ihrem Unterzahlspiel für viel Entlastung,  der AEC fand gegen das frühe Stören der Wölfe kein probates Mittel. Als die Harzer schließlich wieder komplett waren, wurde Pipp auf dem Weg zum Tor gefoult, den fälligen Penalty verwandelte der ESC-Stürmer trocken per Handgelenksschuss in den Winkel (11.). Zum psychologisch perfekten Zeitpunkt genau eine Sekunde vor Drittelende legten die Hausherren das 2:0 nach, John Noob drückte den Puck im Powerplay über die Linie.

Im zweiten Durchgang knüpften die Wölfe nahtlos an die starke Vorstellung der ersten 20 Minuten an. Wiederum im Powerplay folgte das 3:0, Patrick Lomascolo überwand Kirst im Nachschuss (24.). Weitere Chancen für die Harzer folgten, Kirst parierte allerdings mehrfach stark. Auch sein Wölfe-Goalie D'Antuono war nun gefordert und behielt bei den AEC-Chancen die Übersicht. Wiederum im Nachschuss sorgte Pipp dann für das 4:0 (32.), und als der Außenstürmer schließlich seinen Hattrick aus kurzer Distanz perfekt machte (37.), war die Partie endgültig entschieden.

Den Vorsprung brachten die Wölfe im Schlussabschnitt sicher über die Zeit. D'Antuono verteidigte seinen Shutout kurz vor Schluss noch mit mehreren starken Paraden, zuvor hatten seine Vorderleute selbst noch etliche Chancen liegengelassen. Bitter war allerdings die Verletzung von Michael Fichtl nach einem Stockschlag. Erste Befürchtungen, ein Finger könnte gebrochen sein, bestätigten sich bei den anschließenden Untersuchungen im Krankenhaus glücklicherweise nicht, dennoch dürfte der Verteidiger zunächst ausfallen.

Zufrieden zeigte sich nach der Partie ESC-Coach Bernd Wohlmann: „Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten: Wir wollten zum Tor ziehen, uns die zweiten Chancen erarbeiten, dem Keeper die Sicht nehmen.“ Adendorfs Coach Andreas Bentenrieder zeigte sich bei seiner Premiere hinter der AEC-Bande als sehr fairer Verlierer: „Braunlage hat verdient gewonnen. Besonders das Überzahlspiel der Wölfe war stark.“

Tore: 1:0 (10:15) Pipp (Penalty), 2:0 (19:59) Noob (Hinz, Bippus/5-4), 3:0 (23:15) Lomascolo (Meridian, Hinz/5-4), 4:0 (31:25) Pipp (Lomascolo, Schock), 5:0 (36:28) Pipp (Hinz/5-4). Strafen: Braunlage 20 + 10 (Bilstein), Adendorf 26 + 10 (Szygula). Zuschauer: 430.

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